Audi RS 3 Facelift 2017: Neuer BMW M2-Rivale mit 400 PS

BMW M2 | 13.02.2017 von 39

Wenige Monate nach den schwächeren Varianten hat auch der Audi RS 3 Sportback sein Facelift erhalten. 2017 startet der Kompaktsportler auf A3-Basis mit frischem Design …

Wenige Monate nach den schwächeren Varianten hat auch der Audi RS 3 Sportback sein Facelift erhalten. 2017 startet der Kompaktsportler auf A3-Basis mit frischem Design und nachgeschärfter Technik, womit er auch in Sachen Performance noch näher an die stärksten und schnellsten Fahrzeuge des Segments heranrücken soll. Trotz völlig unterschiedlicher Karosserieform dürfte der BMW M2 F87 dabei einer der wichtigsten Gegner sein, schließlich steht auch der Münchner für großen Fahrspaß und beeindruckende Performance in der Kompaktklasse.

Mit der Modellpflege erhält der Audi RS 3 2017 auch einen neuen Fünfzylinder-Motor, der bereits seit einigen Monaten im TT RS für satten Sound und souveränen Vortrieb sorgt. Mit 400 PS und 480 Newtonmeter Drehmoment gehört der Audi RS 3 zu den stärksten Kompaktsportlern des Jahrgangs 2017 und stellt auch die 370 PS und 450 Newtonmeter des BMW M2 in den Schatten.

Die gesteigerte Leistung trägt auch dazu bei, dass der Audi RS 3 2017 mit nochmals verbesserten Fahrleistungen antreten kann. Dank der Traktion des serienmäßigen Allradantriebs quattro gelingt der Sprint von 0 auf 100 in 4,1 Sekunden – zwei Zehntel schneller als im Fall des heckgetriebenen BMW M2 Coupé mit optionalem Doppelkupplungsgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit kann beim Münchner gegen Aufpreis von 250 auf 270 km/h verschoben werden, die Ingolstädter bieten sogar ein Update auf 280 km/h an.

Mindestens so wichtig wie die Performance auf gerader Strecke ist allerdings die Frage nach dem Fahrspaß auf kurvigem Terrain. Hier dürfte der BMW M2 mit ausgeglichener Gewichtsverteilung, Hinterradantrieb und der Fahrwerkstechnik aus M3 und M4 auch weiterhin einen Vorteil genießen, denn von Veränderungen am Fahrwerk ist im Rahmen der RS3-Modellpflege nicht die Rede.

Preislich liegen die beiden schnellen Bayern relativ eng zusammen, der ohne Zweifel geräumigere Audi bleibt allerdings auch nach dem Facelift etwas günstiger: Mindestens 54.600 Euro müssen für den Sportback investiert werden, der BMW M2 ist ab 57.500 Euro zu haben. Mit einer ähnlichen Karosserieform gibt es in München lediglich den M140i (zum Fahrbericht), der allerdings weniger radikal abgestimmt und mit 340 PS auch spürbar schwächer ist. Im Gegensatz zum M2 ist der M140i allerdings auf Wunch auch mit Allradantrieb erhältlich.

Stephan Winkelmann (Geschäftsführer der Audi Sport GmbH): “Der Audi RS 3 Sportback bietet unseren Kunden einen attraktiven Einstieg in die RS-Welt. Seit 2011 ist das sportliche Kompaktmodell äußerst erfolgreich auf dem Markt. Mit dem neuen Fünfzylinder-Motor setzt sich der Audi RS 3 Sportback an die Spitze seiner Klasse und führt diese positive Bilanz fort.”

(Fotos: Audi / BMW)

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