Erste Spyshots zeigen Serienversion des BMW 5er ActiveHybrid

BMW 5er | 30.04.2010 von 2

Bereits auf dem Genfer Salon im März wurde die Studie eines BMW 5er ActiveHybrid gezeigt, also zeitgleich mit der Publikumspremiere der normalen BMW 5er-Reihe. Während …

Bereits auf dem Genfer Salon im März wurde die Studie eines BMW 5er ActiveHybrid gezeigt, also zeitgleich mit der Publikumspremiere der normalen BMW 5er-Reihe. Während viele Betrachter dachten, dass es sich dabei um eine serienferne Studie handelt, die lediglich aus Image-Gründen so zeitnah zur Markteinführung gezeigt wurde, beweisen die jüngsten Spyshots von AutoBlog das Gegenteil. Offenbar sind schon seit einigen Tagen Prototypen unterwegs, die den Hybrid-5er im Alltagseinsatz auf Herz und Nieren prüfen.

Wie bei allen Hybrid-Testfahrzeugen sind die Aufkleber am Fahrzeug ein eindeutiges Indiz für den ergänzenden Elektromotor, denn aus Sicherheitsgründen müssen Rettungskräfte im Falle eines verunfallten Testfahrzeugs auf die Hochspannungstechnik aufmerksam gemacht werden. Wann genau der Hybrid-5er auf den Markt kommen wird, lässt sich freilich noch nicht sagen, aber eine Markteinführung zum Herbst oder spätestens zu Beginn des nächsten Jahres scheint definitiv möglich zu sein.

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Vom Concept Car wissen wir, dass unter der Haube der Reihensechszylinder aus dem BMW 535i arbeitet, der von einem 40 kW starken Elektromotor unterstützung erhält. Trotz der Leistungssteigerung auf insgesamt rund 360 PS soll der Hybrid etwa zehn Prozent weniger als der normale 535i verbrauchen. Damit dürfte die Limousine trotz des großen Leistungsangebots auf einen Normverbrauch von unter 10 Litern auf 100 Kilometer kommen.

Bei der Entwicklung des Fahrzeugs wurde großer Wert darauf gelegt, dass das Fahrzeug trotz der schweren und platzintensiven Bauteile keine Einschränkungen bei der Fahrdynamik erleidet. Durch die Positionierung der Batterie in der Nähe der Hinterachse konnte die Gewichtsverteilung beim Idealwert von 50/50 beibehalten werden. Außerdem werden im BMW ActiveHybrid 5 mit der bekannten Achtgang-Automatik auch Daten des Navigationssystems genutzt, um einen niedrigeren Verbrauch zu ermöglichen. Wenn man beispielsweise kurz vorm Erreichen des Ziels ist, versucht das System, die letzten Kilometer ausschließlich mit Elektromotor zurückzulegen. Auch wenn das Navigationssystem weiß, dass man demnächst bergab fahren wird, wird vorher versucht, die Batterie möglichst vollständig zu entladen, da bei der Bergabfahrt wieder Energie gespeichert werden kann.

Noch mehr Bilder gibt es direkt bei AutoBlog.

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