Das Team X-Raid bei der Rallye Dakar 2010 – Zwischenfazit

Motorsport | 9.01.2010 von 0

Am heutigen Ruhetag der Rallye Dakar 2010 heißt es auch für das Team X-Raid durchatmen und Bilanz ziehen. Mit vier BMW X3 CC war man …

Am heutigen Ruhetag der Rallye Dakar 2010 heißt es auch für das Team X-Raid durchatmen und Bilanz ziehen. Mit vier BMW X3 CC war man in die 32. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt gestartet, das Ziel war der Gesamtsieg. Nach nunmehr sieben Etappen kann man sagen, dass man um den Gesamtsieg nur noch mit viel Glück mitreden kann, obwohl man an allen Tagen mit mindestens einem Fahrzeug in der Spitzengruppe vertreten war.

Der Spanier Joan ‘Nani’ Roma konnte die erste Etappe gewinnen und sicherte X-Raid so den ersten Tagessieg, nach Problemen an Tag zwei folgte am dritten Tag allerdings der endgültige Ausstieg in Folge eines Unfalls, bei dem der BMW X3 CC irreparabel beschädigt wurde. Auch die zweite Sieghoffnung des Teams, der Franzose Stéphane Peterhansel, musste mit großen Problemen mit einer neuen Kardanwelle am fünften Tag seine Ambitionen auf den Gesamtsieg begraben. Dennoch befindet man sich mit allen verbliebenen Fahrzeugen in den Top 10, Guerlain Chicherit und Stéphane Peterhansel liegen sogar in den Top 5.

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Guerlain Chicherit: “Der gestrige Tag ist großartig gelaufen. Wir sind eine gute Geschwindigkeit gefahren und ich wollte attackieren. Ich wollte eine gute Zeit setzen, aber es hat nicht ganz so geklappt, wie wir das geplant hatten. Wir hatten zwei platte Reifen. Dann sind wir im Staub von Giniel de Villiers gelandet und es war sehr schwierig, auf ihn aufzuschließen um ihn zu überholen. Wir sind fast 100 Kilometer hinter ihm gefahren. Abgesehen davon war aber alles in Ordnung und wir klettern in der Gesamtwertung wieder nach oben. Es waren schwierige Entscheidungen bei der Navigation zu treffen, aber wir haben das gut gemacht und es sieht gut aus für die nächste Woche.”

Sven Quandt (Teamchef): “Im Gesamten haben wir bisher eine gute Leistung abgeliefert und sind nur aufgrund unglücklicher Umstände wie dem Ausscheiden von Nani Roma nach seinem Unfall und des Rückfalls von Stephane von der Spitze nach der gebrochenen Kardanwelle nicht noch weiter vorne. Das Ziel für die nächste Woche ist ein Fahrzeug in den Top fünf zu halten und alle in den Top zehn.”

Gesamtstand zum Ruhetag:

1. Sainz (E)/Cruz (E) – VW Race Touareg – 26h 21m 23s
2. Al-Attiyah (QA)/Gottschalk (D) – VW Race Touareg – 26h 32m 26s
3. Miller (USA)/Pitchford (ZA) – VW Race Touareg – 26h 43m 29s
4. Chicherit (F)/Thörner (S) – BMW X3 CC – 28h 24m 17s
5. Peterhansel (F)/Cottret (F) – BMW X3 CC – 28h 24m 33s

6. Holowczyc (PL)/Fortin (B) – Nissan Overdrive – 28h 42m 21s
7. Sousa (P)/Baumel (F) – Mitsubishi Racing Lancer – 29h 30m 21s
8. Spinelli (BR)/Palmeiro (P) – Mitsubishi Racing Lancer – 29h 44m 58s
9. Novitskiy (RUS)/Schulz (D) – BMW X3 CC – 30h 38m 44s
10. Gordon (USA)/Grider (USA) – Hummer – 30h 46m 33s

(Bilder & Infos: X-Raid)

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