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Die ganze Welt von BMW
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge muss man wohl das Qualifying zum Grand Prix von Melbourne sehen: Robert Kubica fuhr auf einen sehr guten vierten Startplatz und musste sich nur einem Auto geschlagen geben, dass in puncto Diffusor derselben Interpretation folgt wie BMW Sauber.
Nick Heidfeld hingegen konnte nur Platz 11 erreichen und schied im zweiten Teil des Qualifyings aus, nachdem er im letzten Sektor mit Übersteuern zu kämpfen hatte und die Kraft seines Autos nicht auf die Straße bringen konnte.
Bezüglich der Diffusoren spitzt sich der Streit immer weiter zu, denn im Qualifying passierte mit der Doppelpole für Brawn GP genau das, was viele schon erwartet hatten. Die dort verwendeten Diffusoren sollen pro Runde zwischen drei und fünf Zehntelsekunden bringen, was ziemlich genau dem Vorsprung entspricht, den die beiden ‘Brawnies’ heute hatten.
Um so höher ist der vierte Rang von Robert Kubica zu werten, denn er war dennoch schneller als beide Williams und beide Toyota, obwohl diese mit ähnlichen Diffusoren wie Brawn GP an den Start gegangen sind. Die Berufungsverhandlung, die endgültig darüber entscheidet, welche Diffusor-Reglementinterpretation die richtige ist, ist für den 14. April angesetzt.
Über die getankten Benzinmengen der Top 10 und damit auch über den Wert der Rundenzeiten ist noch nichts bekannt, diese müssten aber demnächst veröffentlicht werden. Dann kann man auch besser einschätzen, welchen Wert der vierte Platz von Robert Kubica hat.
Die Verschiebungen auf den Führungspositionen des BMW Designs gehen munter weiter. Zunächst wurde Chris Bangle durch Adrian van Hooydonk als ‘Oberaufsicht’ über das Design der BMW Group abgelöst, dann wechselte Karim Habib zur Konkurrenz nach Stuttgart und nun gibt es offenbar einen neuen Verantwortlichen für das Interieur-Design von BMW.
Marc Girard heißt der neue Mann, kommt aus Frankreich und ist 38 Jahre alt. Er arbeitet bereits seit 15 Jahren als Designer für BMW und war unter anderem für das Innenraumdesign des aktuellen BMW 1ers sowie des aktuellen MINI (R56) verantwortlich. Offiziell beginnen wird er am 1. April.
Er übernimmt den Posten von Michael Ninic, der letztes Jahr plötzlich und unerwartet verstorben war. Seitdem hatte Adrian van Hooydonk diesen Posten übergangsweise bekleidet.
Was klingt wie ein schlechter Scherz ist keiner: BMW wird nun entgegen der ursprünglichen Ankündigung doch auf der Leipziger AMI vertreten sein – allerdings nur mit einem einzigen Auto.
Stellvertretend für BMW wird die BMW Group Classic den dunkelgrünen BMW 501 ausstellen, der in den sechziger Jahren in der Fernsehserie “Funkstreife Isar 12″ die automobile Hauptrolle einnahm.
Auch wenn dies zweifellos ein sehr ansehnliches Fahrzeug ist, so ist doch nicht einmal ansatzweise ein Ersatz für einen ‘echten’ Messestand von BMW.
Nach unserem Kenntnisstand wird man sich bei BMW im Jahr 2009 auf die Messen in New York, Shanghai, Frankfurt und Los Angeles konzentrieren, weitere Auftritte sind nicht geplant.
Was für ein Sound! Neben den werksseitigen Tuning-Angeboten von BMW Performance gibt es für den BMW 135i natürlich auch zahlreiche Angebote anderer Tuner und Veredler.
Im folgenden Video seht und hört ihr das BMW 135i Coupé mit der kompletten Anlage des unter Kennern wohlbekannten Auspuff-Spezialisten Eisenmann. Zu sehen ist die US-Version, das Video kommt schließlich vom amerikanischen Eisenmann-Vertriebspartner IND.
Ab Minute drei spielen dann auch noch andere BMWs eine Rolle. Unterm Strich ein sehenswertes Video – wenn man nicht vergisst, den Sound aufzudrehen…
Ein paar Bilder der Anlage gibts nach dem Klick auf ‘weiterlesen’.
Gleich mehrere seltsame weiße MINIs mit schwarzen Akzenten sind den Fotographen von MotorAuthority vor die Linse gekommen. Es ist allerdings unklar, ob es sich dabei um die Facelift-Varianten oder ‘nur’ um eventuelle Sondermodelle handelt.
Da der R56 im Herbst 2006 auf den Markt kam, wäre ein Facelift im Frühjahr 2010 zeitlich passend – aber bereits in diesem Herbst feiert die Marke MINI ihren 50. Geburtstag, was durchaus als Anlass für ein Sondermodell genommen werden könnte.
Ungewöhnliche Wege wird BMW demnächst bei der Bewerbung des Maßnahmenpakets Efficient Dynamics gehen. Hierzu wurde ein Vertrag mit der Bauer Media Group, die für Welt der Wunder verantwortlich ist, unterzeichnet.
Wenn also in Zukunft in der Printausgabe von Welt der Wunder über Efficient Dynamics berichtet wird, handelt es sich vordergründig um Werbung. Der Moderator der TV-Sendung, Hendrik Hey, wird außerdem acht Folgen von BMW TV moderieren.
BMW Efficient Dynamics ist in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem deshalb, weil es in der gesamten Produktpalette Anwendung findet und nicht auf einzelne Sparmodelle beschränkt ist.
Es trägt auch einen großen Anteil daran, dass BMW in den letzten Jahren die größten Einsparungen am CO2-Ausstoß realisiert hat und mit Abstand die sparsamsten Premiumautos baut.
Auch vom grünen GT3-Rennwagen auf Basis des Alpina B6, mit dem Alpina nach langer Abstinenz wieder in den Motorsport zurückkehrt, gibt es nun zwei interessante Videos.
Sie zeigen den rund 530 PS leistenden und vergleichsweise leichten Rennwagen auf Testfahrten im französischen Paul Ricard. Dort bereitet sich das Team auf die GT3-Saison sowie einzelne 24h-Rennen vor. Fahrer ist der Norweger Stian Sørlie.
Natürlich wird es den meisten bewusst sein, aber damit es keiner aus Versehen verpasst sei auch an dieser Stelle noch einmal daran erinnert, dass die 2009er Saison quasi heute Nacht mit dem ersten Freien Training beginnt.
Das BMW Sauber F1 Team gehört scheinbar zur Spitzengruppe, allerdings wirkte diese bei den Testfahrten extrem eng. Vorneweg fährt das Ex-Honda-Team Brawn GP, gegen deren Regelinterpretation allerdings offen vorgegangen wird.
Dahinter folgt eine Gruppe von Autos, die sehr dicht beieinander liegen: Ferrari, Renault, Red Bull, Toyota und eben BMW. Toro Rosso setzt ebenfalls auf Red Bull-Technik, könnte also auch vorne mitfahren. Williams, McLaren und Force India scheinen aktuell nicht ganz bei der Musik zu sein.
Bis jetzt war der Z2 ein Gerücht, nun könnte sich das geändert haben. Angeblich gibt es aus der Münchner Konzernzentrale grünes Licht für den neuen Roadster und auch einen Coupé-Ableger, die das sportliche Erbe des BMW Z4 E85/E86 antreten sollen.
Während der neue BMW Z4 E89 komfortabler, größer und schwerer als sein Vorgänger geworden ist, wird der neue kleine Roadster auf Basis der nächsten 1er-Generation F20 sich ganz der Sportlichkeit widmen.
Allerdings sollte man hier keineswegs ein PS-Monster mit unzeitgemäßem Verbrauch erwarten, das Ziel ist vielmehr, mit Hilfe von niedrigem Gewicht und hocheffizienten Motoren den Spagat zwischen niedrigem Verbrauch und sportlichen Fahrleistungen zu schaffen.
Als Top-Motorisierung ist derzeit ein zukünftiger Vierzylinder-Biturbo mit rund 300 PS im Gespräch, der die Leistungswünsche der meisten Kunden vollauf befriedigen dürfte.
Die müssen sich allerdings noch bis 2012 gedulden, denn vorher wird man den Z2 wohl nicht kaufen können. Die Wartezeit kann man sich ja beispielsweise mit einem Z4 sDrive35i vertreiben – oder man spart sein Geld, um sich den vermutlich nicht ganz billigen Z2 dann auch leisten zu können…
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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