Januar 2017: BMW startet in den USA auf Vorjahres-Niveau

News | 3.02.2017 von 6

Wie schon im Vorjahr hat die BMW Group ihren US-Absatz auch im Januar 2017 knapp verfehlt. Die Verkaufszahlen von Pkw und SUV waren dabei höchst …

Wie schon im Vorjahr hat die BMW Group ihren US-Absatz auch im Januar 2017 knapp verfehlt. Die Verkaufszahlen von Pkw und SUV waren dabei höchst unterschiedlich, landeten am Ende mit 18.109 Einheiten für die Kernmarke BMW aber haarscharf über dem Wert des Vorjahres. Weil die marke MINI kurz vor der Einführung des neuen Countryman leicht ins Minus gerutscht ist, ergibt sich auch für die BMW Group insgesamt ein leichter Rückgang um 0,5 Prozent.

Konkret kamen die Pkw-Modelle der Kernmarke BMW im Januar 2017 auf einen US-Absatz von 11.039 Einheiten, woran vor allem die 3er- und 4er-Reihe sowie das in den USA als Pkw gezählte Kompakt-SUV X1 großen Anteil hatten. Dass der Vorjahreswert in diesem Segment recht deutlich verfehlt wurde, liegt unübersehbar am Modellwechsel bei der 5er-Reihe, die rund 3.000 Mal seltener verkauft wurde als im Vorjahr – der in Europa gewissermaßen als ausgleichendes Element für schrumpfende Limousinen-Verkäufe angebotene Touring wird in den USA bekanntlich nicht verkauft. Auch ohne den X1 konnten die größeren X-Modelle deutlich zulegen, vor allem die bewährten Bestseller X3 und X5 tragen wesentlich zu den um 35,1 Prozent gesteigerten SUV-Verkäufen bei.

Einen erfolgreicheren Start ins neue Jahr vermelden die beiden deutschen Premium-Wettbewerber, denn sowohl Audi als auch Mercedes dürfen im Januar 2017 neue Rekord-Monate feiern. Die Pkw-Sparte von Mercedes kam im ersten Monat des neuen Jahres exklusive Sprinter und Smart auf 25.527 Einheiten und lag damit 3,5 Prozent über dem Vorjahr, die Kleinwagen von Smart fanden 324 Käufer (-18,8 Prozent).

Zusammen mit dem Sprinter, der in den USA als Van gezählt wird, liegen die Daimler-Verkaufszahlen bei 27.900 Einheiten und somit knapp tausend Einheiten oder 3,5 Prozent über dem Vorjahr. Die Stuttgarter untermauern damit schon im Januar 2017 ihren Führungsanspruch im Premium-Segment, denn die 21.219 verkauften Fahrzeuge der BMW Group werden gleich zum Auftakt deutlich in den Schatten gestellt.

Audi verkaufte im Januar 2017 exakt 13.201 Fahrzeuge auf dem US-Markt und steigerte sich um deutliche 11,4 Prozent. Die Ingolstädter rangieren damit klar auf dem dritten Rang der deutschen Premium-Anbieter, feiern aber bereits ihren 73. Rekord-Monat in Folge und befinden sich weiterhin auf Wachstumskurs.

6 responses to “Januar 2017: BMW startet in den USA auf Vorjahres-Niveau”

  1. simons700 says:

    Schaut eigentlich sehr gut aus!
    Nur der 7er macht mir sorgen.

  2. Mini-Fan says:

    “Pkw-Sparte von Mercedes exklusive Sprinter und Smart .. 25.527 Einheiten”

    endlich mal vergleicht bimmertoday.de mal die Absatzzahlen der BMW Group in USA mit den entsprechenden (!) Absatzzahlen von Mercedes-Benz Cars, also ohne Sprinter und Smart.
    Leider bietet BMW sein Pendant zur A-Klasse, den BMW 1er, in den USA nicht an.
    Würde BMW soviele 1er wie 3er in USA verkaufen, also etwas über 4000 STck. pro Monat, – dann reichte es schon für ein “Patt” mit Mercedes.

    PS.
    Den rechten Teil der Statistik hätte man sich – im Monat Januar – schenken können:
    Er ist identisch mit dem linken.

    Sinnig ist auch, daß der
    Mini Cooper /S Convertible (Cabrio) 270 mal im Monat Januar 2017 verkauft wurde, gegenüber 0 mal in Januar 2016. Was eine Steigerungsrate von 100% ergeben soll (in Wahrheit: “unendlich”)

    Mini Coupe und Roadster sind sowohl in Januar 2016 als auch in Januar 2017 jeweils 0 mal verkauft worden. Was ebenfalls eine Steigerungsrate von 100% ergeben soll (in Wahrheit: 0% Steigerung).
    Die beiden Zeilen könnte man auch einfach ganz aus der Tabelle streichen.

    Und:
    Frage: Wird eigentlich Rolls-Royce in USA nicht angeboten?

  3. bayern-express says:

    Die Zahlen geben Trump wenig Möglichkeiten, hier BMW mit Strafzöllen zu belegen, immerhin baut Spartanburg erheblich mehr Autos, als BMW in den USA verkauft.
    Trump, its a bad business.

    • Mini-Fan says:

      Aber es besteht ja kein “Anspruch” von BMW auf eine Verrechnung der dort prouzierten mit anderen, in die USA importierten BMW Limousinen.
      “Können” tut der Trump schon (die Frage ist allerdings, ob das, was er 35%-ige “Steuer” nennt, nicht eben doch ein “Zoll” ist – was lt. WTO verboten ist)

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