Absatz 2017: Rekorde für BMW Group, BMW i, BMW M & MINI

News | 12.01.2018 von 28

BMW Absatz 2017: Mit neuen Rekorden für BMW i, BMW M und MINI bleibt die BMW Group weltweit erfolgreichster Anbieter von Premium-Automobilen.

Die weltweiten Verkaufszahlen 2017 stellen für die BMW Group gleich eine ganze Reihe von Rekorden dar. Das Unternehmen hat in den vergangenen 12 Monaten mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor und vermeldet zudem neue Rekord-Verkaufszahlen der Marken MINI, BMW i, BMW M und BMW Motorrad. Mit einem weltweiten Absatz von 2.463.526 Premium-Automobilen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce war die BMW Group 2017 der erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen und konnte ihren Absatz um 4,1 Prozent steigern. Im Dezember lag das Plus sogar bei 8,8 Prozent.

Der größte Teil des Absatzes entfällt wie üblich auf die Kernmarke BMW, die im Gesamtjahr 2017 um 4,2 Prozent auf 2.088.283 Einheiten wachsen konnte. Darin enthalten sind 80.795 Fahrzeuge der besonders sportlichen Submarke BMW M und fast 100.000 Fahrzeuge der besonders effizienten Submarke BMW i. Die BMW M GmbH konnte ihren Absatz auch dank der Einführung neuer M Performance Automobile um 19,1 Prozent steigern und hat mit dem BMW M5 2018 ein weiteres Ass im Ärmel. MINI steigerte seinen weltweiten Absatz 2017 um 3,2 Prozent auf 371.881 Einheiten. Noch stärker wuchs BMW Motorrad, denn die 164.153 verkauften Zweiräder entsprechen einer Steigerung um 13,2 Prozent. Weniger gut lief es erwartungsgemäß für Rolls-Royce, im Jahr des Modellwechsels für die Phantom-Baureihe ging der Absatz um 16,2 Prozent zurück.

Besonders stolz ist man in München darauf, dass der Absatz von Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb signifikant gesteigert werden konnte. Wie versprochen wurden weltweit mehr als 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride ausgeliefert. Konkret stehen am Ende des Jahres 103.080 Einheiten zu Buche, das sind 65,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bandbreite reicht dabei vom rein elektrischen BMW i3 über die Plug-in-Hybride auf Basis von MINI Countryman, BMW X1, 2er Active Tourer, 3er, 5er, 7er und X5 bis hin zum Sportwagen i8.

Beim Blick auf die wichtigsten Märkte und Regionen stechen wie schon in den letzten Jahren China und Asien hervor. Während sich der Absatz in Europa und Nordamerika praktisch auf dem Niveau des Vorjahres bewegte, wuchs Asien um 13,6 Prozent. Den größten Anteil daran hatte der wichtigste Einzelmarkt der BMW Group: In China wurden 2017 594.388 Einheiten verkauft, das entspricht einer Steigerung um 15,1 Prozent.

Ian Robertson (bis 31. Dezember Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marke BMW): “Wir freuen uns über diese neuen Rekordabsatzzahlen, die zeigen, dass die BMW Group mit ihren drei Premium-Automobilmarken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Hersteller von Premium-Automobilen bleibt.
Wir haben unseren Absatz erneut gesteigert – und das trotz schwieriger Bedingungen in etlichen großen Märkten und Modellwechseln bei einigen unserer wichtigsten Fahrzeuge. Das unterstreicht die hohe Begehrlichkeit unserer Marken und Produkte, die vom i3 bis zum M5 und vom BMW 1er bis zum BMW 7er reicht. Unser Ziel, mehr als 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge in einem einzigen Kalenderjahr zu verkaufen, haben wir klar erreicht und freuen uns, dass der BMW 5er nach seinem Modellwechsel in den letzten Monaten des Jahres 2017 auf seine Position als Segment-Marktführer zurückgekehrt ist.”

Pieter Nota (seit 1. Januar im Vorstand der BMW AG zuständig für Vertrieb): “Ich bin zuversichtlich, dass die Marke BMW ihren Absatz auch 2018 weiter steigern wird. Unser Fokus liegt dabei weiterhin fest auf der Profitabilität. Die zunehmende Verfügbarkeit der BMW X Modelle und unsere anhaltende Modelloffensive mit der Markteinführung brandneuer Modelle wie dem BMW X2 und der BMW 8er Reihe in diesem Jahr werden dafür sorgen, dass sich 2018 noch mehr Kunden für die Marke BMW begeistern werden.“

28 responses to “Absatz 2017: Rekorde für BMW Group, BMW i, BMW M & MINI”

  1. Dailybimmer says:

    Die Bmw M GmbH wird Dank dem neuen M5 F90 u.a die 100.000er Marke bis Ende 2018 knacken. Bis Ende 2019 werden es wohl 150.000 Fahrzeuge sein.

  2. M. Power says:

    Glückwunsch BMW zu dem super Erfolg, freut mich sehr!
    Vor allem bin ich über das plus von 19 % bei ///M, zeigt doch das die Nachfrage nach sportlichen Autos noch gross ist. Toll, weiter so!!

    • Dailybimmer says:

      Was kommt von Bmw M demnächst auf uns zu? M5, M8, M2 Competition, diverse M3/M4 F8X Final Editionen, M550d, M650i Xdrive, M650d, M135i, X1 M35i, X2M35i, X3M, X3M40i, X4M, X4 M40i, X5 M50i, X5 M50d, X6M50d, Z4 M40i, M850, M5 Competition, M340i, X7 M50d, X760M, Z4M?, X5M (neu), M3/M4 (neu), M8 Competition, X6M (neu),….

  3. quickjohn says:

    Ein sehr interessanter Monat – dieser Dezember 2017.

    Die Herren aus Stuttgart posaunen am 08.01. in der Headline ihrer PM hinaus daß sie die ‘Nr. 1 im Premiumsegment’ seien. Um am Ende dann doch einräumen zu müssen daß dies nur bei der Marke der Fall sei. Man kann es trotzdem ja mal probieren – für die Südd. Zeitung hat es jedenfalls gereicht. Denn die sind drauf reingefallen und krönten Daimler am 09.01. zum führenden Premium-Hersteller. Dabei fehlten in 2017 doch rd. 175′ Einheiten zum Spitzenreiter aus München.

    Und Audi hat womöglich in China im Dez. besonders genau gezählt und damit das Jahr 2016 im Gesamtabsatz (weltweit) 2017 noch mit +0,6% getoppt.

    Hat das Momentum also wieder gewechselt? Im November deutete sich schon so etwas an. Derzeit wächst also der Vorsprung von BMW wieder. Ein spannendes Jahr 2018 steht bevor …….

  4. Quer says:

    Der Bayerische Rundfunk hat im BR Text nur die Verkäufe von der BMW Kernmarke veröffentlicht, damit es für Audi besser aussieht.

  5. B3ernd says:

    “Die BMW M GmbH konnte ihren Absatz auch dank der Einführung neuer M Performance Automobile um 19,1 Prozent steigern”

    Auch eine Möglichkeit den “Absatz” zu steigern. Bald wird jedes M-Paket eingerechnet.

    Die M-Performance Wagen sollten m.M.n. nicht dazu gezählt werden. Warum? AG Großserientechnik mit einem M-Label und eine völlig andere Abstimmung als ein M// machen eben noch lange kein M//. Das ist die gleiche Augenwischerei wie bei der I-Sparte, wo man mittlerweile jeden Hybriden dazu zählt. Anfänglich war es der i3 und der i8 – leider sahen die Absatzzahlen kläglich aus.

  6. Schauinsland says:

    https://www.youtube.com/watch?v=ZOkQWz2PMAI

    Früher war eben doch (nicht ? ) alles besser….

    Viel Vergnügen beim Zuschauen und Genießen 😉

    • Mini-Fan says:

      “BMW “New Class” Production”

      Danke!!!

      Seit langem das Schönste, was ich hier auf BT sehen konnte.
      Erstaunlich hoher Automatisierungsgrad, vor 50 Jahren. Aber auch “Fingerspitzengefühl” war noch gefragt.

      Und so viele nagelneue M10!

      Aber: Wie haste denn dieses Filmchen aus der Tesla-Spionageabteilung herausbekommen?
      Und außerdem verstehe ich eines nicht: warum können die bei Tesla das nun immer noch nicht?
      Müssen ja nicht mal “richtige” Motoren bauen…

  7. Mini-Fan says:

    zu den “weltweiten Verkaufszahlen 2017- Absatzzahlen” – Auszüge aus obigem BT-Beitrag:

    Absatz … im Gesamtjahr 2017, darin enthalten
    “fast 100.000 Fahrzeuge der besonders effizienten Submarke BMW i.”

    und

    “wurden weltweit mehr als 100.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride ausgeliefert. Konkret stehen am Ende des Jahres 103.080 Einheiten zu Buche”.

    Was ist mit der Differenz von mehr als 3080 Fahrzeugen?
    Gibt es etwa doch einen Unterschied zwischen “Absatz – verkauft – ausgeliefert”?

    Und was ist mit den Zahlen des e-Rollers “BMW C Evolution”?
    Ist der etwa der Grund dafür?
    Sind dessen Zahlen nun in “BMW Group elektrifiziert” enthalten – oder in “BMW Motorrad”?
    Oder aber in beidem? Oder in keinem?

    • quickjohn says:

      Wenn man sich bei seiner Argumentation nur auf Sekundär-Informationen stützt verzichtet man häufig auf eine verlässliche Info-Basis.

      So auch hier geschehen: in der Vertriebsmeldung vom 12.01. berichtet BMW auch über die Plugin-Hybrid Verkäufe der Marke Mini (5′ Einheiten).

      So kommen die 103.080 Einheiten der BMW-Group elektrifiziert zustande. So einfach ist es wenn man sich umfassend informiert ohne gleich bei jeder Gelegenheit Unregelmäßigkeiten zu unterstellen.

      • Mini-Fan says:

        “Deutsches Sprak, schweres Sprak”?

        Ich stelle dir anheim, zusammen mit @daily einen “Duden” anzuschaffen.
        Damit du die Bedeutung von Ausdrucksweisen wie “Unregelmäßigkeiten unterstellen” erlernen kannst – bevor du sie benutzt (das ist so etwas Ähnliches wie “ein G’schmäckle” im Badischen; oder sowas wie “Beschiß” – wenn du VW- oder Audi-Freund bist, verstehst du das ja).

        Ich habe niemandem, schon gar nicht BT, “unterstellt”, mit den Zahlenangaben bewußt “getäuscht” oder gar “betrogen” zu haben. Punkt.

        Ich habe lediglich etwas angemerkt/ kommentiert.

        Und was deine mathematischen Fähigkeiten anbetrifft, ist es nun mal eine Tatsache, daß zwischen

        Zitat BT s.o.:

        “fast 100.000 Fahrzeuge der … Submarke BMW i” und

        “103.080 Einheiten von “BMW Group elektrifiziert”-Fahrzeugen [wie sich aber erst aus der abgebildeten Tabelle ergibt, also von “BMW i, BMW iPerformance und MINI Electric”-Fahrzeugen (was auch immer das sein soll)]

        eine Differenz von etwas mehr als 3.080 Fahrzeugen liegt, wie sich aus dem vorliegenden Text von BT ergibt. Und genau diesen Text habe ich mit meinem Post kommentiert (was auch sonst? – so ist das nun mal, bei Kommentaren, daß man sich auf das bezieht, was man kommentiert). Ist dir aber anscheinend zu hoch – Hauptsache, vermeintlich-schlaue Sprüche abgesondert.

        @benny jedenfalls wird sicherlich sehr erfreut darüber sein, daß du seinen o.g. BT-Beitrag vom 12.01.18 als “nur eine Sekundär-Information” und eine “nicht verlässliche Info-Basis” bezeichnest.

        Nachstehend noch eine weitere “Sekundär-Information”:

        Zitat aus https://www.golem.de/news/harald-krueger-bmw-will-naechstes-jahr-100-000-e-autos-verkaufen-1611-124463.html

        “2017 sollen 100.000 elektrisch angetriebene BMW verkauft werden. Dies
        sagte Harald Krüger, Konzernchef des Automobilherstellers, der Süddeutschen Zeitung. Damit sind allerdings sowohl reine Elektroautos wie der BMW i3 als auch Hybridfahrzeuge wie der i8 gemeint, die einen Verbrenungsmotor und einen Elektroantrieb an Bord haben.”

        Daraus ergibt sich, daß Krüger anscheinend ursprünglich suggerierte, es sei die Rede von 100.000 elektrifizierten “BMW-Fahrzeugen” – und nicht etwa von “MINI”.

        Zumal mir nur der “MINI Electric Concept” (Stückzahl 1?) bekannt ist.
        Und “BMW iPerformance”-Fahrzeuge definitiv NICHT zur (Sub-) Marke “BMW i” gehören.

        Auch hast du mitnichten dargelegt, wie “die 103.080 Einheiten der BMW-Group elektrifiziert zustande kommen”:
        Was ist das eigentlich für eine Quellenangabe “Vertriebsmeldung vom 12.01.”?
        Und “Verkäufe der Marke Mini (5′ Einheiten)” soll wohl eine Zahlenangabe sein?

        Und die Frage, die ich mit dem e-Roller “BMW C Evolution” aufgeworfen habe:
        Diese ist gar nicht so abwegig, denn er ist tatsächlich ein reines e-Fahrzeug, zudem eines der Marke “BMW”. Mit z.T. identischen e-Modulen aus dem BMW i3.
        Insofern ist dieser Scooter sogar ausgesprochen günstig.

        • quickjohn says:

          Der Hinweis bezügl. meines Nichtbeherrschens der deutschen Sprache (“Deutsches Sprak, schweres Sprak”?) ist ziemlich genauso polemisch (oder sollte ich sagen: doof) wie der Rest des Beitrages.

          Da ist z.B. diese wirklich lächerliche Verdrehung hinsichtlich meines Hinweises über Sekundär-Informationen. Natürlich bezieht sich Benny auf die BMW-Pressemitteilung vom 12.01. – da er diese aber nicht 1:1 hier in BT abgebildet hat (war auch nicht notwendig!) ist es halt nur eine Sekundär-Information auf deren Basis man, ebenso richtiger- wie üblicherweise, eben nicht zu argumentieren hat.

          Hier nun das Original:
          https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0277889DE/bmw-group-bleibt-weltweit-fã¼hrender-premium-automobilhersteller

          Auf Seite 3 oben steht in der PMt:
          “Der im Juni 2017 in den Markt eingeführte MINI Countryman Plug-in-Hybrid leistete mit weltweit 5.799 Kundenauslieferungen ebenfalls einen signifikanten Beitrag zur Steigerung des elektrifizierten Absatzes der BMW Group.”

          Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Beitrag erübrigt sich damit!

    • Dailybimmer says:

      Mehr M braucht das Volk.

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