Mercedes überholt BMW beim Durchschnittspreis der Fahrzeuge

News | 14.12.2010 von 9

Höhere Grundpreise machen sich bezahlt: Erstmals seit Jahren hat Merceds-Benz die Marke BMW wieder überholt, wenn es um den Durchschnittspreis der verkauften Fahrzeuge geht. Laut …

Höhere Grundpreise machen sich bezahlt: Erstmals seit Jahren hat Merceds-Benz die Marke BMW wieder überholt, wenn es um den Durchschnittspreis der verkauften Fahrzeuge geht. Laut einer Studie des Center of Automotive Research der Universität Duisburg-Essen kostete das durchschnittliche Auto in den ersten drei Quartalen 2010 24.752 Euro und damit knapp 14 Prozent mehr als im von der Abwrackprämie geprägten Jahr 2009.

Spitzenreiter beim Durchschnittspreis ist laut der Studie Mercedes-Benz, denn die Stuttgarter kommen auf einen Wert von 38.533 Euro. BMW folgt auf dem zweiten Rang mit durchschnittlich 37.865 Euro, dahinter liegt Audi mit 36.655 Euro auf dem dritten Platz. Marken mit relativ kleinen Stückzahlen wie Porsche oder Ferrari wurden offenbar nicht berücksichtigt, schließlich liegt bei diesen schon der Einstiegspreis deutlich oberhalb der genannten Werte.

BMW-6er-Coupé-F13-Mercedes-CL-Bildvergleich-Front-2

Im Jahr 2011 könnte der Durchschnittspreis der in Deutschland gekauften Fahrzeuge erstmals die Marke von 25.000 Euro überschreiten. Im Jahr 1980 lag dieser Wert noch bei umgerechneten 8.420 Euro – allerdings unter völlig anderen Rahmenbedingungen als heute.

Im Jahr 2009 lag noch BMW an der Spitze, damals mit einem Wert von 37.090 Euro. Mercedes konnte in dieser Disziplin offenbar in den ersten neun Monaten deutlich stärker wachsen als BMW, denn für das Jahr 2009 lagen die Schwaben noch bei 36.717 Euro.

In den Studien des Center of Automotive Research werden lediglich die Grundpreise der Fahrzeuge laut Preisliste berücksichtigt, Sonderausstattungen und Rabatte gehen also nicht in den Wert ein. In der Praxis dürfte der Preis pro verkauftem Fahrzeug daher etwas höher liegen, da die Sonderausstattungen in der Regel einen höheren Gegenwert haben als die gewährten Rabatte.

(Quelle Zahlen 2009: CAR via Autohaus.de | Zahlen 2010: CAR via motor-traffic.de)

9 responses to “Mercedes überholt BMW beim Durchschnittspreis der Fahrzeuge”

  1. Fabian Vogt says:

    Ich will jetzt nicht spießig daher kommen, aber du hast nen Fehler: Erster Absatz, letztes Wort. Das Abwrackjahr war 2009 und nicht 2010 😉

  2. Die_allianz says:

    scheiße bei den Preise fragt man sich doch echt welche oberen 0,X% Deutschlands sich neue Autos leisen kann.

    @Benny. Wäre mal interessant eine Modellübersicht zu sehen (auch ausserhalb BMW) mit den jeweiligen Anteilen von Privat/Geschäftskunden. Ich hab da mal in einem Forum unbestätigte Zahlen gesehen, wo 5er, A6 und E-Klasse irssinnig hohe Anteile an Geschäftskunden nachgesagt wurden. Höher 80%

    • Benny says:

      Wenn ich über entsprechende Zahlen stolpere, werde ich darüber berichten. Aber der Anteil dürfte in der oberen Mittelklasse durchaus hoch sein, sind eben typische Fahrzeuge für Flottenkunden.

  3. Everlast says:

    Das KBA dokumentiert sowas. Einfach mal auf der Webseite ein bisschen rumsurfen, dort gibt es viele verschiedene Statistiken.

    http://www.kba.de/cln_007/nn_191078/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/MonatlicheNeuzulassungen/201011GV1monatlich/201011__n__top50__teil1__tabelle.html

    Spalte 4

  4. racemax says:

    Den Cl kann man in Sachen Preisen mit dem 6er eh gar nicht vergleichen,
    denn der hat zwar einen viel höheren Grundpreis als der Sechser aber erstens hat er eine viel bessere Motorisierung für den Preis und zweitens schon viel mehr Ausstattung serienmäßig !!!

  5. quickjohn says:

    Einen Durchschnittspreis per 30.09. auszuweisen scheint mir – auch wenn sich daran der Autoexperte Düdenhoffer versucht – so etwas wie das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum.

    Falls dann denn der Ausweis auf deutscher Jahresbasis – was ich bei der Basis Listenpreis mehr als bezweifle – ein Sinnvoller sein sollte, wage ich hier die todsichere Prognose dass BMW mit dem 5er den Stern per 31.12. wieder abhängt.

    Ich begründe auch gerne warum ich Herrn Dudenhöffers Analyse so belächle:
    Erstens betrachtet er nur Deutschland und damit so zwischen 20-30% des Absatzvolumen der 3 Premiumhersteller und …..
    Zweitens führt sich die Rechnung selbst ad absurdum wenn man sich vor Augen hält dass z.B. Audi absolut – und unterproportional zur verkauften Stückzahl – bei nur ca. 60% der BMW-Erlöse hält, aber angeblich am pro Stückpreis relativ nah an BMW dran sein soll.

    Es ist halt so, dass der Autoabsatz in D alles andere als der Nabel der (Premium-)Welt ist und deshalb über das Gesamtgeschäft eines Herstellers immer weniger aussagt.

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