BMW i und BMW iPerformance: Mehr Elektroautos in Planung

BMW i | 23.03.2017 von 6

BMW i und iPerformance greifen an: BMW-Chef Krüger kündigt reine Elektroautos auf Basis zahlreicher Baureihen an, MINI E und BMW X3 sind nur der Anfang.

Auf dem Weg zum EU CO2-Ziel von 100 Gramm pro Kilometer wird die BMW Group weiter auf Elektroautos und Plug-in-Hybride setzen. BMW i und BMW iPerformance spielen eine entscheidende Rolle, um die verbleibenden Schritte bei der Reduzierung von Normverbrauch und Emissionen gehen zu können. In den nächsten Jahren wird das Angebot von Fahrzeugen mit rein elektrischem oder zumindest elektrifiziertem Antriebsstrang weiter ausgebaut, wodurch noch mehr Menschen eine zu ihrem Alltag passende Lösung finden sollen.

Die plakativsten Schritte der nahen Zukunft betreffen die Verdreifachung des Elektroauto-Angebots: Während bisher nur der BMW i3 mit rein elektrischem Antrieb angeboten wird, kommen ab 2019 der neue MINI E und ab 2020 auch der BMW X3 eDrive hinzu. Und die beiden bereits bestätigten Modelle sind offenbar nur der Anfang, denn auch viele andere Baureihen sollen ab 2020 ohne Verbrennungsmotor angeboten werden. Möglich werden diese Angebote durch eine hohe Flexibilität in Fahrzeugarchitektur und Produktion, denn wirtschaftlich darstellen lassen sich entsprechende Fahrzeuge nur mit dem passenden Technik-Hintergrund: Es muss jederzeit möglich sein, auf eine sich verändernde Nachfrage spontan reagieren zu können – in die eine und in die andere Richtung.

Bis zum Jahr 2025 sollen laut den Planungen der BMW Group 15 bis 25 Prozent der verkauften Fahrzeuge über einen elektrifizierten Antrieb verfügen. Die große Spanne von 10 Prozent bringt dabei zum Ausdruck, dass sich die exakte Nachfrage nach entsprechenden Konzepten derzeit nicht seriös vorhersagen lässt. Politische Aspekte wie beispielsweise Innenstadt-Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor oder Fördermaßnahmen, aber auch die Entwicklung von Spritpreisen und die real erlebbaren Fortschritte von Batterietechnik und Reichweite spielen dabei eine wichtige Rolle.

Harald Krüger (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG):

Seit 1995 haben wir unsere CO2-Emissionen im Flottendurchschnitt in Europa um über 40 Prozent gesenkt. Für uns ist der Plug-in-Hybrid eine Erfolgsgeschichte: Der X5 war 2016 der bestverkaufte Plug-in-Hybrid. Ende 2016 hatten wir sechs Plug-in-Hybrid-Modelle auf dem Markt sowie ein Modell für China. Seit März ist auch der neue BMW 5er als Plug-in-Hybrid verfügbar. Im Sommer folgt der erste Plug-in-Hybrid von MINI mit dem Countryman. 2018 kommt der BMW i8 Roadster als neues Mitglied der BMW i Familie.

Auch bei rein batterieelektrischen Fahrzeugen steigt die Nachfrage. Das zeigt der BMW i3 mit neuer Batterie mit 94 Amperestunden. BMW Motorrad fährt bereits vollelektrisch mit dem C evolution. Seine Reichweite ist ebenfalls deutlich gestiegen.

Insgesamt waren 2016 rund 2,6 Prozent unseres Group Absatzes elektrifiziert. In einzelnen EU-Ländern liegt unser Marktanteil bei E-Fahrzeugen schon bei über 20 Prozent. 2017 wollen wir 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen. Bereits im Januar und Februar 2017 haben wir weltweit mehr als doppelt so viele elektrifizierte Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor. Der i3 liegt im Februar 55 Prozent über Vorjahr.

Mit unserer Strategie haben wir entschieden: Der reine Elektroantrieb kommt auch in unsere Kernmarken. Ein vollelektrischer MINI kommt im Jahr 2019. Ein vollelektrischer BMW X3 folgt im Jahr 2020. Reichweite ist bald kein Kriterium mehr. Wir konzentrieren uns auf ein Optimum aller relevanten Eigenschaften: Reichweite, Sicherheit sowie Dauer und Haltbarkeit der Batterie. Wir glauben: Davon profitiert der Kunde am meisten. Die Kompetenz rund um Elektromotoren, Leistungselektronik oder Batteriezellen behalten wir in unserer Hand. Kein Wettbewerber hat eine höhere Eigenleistung bei Elektromobilität. So sichern wir uns Kostenvorteile.

Parallel arbeiten wir an der Brennstoffzelle. Sie eignet sich besonders für größere Baureihen und lange Distanzen. 2021 planen wir eine Kleinserie. Ab 2025 wollen wir dann Fahrzeuge mit Brennstoffzelle anbieten.

Unsere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor statten wir bis 2025 durchgängig mit elektrischen Rekuperationssystemen von 12 und 48 Volt aus.

Welcher Antriebsmix sich am Ende ergibt, entscheidet der Kunde. Wir gehen von zwei Trends aus:

1. Die Nachfrage nach E-Mobilität nimmt im nächsten Jahrzehnt deutlich zu.
2. Die Entwicklung wird speziell in einigen Märkten stark von der Gesetzgebung getrieben.

Darum geben wir bei unserem Ausblick für den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im Jahr 2025 eine Spanne von 15 bis 25 Prozent an. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir unsere Fahrzeugarchitekturen weiter: Schon heute sind diese so beschaffen, dass wir für jede Modellreihe Verbrenner und Plug-in-Hybrid auf demselben Band bauen können. Das ist ein Resultat aus unserem project i.

Nach 2020 wird uns project i 2.0 in die Lage versetzen, für unsere Baureihen auch ein rein batterieelektrisches Modell auf die Straße zu bringen. Dazu richten wir unsere Architekturen nun auf Verbrenner und den rein batterieelektrischen Antrieb aus. Wir können Verbrenner und E-Antriebe nicht nur am selben Band montieren und lackieren. Wir benötigen auch nur einen Karosseriebau, um Modelle mit Verbrenner oder E-Antrieb herzustellen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Je nachdem wie sich die E-Mobilität in einem Segment oder Markt entwickelt – wir sind extrem flexibel bei Planung und Produktion.

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