ÖAMTC: Verkehrszeichenerkennung funktioniert bei BMW am besten

News | 2.12.2010 von 0

Der österreichische Automobilclub ÖAMTC hat verschiedene Systeme zur Verkehrszeichenerkennung unter die Lupe genommen und miteinander im Alltagstest verglichen. Angetreten sind der BMW 7er, der neue …

Der österreichische Automobilclub ÖAMTC hat verschiedene Systeme zur Verkehrszeichenerkennung unter die Lupe genommen und miteinander im Alltagstest verglichen. Angetreten sind der BMW 7er, der neue Audi A8 D4, die Mercedes S-Klasse, der VW Phaeton und der Opel Insignia. Das System Speed Limit Info aus dem BMW 7er ist auch in den Modellen der 5er- und 6er-Reihe sowie X5 und X6 erhältlich und lässt sich in all diesen Modellen auch mit dem Head Up Display kombinieren.

Besonders die Kombination mit dem Head Up Display macht das System aus Sicht der Tester des ÖAMTC nämlich besonders nützlich, weil man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit direkt im Blickfeld neben der aktuell gefahrenen Geschwindigkeit angezeigt bekommt und den Blick nicht von der Straße abwenden muss.

BMW-Head-Up-Display-Speed-Limit-Info

Mit Ausnahme des Opel werten alle Fahrzeuge auch zusätzliche Informationen wie Tageszeit, aktivierte Scheibenwischer und dergleichen aus, um variable Tempolimits zu erkennen. Somit können auch solche Beschränkungen erkannt werden, die beispielsweise nur zu bestimmten Uhrzeiten oder nur bei Nässe gelten.

Bei der Benotung schnitten drei Systeme mit dem Urteil gut ab, zwei mal gab es lediglich befriedigend. Testsieger wurde der BMW 740d mit Speed Limit Info, der eine 1,7 erhalten hat. Auf dem zweiten Platz landet das System von Mercedes, das mit 2,1 bewertet wurde. Ebenfalls “gut” funktioniert die Technik im Audi A8, der mit der Note 2,2 auf dem dritten Platz landet. Opel Insignia und VW Phaeton schnitten mit der Note 2,8 nur “befriedigend” ab.

Thomas Stix (ÖAMTC): “Gilt hier noch 100 oder darf ich schon wieder 130 fahren?’, hat wahrscheinlich schon jeder einmal seinen Beifahrer gefragt.
Bei den ständig wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen kann es schon einmal passieren, dass man den Überblick verliert. Tempolimit-Anzeigen sind durchaus hilfreich, aber noch nicht zu 100 Prozent ausgefeilt. Es hat sich sehr schnell herausgestellt, dass die Erkennungsquote abhängig von der gewählten Strecke ist.
Bei variablen Überkopfanzeigen basierend auf LED-Technik stoßen jedoch alle getesteten Assistenzsysteme an ihre Grenzen. Da die Schilder um Strom zu sparen ‘getaktet’ sind, kann es vorkommen, dass sie von der Kamera nur teilweise oder gar nicht erkannt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die LED-Schilder je nach Hersteller unterschiedlich ‘getaktet’ sind. Aus Sicht des ÖAMTC sollten daher möglichst bald gemeinsame Standards definiert werden.
Ortsschilder werden von keinem System erkannt. Diese Lücke wird bei BMW, Audi, Mercedes und VW durch das Navigationssystem geschlossen. Allerdings je nach Aktualität des Kartenmaterials mehr oder weniger gut.”

(Quelle: ÖAMTC Pressemitteilung via automotiveit.eu)

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