BimmerToday Deutschland
Die ganze Welt von BMW
Author Archive
Follow this categoryEs ist allgemein anerkannt, dass Kleinwagen in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen werden. Obergrenzen für CO2-Ausstoß und Schadstoff-Emissionen sowie eventuelle Strafsteuern werden es immer schwieriger machen, große Fahrzeuge zu massenkompatiblen Preisen anzubieten. Die logische Konsequenz ist die, dass der Anteil kleinerer Autos am Gesamtmarkt wachsen wird und natürlich will auch die BMW Group hier ein möglichst breites Angebot bereitstellen.
Gegenüber der Welt bestätigte Norbert Reithofer nun, dass man bei der BMW Group bereits in fünf Jahren mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent für die Klein- und Kompaktwagen rechnet. Sämtliche Modelle der Mittel- und Oberklasse kämen damit zusammen nur noch auf 60 Prozent Marktanteil. Im ersten Halbjahr 2010 machten der MINI (109.301 Einheiten) und die 1er-Reihe (103.819) zusammen knapp über 30 Prozent der Verkäufe der BMW Group (696.026) aus.
Kurz nach den Zahlen aus den USA erreichen uns auch die August-Verkaufszahlen für den deutschen Markt. Die offizielle Pressemitteilung von BMW wird noch ein paar Tage auf sich warten lassen, aber das Kraftfahrtbundesamt hat seine Zahlen schon heute veröffentlicht. Das KBA trennt zwar nicht zwischen BMW und MINI, aber als erste Orientierung sind die Zahlen durchaus brauchbar.
Zunächst muss festgestellt werden, dass der Gesamtmarkt um 27 Prozent geschrumpft ist – eine Spätfolge der Abwrackprämie, die die Zahlen im Vorjahr angekurbelt hatte. So kommt es, dass lediglich sechs Marken ihre Vorjahreszahlen übertreffen konnten: Audi (+4,7%), Jaguar (+43,9%), Land Rover (+63,1%), Mitsubishi (+30,9%), Porsche (+64,2%) und Subaru (+13,2%). Aus Sicht von BMW verlief der August hingegen enttäuschend, denn mit einem Rückgang um 21,9% auf 14.498 Einheiten schrumpfte man beinahe so stark wie der Gesamtmarkt.
Schon vor ein paar Tagen haben wir darüber berichtet, dass der TV-Sender ProSieben die BMW Welt für Dreharbeiten genutzt hatte. Der neue Image-Spot soll die Jugendlichkeit des Senders unterstreichen und die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Zeit nehmen. Während Katy Perry zunächst in der Zeit von Marylin Monroe zu leben scheint, vollzieht sich ein rasanter Wandel ihrer Umwelt bis ins Jahr 2050.
Der Drehort selbst, also die BMW Welt, tritt dabei nur kurz zu Beginn des Films in Aktion und bleibt somit weitestgehend im Hintergrund. Ein nennenswerter Werbeeffekt für BMW dürfte also kaum vorhanden sein, aber da wir bereits über die Aktion berichtet hatten, wollen wir das Video dennoch kurz hier einbinden.
Nach all den Meldungen über das Produktionsende des BMW X3 E83 bei Magna in Graz überrascht es nicht, dass nun auch die Produktion des BMW X3 F25 im US-Werk Spartanburg begonnen hat. In South Carolina werden bereits die Modelle BMW X5 und BMW X6 gebaut, sodass mit Ausnahme des in Leipzig produzierten X1 alle X-Modelle in den USA vom Band rollen. Auch die erste Generation des BMW Z4 (E85, E86) wurde in Spartanburg montiert, das aktuelle Modell (E89) wird allerdings in Regensburg gebaut.
Mit dem X3 erhält das US-Werk ein weiteres Volumenmodell, zumindest dann, wenn die neue Generation an die Erfolge des Vorgängers (E83) anknüpfen kann. Um den F25 bauen zu können, wurde das Werk um eine komplett neue Montagehalle erweitert und erhielt außerdem eine deutlichen Ausbau der Lackiererei, was insgesamt rund 750 Millionen US-Dollar verschlang. Seit 1992 hat die BMW Group bereits 4,6 Milliarden Dollar in den Standort investiert.
Wie immer kommen die ersten Verkaufszahlen des abgelaufenen Monats aus den USA, bevor die weltweiten und die Deutschland-Zahlen in den nächsten Tagen das Bild komplettieren. Die Nachrichten aus den USA sind zunächst nicht überwältigend, aber in einem insgesamt relativ schwachen Umfeld konnte sich BMW gut behaupten.
Die Marke BMW allein liegt mit 19.540 Einheiten um 1,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wofür vor allem die Geländewagen verantwortlich sind. BMW X5 und X6 hatten im Vorjahr besonders unter der Krise zu leiden und können nun mit hohen prozentualen Zuwächsen punkten. Bei den PKW-Modellen überzeugen wie gewohnt die 7er-Reihe (+42%) und der Z4 Roadster (+119,6%), außerdem punktet der in den USA nur als Coupé und Cabrio angebotene 1er mit einem deutlichen Plus von 52,5 Prozent.
Wie wir schon gestern berichtet haben, lief am Dienstag der letzte BMW X3 der Generation E83 bei Magna in Graz vom Band. Heute gibt es auch eine offizielle Pressemitteilung von BMW dazu, die uns einige Bilder vom letzten und vorletzten jemals gebauten X3 E83 liefert. Insgesamt wurden in Graz 605.498 Einheiten gefertigt, dazu kommen noch rund 9.300 Einheiten, die im Rahmen der CKD-Montage (Completely Knocked Down) in Russland, Ägypten und Thailand gebaut wurden. Somit kommt der X3 E83 auf eine Gesamt-Stückzahl von 614.824 Einheiten.
Mittlerweile hat der BMW X3 längst bewiesen, dass ein Premium-Geländewagen etwas kleinerer Bauart vom Markt angenommen wird und Nachahmer in Form von Audi Q5 und Mercedes GLK hervorgebracht. Während letzter optional auch mit reinem Heckantrieb angeboten wird, gab es den X3 der Generation E83 ausschließlich mit dem Allradantrieb xDrive und auch für den Nachfolger ist eine Lösung mit nur zwei angetriebenen Rädern bisher nicht angekündigt.
Automatisch ausfahrende Heckspoiler gehören bei einigen Herstellern mittlerweile zum guten Ton, weil man mit einer solchen Lösung eine im Grunddesign des Autos verborgene aerodynamische Instabilität ausgleichen kann, ohne permanent einen großen Flügel am Heck zu präsentieren. Der zusätzliche Anpressdruck an der Hinterachse wird erst bei höheren Geschwindigkeiten benötigt und dementsprechend fahren die meisten dieser Anbauteile erst bei 80 km/h aus dem Heck.
Gegenüber einer stabilen Lösung in Form einer Heckspoilerlippe oder eines starren Heckflügels sorgt die ausfahrbare Variante natürlich für zusätzliches Gewicht, denn zum Ausfahren werden Elektromotoren benötigt. Bisher hat die BMW Group auf derartige Spielereien verzichtet, aber bei den kommenden Sport-Ablegern von MINI könnten wir erstmals eine solche Lösung zu sehen bekommen. Auch wenn das aus Sicht der Ingenieure vermutlich nicht die ideale Lösung darstellt, wollte man das grundsätzliche Design der Fahrzeuge allem Anschein nach nicht mehr überarbeiten.
Bereits unmittelbar nach der Vorstellung der ersten Bilder zum neuen BMW X3 F25 haben wir euch einen Bildvergleich zur Vorgänger-Generation mit der internen Bezeichnung E83 geliefert. Naturgemäß fällt es bei solchen Vergleichen schwer, die Größen richtig darzustellen, weshalb sie immer etwas unpräziser sind als Fotos, auf denen beide Modelle direkt nebeneinander zu sehen sind.
Genau dieses Problem können wir nun lösen, denn BMW hat zum Ende der Produktionszeit des X3 E83 in Graz immerhin sechs Bilder veröffentlicht, die uns beide Geländewagen im direkten Vergleich zeigen. Während der E83 zum Zeitpunkt seiner Markteinführung der Einstieg in die X-Baureihe darstellte, ist er mittlerweile gewissermaßen zum Mittelpunkt aufgestiegen. Bei deutlich gewachsenen Abmessungen steht der neue X3, dessen Produktion heute im Werk Spartanburg begonnen hat, zwischen BMW X1 (E84) und BMW X5 (E70 LCI).
- Everlast: Sehe ich auch so. Früher oder später geht’s ums Überleben als Hersteller. Und 90% aller Großklappen,...
- Everlast: Der Veyron hat aber Allradantrieb.
- Bimmer Guy: Is any English version of this blog!? Great job anyway. BMW rocks
- Wooden: Der Bugatti Veyron hat mehr PS und Nm und gleichzeitig ein DSG.
Im direkten Umfeld der Powerlimousinen... - Bazi Schorschi: Hat der Veyron nicht auch ein DKG?








designed by