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Follow this categoryIn einem äußerst lesenswerten und ausführlichen Interview mit der FAZ gibt BMW-Chef Norbert Reithofer derzeit Auskunft über die Zukunft der BMW Group.
Besonders wichtig ist für ihn die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der BMW Group, was Kapitalverflechtungen mit Daimler ausschließt. Außerdem dürfe das Image der drei starken Marken BMW, MINI und Rolls Royce nicht unter eventuellen Kooperationen leiden.
Dennoch finden weiterhin Gespräche mit Mercedes-Benz statt, die eben nur die oben angesprochen Punkte nicht negativ beeinflussen dürfen. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit kommt mit dem BMW 755ih noch in diesem Jahr auf die Straße.
Wie immer in Krisenzeiten wird auch die derzeitige Krise Gewinner und Verlierer haben. Naturgemäß ist jeder bemüht, zu den Profiteuren zu zählen und Schwächeperioden von Wettbewerbern zum eigenen Vorteil zu machen.
Man kann wohl schon heute sagen, dass die US-Hersteller nicht zu den Gewinnern zählen werden. Das ist vor allem insofern interessant, dass dadurch auf einem der weltweit wichtigsten Automobilmärkte Marktanteile neu zu vergeben sind.
Davon möchte natürlich auch der momentan größte deutsche Anbieter in den USA, die BMW Group, profitieren. Sollte beispielsweise General Motors gezwungen sein, diverse Marken aufzugeben, würde BMW natürlich gerne ‘einspringen’ und die entsprechenden Kunden für Autos aus München begeistern.
Lange Zeit sah es so aus, als ob es nur noch eine Frage des Zeitpunkts wäre, zu dem die BMW Group und Mercedes-Benz eine umfangreiche Kooperation beider Konzerne bekanntgeben würden.
Nach Informationen des Tagesspiegels muss man diese Frage aber jetzt unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Nicht mehr der Zeitpunkt der Verkündung ist demnach die Frage, sondern eher schon, ob es überhaupt zu einer umfangreicheren Zusammenarbeit kommt.
Der bereits vor einigen Monaten gestartete gemeinsame Einkauf verschiedener Teile, die für die Markenidentität keine Rolle spielen, wird sicherlich nicht gestoppt und eventuell auch weiterhin ausgebaut.
Das Ingolstädter Selbstbewusstsein wächst derzeit von Tag zu Tag. Und wie man anerkennen muss, ist das nicht völlig grundlos der Fall. In den letzten Monaten ist die VW-Tochter Audi immer wieder dadurch aufgefallen, dass sie verglichen mit Mercedes und BMW signifikant kleinere Verluste in Kauf nehmen musste.
Das Resultat dieses Trends ist nun, dass Audi bereits heute die erfolgreichste Premiummarke Westeuropas ist. Im westeuropäischen Markt konnte Audi im April 52.650Fahrzeuge absetzen, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um weniger als 9% entspricht.
Betrachtet man den gesamten Zeitraum von Januar bis April konnte Audi knapp über 190.000 Einheiten absetzen. Im Vorjahreszeitraum waren es rund 15% mehr gewesen. In Anbetracht der Wirtschaftskrise sind das aber durchaus akzeptable Zahlen.
In vielen Märkten konnte die Marke mit den vier Ringen ihren Marktanteil ausbauen, weil sie eben weniger als ihre Konkurrenten unter der Krise litt.
Allerdings fährt Audi weltweit gesehen, vor allem aufgrund des US-Markts, noch hinter BMW her. Sollte der derzeitige Trend aber weiterhin anhalten, ist nicht auszuschließen, dass Audi BMW in absehbarer Zeit bezüglich der Verkaufszahlen überholt. Auch in Deutschland schmilzt der Vorsprung von BMW und Mercedes derzeit zusammen.
(Quelle: Audi Pressemitteilung)
Wie erwartet musste die BMW Group bei der heutigen Bilanzpressekonferenz rote Zahlen für das erste Quartal vermelden. Allerdings fiel der Verlust mit 152 Millionen Euro geringer als befürchtet aus, was zu einem steigenden Aktienkurs geführt hat.
Weltweit wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 277.264 Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 21,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was angesichts der derzeitigen Situation auf dem Automobilmarkt noch erträglich ist.
Von den 277.264 Fahrzeugen entfallen 233.498 auf die Marke BMW, 43.592 auf die Marke MINI und 174 auf die Luxus-Marke Rolls Royce. Das stärkste Minus hat dabei MINI mit 24,9% zu verkraften, BMW ging um 20,5% zurück, Rolls Royce lediglich um 4,9%.
Der Automarkt in Deutschland entwickelte sich auch im April positiv und konnte sich vor allem dank der Abwrackprämie gegenüber dem Vorjahresmonat um 19 Prozent auf rund 380.000 Fahrzeuge steigern.
Von der Abwrackprämie profitierten aber vordergründig die Anbieter von Kleinwagen mit relativ niedrigen Grundpreisen. Die Premium-Hersteller konnten ihre Vorjahreszahlen durch die Bank nicht erreichen.
Das kleinste Minus hat dabei wieder einmal die VW-Tochter Audi zu verkraften. Die dort abgesetzten 22.000 Autos entsprechen einem Minus von nur elf Prozent.
Am härtesten getroffen wurde Mercedes-Benz mit einem Rückgang von über 35% auf 23.300 Einheiten. Die rund 22% Verlust von BMW liegen also in etwa in der Mitte. Sie basieren auf insgesamt 23.900 verkauften Fahrzeugen, was die BMW Group zum erfolgreichsten Premium-Anbieter auf dem deutschen Markt macht.
Auch auf dem US-Markt führten BMW und MINI im April die Verkaufsranglisten der Premiummarken mit geringem Vorsprung an.
Vom US-Markt gibt es nach wie vor keine guten Nachrichten und nicht einmal Anzeichen für eine Entspannung der Lage. Neben den US-Autobauern leiden auch alle anderen Hersteller unter dem schwachen Markt.
Auch die BMW Group bildet hier keine Ausnahme und musste im April mit 19.362 Einheiten ein kräftiges Minus von 38,4% gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen.
Die Premium-Konkurrenz von Mercedes konnte mit 15.910 Einheiten in absoluten Zahlen weniger Fahrzeuge verkaufen, was aber ‘nur’ einem Minus von 30,7% entspricht.
Die VW-Tochter Audi musste mit 9,3% ein deutlich geringeres Minus in Kauf nehmen, in absoluten Zahlen ist Audi mit 7.010 verkaufen Fahrzeugen aber noch deutlich hinter den anderen beiden deutschen Premiummarken.
Von den europäischen Märkten sind noch keine April-Zahlen verfügbar. Sobald es diese gibt, werden wir natürlich darüber berichten.
Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Mercedes-Benz und die BMW Group auf einigen Gebieten zusammenarbeiten wollen und auf manchen Gebieten auch heute schon kooperieren.
Jetzt deutet sich an, dass eine solche Kooperation der beiden Premiummarken auch die Finanzsparten umfassen könnte. Diese sind vor allem für Finanzierungs- und Leasing-Geschäfte enorm wichtig und heute bei keinem großen Hersteller mehr wegzudenken.
Wie die Auto, Motor und Sport berichtet, seien einige Verträge schon seit Monaten unterschriftsreif. Man warte allerdings noch ab, bis alle Verträge fertig sind, um dann gleich ein ganzes Paket beschließen zu können.
Wenn es um die Zukunft der BMW M GmbH geht, sollte man am Besten deren Chef fragen: Ludwig Willisch. Genau das hat CarAndDriver.com gemacht und dabei ein paar interessante Dinge erfahren, auch wenn wenige ‘harte’ Fakten dabei sind.
Ludwig Willisch beobachtet aber auch die Konkurrenz mit scharfem Blick. Ein Fotograf der Motorzeitung hat ihn dabei erwischt, wie er anlässlich der Weltpremiere des Porsche Panamera in Shanghai gleich einmal die Platzverhältnisse auf der Rückbank kontrollierte:
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
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- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
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