Posts Tagged CO2-Reduzierung

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Dass deutsche Politiker ein vitales Interesse an einer florierenden deutschen Industrie haben, liegt in der Natur der Sache. Aber wie weit darf der Schutz der heimischen Industrie gehen – und wie beeinflussbar sind die deutschen Politiker dabei? Diese Fragen beschäftigen seit wenigen Stunden tausende Deutsche, denn offenbar hat die CDU vor wenigen Tagen drei Geld-Spenden in beträchtlicher Höhe erhalten. Nicht von irgendwem, sondern von Susanne Klatten sowie Stefan und Johanna Quandt – allesamt Großaktionäre der BMW Group, Deutschlands größtem und erfolgreichstem Premium-Autobauer.

Gerade die Premium-Marken sind es, die mit ihrer Modellpalette und vielen leistungsstarken Modellen Probleme mit den kommenden EU-Grenzwerten für den CO2-Ausstoß bekommen werden – und denen von Merkel & Co. nun eine Atempause verschafft wurde, weil die Bundesregierung in Brüssel einen Aufschub der geplanten Grenzwerte erstritten hat.

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In den vergangenen Monaten und Jahren musste man sich in Stuttgart viel Kritik anhören, weil man unter den Premiumherstellern scheinbar die geringste Reduzierung der CO2-Emissionen vorzuweisen hatte. Mittlerweile hat man offenbar verstanden und legt nun einen besonders ehrgeizigen Plan vor: Im vor zwei Tagen auf der Hauptversammlung vorgestellten Nachhaltigkeitsprogramm 2010 bis 2020 wird Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil des internen strategischen Zielsystems verankert und ein ambitioniertes Ziel für das Jahr 2016 vorgelegt.

Bis dahin soll der Flottenverbrauch so weit gesenkt werden, dass durchschnittlich nur noch 125 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert werden, womit man sich vermutlich direkt an die Spitze der Premiumhersteller setzen würde. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass die BMW Group gegenüber dem Rivalen aus Stuttgart laut einem Bericht von Morgan Stanley einen Investitionsvorsprung von ungefähr zwei Milliarden Euro im Bereich der Spritspartechniken besitzt, aber allem Anschein nach möchte man bei Mercedes jetzt viel Geld in die Hand nehmen, um diese Sachlage zu ändern.

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Mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 147,9 Gramm pro Kilometer im Jahr 2010 befindet sich die BMW Group im Umfeld von Volumen- und Kleinwagenherstellern, deren Fahrzeuge eine erheblich niedrigere Durchschnittsleistung aufweisen und zum größten Teil spürbar kleiner sind als die Angebote von BMW, MINI und Rolls-Royce.

Wie gut der Wert der BMW Group ist, wird vor allem im Vergleich mit dem Daimler-Konzern deutlich, denn die Stuttgarter mit ihren Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach verfügen über ein vergleichbares Produktportfolio. Beim CO2-Ausstoß trennen den seit Jahren größten Premiumhersteller der Welt und seinen Vorgänger aber 15,4 Gramm CO2 pro Kilometer, was der Analyst Stuart Pearson von Morgan Stanley nun für Automotive News in einen finanziellen Betrag umgerechnet hat.

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Toyota, PSA und BMW kommen CO2-Zielen der EU besonders nahe

  • Abgelegt: 28.03.2011
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Die Vorgaben der Europäischen Union hinsichtlich des Flottenverbrauchs sorgen momentan bei manchem Automobilhersteller für Sorgen und sind für so interessante Fahrzeuge wie den Aston Martin Cygnet verantwortlich, die einzig mit Blick auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Marke gebaut werden. Bei allen Herstellern gibt es Fahrzeuge, die besonders sparsam oder eher trinkfest sind, aber der Durchschnitt kennt keine Gnade und bevorzugt jene Autobauer, die vordergründig kleinere und leistungsschwächere Fahrzeuge anbieten.

Deutsche Hersteller wie Mercedes, Porsche oder BMW haben es hier besonders schwer, weil zu ihrem Produktportfolio auch große und entsprechend schwere Limousinen sowie Geländewagen gehören, die noch dazu häufig stark motorisiert sind. Bei AutoNews.com findet sich nun eine Übersicht darüber, wie weit die wichtigsten Herstellern von der Vorgabe für das Jahr 2015 entfernt sind. Das jeweilige Ziel bei den CO2-Emissionen ist dabei abhängig vom Modellportfolio und versucht so, eine gewisse Balance zwischen den unterschiedlichen Startvoraussetzungen zu schaffen – Hersteller von Kleinwagen sollen nicht bevorzugt, Hersteller großer und starker Autos sollen nicht übermäßig benachteiligt werden.

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Ferdinand GT3 RS – Die Zukunft spritsparender Rennwagen?

  • Abgelegt: 28.05.2010
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Auch wenn dieses Thema nicht direkt mit BMW zu tun hat, wollen wir euch den Ansatz des Ferdinand GT3 RS unbedingt vorstellen. Dabei handelt es sich um ein revolutionäres Konzept, das erstmals einen echten Rennwagen völlig ohne CO2-Ausstoß – mit Ausnahme des ausgeatmeten CO2 von Fahrer und Beifahrer – bietet. Das Fahrzeuggewicht konnte auf unter 100 Kilogramm reduziert werden, was den Ferdinand GT3 RS sogar leichter als die meisten Motorräder macht und insofern ein leuchtendes Beispiel für gelungenen Leichtbau darstellt.

Neben den CO2-Emissionen sind aber auch die Geräuschemissionen auf einem sensationell niedrigen Niveau und man kann wohl sagen, dass bisher kein Sportwagen weltweit umweltschonender unterwegs war. Darüberhinaus bietet der Ferdinand GT3 RS einen reichlich bemessenen Kofferraum und – vielleicht am Wichtigsten für einen modernen Sportwagen – eine absolut rennstreckentaugliche Optik, die keine Zweifel an der motorischen Potenz aufkommen lässt. Das Fahrzeug wurde in Österreich entwickelt und zeigt eindrucksvoll, wie die Zukunft des Sportwagenbaus aussehen könnte, wenn die Reduzierung der CO2-Emissionen weiterhin oberstes Gebot bleiben sollte.

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BMW mit Abstand sparsamste Premiummarke in Deutschland

  • Abgelegt: 26.02.2009
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Wie das Kraftfahrtbundesamt KBA heute mitgeteilt hat, ist die BMW Group der mit Abstand sparsamste Premiumautomobilanbieter Deutschlands. Im Durchschnitt stoßen die von BMW und MINI im Jahr 2008 verkauften Fahrzeuge lediglich 158 Gramm CO2 pro Kilometer aus, womit BMW 7 Gramm unter dem Durchschnitt aller verkauften Autos liegt.

Die Kernmarke BMW liegt mit 160 Gramm nur gerinfügig über diesem Wert. Das entspricht einem Flotten-Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern je 100 Kilometer. Der beste Premium-Wettbewerber hat bereits einen Rückstand von 16 Gramm oder zehn Prozent.

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Start-Stopp-System demnächst auch für Sechszylinder

  • Abgelegt: 20.09.2008
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BMW baut sein Paket zur Reduzierung von Verbrauch und Schadstoffausstoß weiter aus. Das bereits seit einiger Zeit in fast allen Modellen serienmäßig angebotene BMW Efficient Dynamics-Paket wird nun noch einmal erweitert. Die Vierzylinder-Benziner und Diesel-Motoren mit Handschaltung verfügen schon von Anfang an über diesen Baustein, die Sechszylinder mussten allerdings bisher auf das Start-Stopp-System verzichten, das den Motor zum Beispiel an roten Ampeln ausschaltet, sobald der Fahrer den Fuß von der Kupplung nimmt. Sobald er die Kupplung wieder tritt, um den ersten Gang einlegen zu können, startet der Motor wieder. Innerhalb der nächsten zwölf Monate soll dieses System nun auch für die Sechszylinder umgesetzt werden und somit zu einer weiteren Reduzierung des Verbrauchs führen. Für Fahrzeuge mit Automatikgetriebe ist eine Markteinführung allerdings derzeit noch nicht absehbar.