Schon im Sommer 2026 erweitert der neue BMW iX3 40 das Angebot der Neuen Klasse um eine Einstiegs-Variante unterhalb des iX3 50. Das Basismodell kommt mit nur einer E-Maschine an der Hinterachse und ist folglich nicht nur etwas schwächer, sondern auch auf reinen Heckantrieb fokussiert. Außerdem kommt das Einstiegsmodell mit einem wesentlich kleineren Akku, sodass trotz geringerem Energieverbrauch spürbar weniger Reichweite möglich ist. Im Gegenzug sinkt natürlich auch der Preis spürbar, denn mit einem Grundpreis von 63.400 Euro unterbietet der iX3 40 seinen stärkeren Bruder um deutliche 7.500 Euro.

Die stromerregte Synchronmaschine (SSM) an der Hinterachse bietet 235 kW oder 320 PS sowie ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmeter, sodass es auch dem BMW iX3 40 gewiss nicht an Leistung mangelt. Das zeigen auch die Fahrleistungen, denn der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 5,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 200 km/h limitiert, was nur in Deutschland hin und wieder eine Einschränkung der realen Reisegeschwindigkeit darstellt.

Der kombinierte Stromverbrauch des Basis-iX3 liegt mit 14,6 kWh auf 100 Kilometer nochmals niedriger als beim bereits sehr effizienten iX3 50, der je nach Bereifung mindestens 15,1 kWh verbraucht. Die nutzbare Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus ist mit 82,6 kWh zwar alles andere als klein, liegt aber doch deutlich unter den 108,7 kWh des iX3 50 xDrive. Die logische Konsequenz ist eine deutlich geringere Reichweite im WLTP-Zyklus, auch wenn ein Aktionsradius von 635 Kilometer sicher kein Grund zur Klage ist.

Etwas geringer als beim vorläufigen Topmodell fällt auch die Ladegeschwindigkeit des BMW iX3 40 aus, mit bis zu 300 kW kann aber auch das Einstiegsmodell in 10 Minuten genügend Energie für bis zu 300 Kilometer Weiterfahrt laden. Unter idealen Bedingungen kann der Akku in 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Auch die Optionen zum bidirektionalen Laden stehen für den iX3 40 dank der eDrive Gen6-Technik uneingeschränkt zur Verfügung.

Noch abzuwarten bleibt, ob der Frunk des iX3 40 größer als beim 50er-Modell mit zusätzlicher E-Maschine an der Vorderachse ausfällt. Hinweise darauf gibt es bisher nicht, theoretisch müsste unter der Fronthaube aber etwas mehr Platz zur Verfügung stehen.