BMW Group liegt im September weltweit 16,8 Prozent über Vorjahr

News | 8.10.2010 von 3

Nach den Zahlen aus den USA und Deutschland gibt es nun auch endlich die weltweiten Verkaufszahlen vom September 2010. Auch hier kann die BMW Group …

Nach den Zahlen aus den USA und Deutschland gibt es nun auch endlich die weltweiten Verkaufszahlen vom September 2010. Auch hier kann die BMW Group mit einem Zuwachs von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat kräftig zulegen und hat dieses Wachstum vor allem der Kernmarke BMW zu verdanken. Allein im September wurden 142.950 Einheiten der Marken BMW, MINI und Rolls Royce in Kundenhand übergeben, davon 117.467 BMW. Die Marke BMW liegt damit sogar 20,4 Prozent über dem Vorjahr.

Ebenfalls kräftig wachsen konnte Rolls Royce, denn dank des neuen Einstiegsmodell Ghost sind die Absatzzahlen hier um 422 Prozent auf 261 Fahrzeuge angestiegen. MINI liegt mit 25.222 Einheiten nur knapp über dem Vorjahr, aber die Tendenz stimmt auch hier. Neue Modelle wie der Countryman sowie das Facelift für die restlichen Modelle sind erst seit 18. September verfügbar und dürften in den nächsten Monaten für weitere Impulse sorgen.

BMW-Group-Absatz-September-2010

In den ersten neun Monaten des Jahres zusammen kommt die BMW Group bereits auf über eine Million verkaufte Fahrzeuge. 1.062.216 verkaufte Fahrzeuge entsprechen einer Steigerung um 13,1 Prozent. Genau wie im September ist auch hier vor allem BMW für die Zuwächse verantwortlich, denn 892.737 Einheiten sind 14,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

MINI liegt mit 3,8 Prozent ebenfalls über den ersten drei Quartalen 2009 und Rolls Royce ist auf einem guten Weg, um die angestrebte Marke von 2.000 Einheiten im Jahr 2010 deutlich zu übertreffen. Bisher wurden schon 1.728 der Luxusfahrzeuge verkauft (+274,8%).

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands für Vertrieb und Marketing): “Unser Wachstum war im September erfreulich stark, auf nahezu allen Märkten geht es für uns nach oben. Wir haben starke neue Produkte und wir wollen den Aufwärtstrend auch im vierten Quartal fortsetzen. Hier rechnen wir mit soliden Zuwächsen im zweistelligen Prozentbereich.
Der Absatz der BMW Group entwickelt sich im bisherigen Jahresverlauf über unseren Erwartungen. Wir sind zuversichtlich, im Gesamtjahr 2010 über 1,4 Millionen Fahrzeuge auszuliefern und damit die klare Nummer 1 der Premiumhersteller zu bleiben.
Ein wichtiges Modell in diesem Herbst ist der neue BMW X3, der Ende November in Europa auf den Markt kommt. Mit mehr Platz und Komfort bei weniger Gewicht setzt die zweite Generation wieder Maßstäbe. Der erste BMW X3 hat im Jahr 2004 ein neues Segment begründet und wurde sehr schnell zum Bestseller. Ich bin sicher, dass das neue Modell die Erfolgsgeschichte fortschreibt.”

BMW-5er-Touring-F11

Verantwortlich für das Wachstum sind natürlich nicht alle Baureihen, denn wie immer sind manche Modelle erfolgreicher als andere. Positiv hervorzuheben ist schon jetzt der Auftragseingang für den neuen BMW 5er Touring, der vom Markt offenbar sehr gut angenommen wird. Auch die im März neu eingeführte BMW 5er Limousine liegt im September mit 19.184 Einheiten 63,1% über dem Vorjahr. Der BMW 5er GT fand allein im September 2.872 neue Kunden und bestätigt somit erneut, dass sein Konzept von immer mehr Kunden verstanden wird.

Auch die 7er-Reihe liegt mit 5.491 Einheiten 26,6 Prozent über dem Vorjahres-September. Weiterhin sehr erfolgreich entwickelt sich auch der BMW X1 E84, der allein im September 10.049 neue Kunden fand. Der BMW X5 kann diesen Wert sogar noch überbieten und kommt auf 10.807 Einheiten, was einer Steigerung um 48 Prozent entspricht. Außerdem läuft auch der BMW X6 weiterhin sehr gut und fand 4.491 neue Kunden (+16,7%) – über 100.000 Einheiten seit Einführung im Jahr 2008 lassen keine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Fahrzeugs zu.

Beim Blick auf die Märkte liegen wie gewohnt Deutschland, die USA und China an der Spitze. Wie wir bereits mitgeteilt haben, konnten die Verkaufszahlen in Deutschland in einem stark rückläufigen Gesamtmarkt (-17,8%) um 16,6% auf 21.452 Einheiten gesteigert werden. In den ersten neun Monaten zusammen kommt die Marke BMW auf 171.206 Fahrzeuge in Deutschland und liegt damit als einzige Premiummarke über dem Vorjahreszeitraum (+0,6%). Auch die ebenfalls erfreulichen US-Zahlen haben wir schon kommuniziert (23.112 Einheiten / +20,5%).

Das stärkste Wachstum auf den großen Märkten legt wie gewohnt China an den Tag. 15.379 Einheiten entsprechen einer Steigerung um gewaltige 89,1 Prozent und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis China zum wichtigsten Markt für die BMW Group aufgestiegen ist. In den ersten neun Monaten zusammen liegt die BMW Group mit 121.826 verkauften Fahrzeugen sogar 95,3% über dem Vorjahreszeitraum.

  • quickjohn

    Ein ausgesprochen solides Wachstum präsentiert die BMW-Group auch im September 2010 und erhöht damit den Vorsprung auf die beiden anderen deutschen Premiumanbieter weiter.

    Da bleibt aus Wettbewerbssicht offensichtlich nur die Flucht in die Argumentationsniesche und so tönt Daimler ein wenig ganz laut dass Mercedes im September die weltweit absatzstärkste Premiummarke gewesen ist. Und tatsächlich – man hat hat 1.100 (118,6 zu 117,5 Tsd) Fahrzeuge mehr verkauft als die Marke BMW. Das für das Jahr 2010 auf die Marke BMW ca. 40.000 Fahrzeuge fehlen und die Mercedes Car Group 135.000 Fahrzeuge hinter der BMW Group liegt (wenn man das premiumfreie Label Smart mal gönnerhaft mit addiert) kehrt man dabei lieber unter den Teppich. Irgendwie wirkt die Daimler-PR da schon etwas peinlich.

    Audi spechtet in Erwartung rasanter A1-Verkäufe wohl auch schon mal auf eine Monats-Premium-Marke-Weltmarkt-Führerschaft und wenns dafür nicht langen sollte kann man immer noch die Kleinwagen-Segment-Monats-Premium-Marke-Weltmarkt-Führerschaft als USP erfinden. Diesen Monat war man jedenfalls mit – absolut nicht schlechten – 102,6 Tsd. Verkäufen ziemlich weit weg von der BMW-Musik – so ca. 40 %. Und für das Jahr fehlen zur Zeit so roundabout 235.000 Fahrzeuge auf die Premiumspitze.

    Man darf neugierig sein, was Countryman, X3 und 5’er Touring in QIV so bewegen können; die Mio. 1,4 Fahrzeuge jedenfalls dürften damit in – mehr als trockenen – Tüchern sein.

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