Dakar 2011 für Guerlain Chicherit im MINI ALL4 Racing beendet

Motorsport | 9.01.2011 von 2

Update: Via Twitter gibt es nun die offizielle Bestätigung, dass die Rallye für Guerlain Chicherit beendet ist. Ursache sind die Schäden am MINI ALL4 Racing, …

Update: Via Twitter gibt es nun die offizielle Bestätigung, dass die Rallye für Guerlain Chicherit beendet ist. Ursache sind die Schäden am MINI ALL4 Racing, die Verletzungen sind offenbar weniger schwer und wären kein Grund zur Aufgabe gewesen.

Eine offizielle Pressemitteilung von Team X-Raid gibt es noch nicht, aber mehrere Medien berichten übereinstimmend über einen heftigen Unfall des Franzosen Guerlain Chicherit am gestrigen Ruhetag. Demnach sei der mehrfache Free-Ski-Weltmeister im Krankenhaus und der MINI derart beschädigt, dass an eine Fortsetzung der Rallye nicht zu denken ist.

Außerdem sei ein Teammitglied verletzt worden. Details sind noch nicht bekannt, aber es hat sich wohl um einen Unfall mit mehreren Überschlägen auf einer Testfahrt gehandelt, die vom Fernsehsender RTL gefilmt wurde. Wir werden diesen Beitrag aktualisieren, wenn es weitere Infos gibt.

DAKAR RALLY ARGENTINA-CHILE

In der Meldung vom Team X-Raid zum Ruhetag gibt es noch keine Stellungnahme zum Unfall, dort wird Chicherit stattdessen für seine Rückkehr in die Top 10 nach seinen technischen Problemen am ersten Tag gelobt und mit folgenden Worten zitiert:

Guerlain Chicherit: “Wir hatten ein paar Probleme in dieser Woche, aber das ist die Dakar. Das Auto ist noch heil und wir wissen jetzt, dass die Probleme mit der Bremse an einem Mangel an Kühlluft im Fahrzeugheck lagen.
Die Etappe nach Arica war nicht einfach. Michel (gemeint ist Beifahrer Michel Périn) hat leichte Schmerzen an der Hand, weshalb wir ihm teilweise eine Pause verschaffen mussten. Der Ruhetag wird gut sein für ihn. Ich fühle mich gut und hoffe, dass wir eine tolle zweite Woche erleben werden. Ich würde gerne etwas mehr angreifen, aber das große Ziel ist es, das Ende der Rallye in Buenos Aires zu erreichen. Aus diesem Grund werde ich keine unnötigen Risiken eingehen. In den technischen Abschnitten werde ich also vorn dabei sein, aber in den schnellen Etappen werde ich lieber etwas langsamer fahren.”

Der Fokus des Teams dürfte somit noch klarer als bisher auf dem Franzosen Stéphane Peterhansel liegen, der zwar nach vier Reifenpannen am sechsten Tag fast 15 Minuten Rückstand hat, aber die Rallye noch nicht aufgeben will:
“Gestern war ein sehr schlechter Tag für mich. Ich weiß, dass wir die Geschwindigkeit haben, um die Etappen zu gewinnen, aber im Moment fehlt es uns einfach am nötigen Glück.”

Die Top 12 der Gesamtwertung nach der sechsten Etappe (noch mit Guerlain Chicherit):
1. Carlos Sainz (E)/Lucas Cruz Senra (E) – VW Race Touareg – 20h 39m 41s
2. Nasser Saleh Al-Attiyah (QA)/Timo Gottschalk (D) – VW Race Touareg – 20h 42m 23s
3. Stéphane Peterhansel (F)/Jean-Paul Cottret (F) – BMW X3 CC – 20h 54m 32s
4. Giniel de Villiers (ZA)/Dirk von Zitzewitz (D) – VW Race Touareg – 21h 10m 50s
5. Kryzsztof Holowczyc (PL)/Jean-Marc Fortin (B) – BMW X3 CC – 21h 53m 00s
6. Mark Miller (USA)/Ralph Pitchford (ZA) – VW Race Touareg – 22h 15m 34s
7. Orlando Terranova (RA)/Filipe Palmeiro (P) – BMW X3 CC – 22h 17m 35s
8. Guilherme Spinelli (BR)/Youssef Haddad (BR) – Mitsubishi Lancer – 22h 57m 37s
9. Guerlain Chicherit (F)/Michel Périn (F) – MINI ALL4 Racing – 23h 25m 06s
10. Christian Laveille (F)/Jean-Michel Polato (F) – Nissan Dessoude – 23h 47m 35s
11. Ricardo Leal Dos Santos (P)/Paulo Fiùza (P) – BMW X3 CC – 23h 50m 53s
12. Erik van Loon (NL)/Harmen Sholtalbers (NL) – Mitsubishi Pajero – 25h 28m 46s
27. Stephan Schott (D)/Holm Schmidt (D) – BMW X3 CC – 33h 18m 26s


(Bilder & Infos: X-Raid)

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