Mercedes-AMG GLC 43 Coupé: Neuer BMW X4 M40i-Rivale

BMW X4 | 2.09.2016 von 17
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Nach der Vorlage für das neue Mercedes-AMG GLC 43 Coupé muss man nicht lange suchen, die Nähe zum BMW X4 M40i liegt zu deutlich auf …

Nach der Vorlage für das neue Mercedes-AMG GLC 43 Coupé muss man nicht lange suchen, die Nähe zum BMW X4 M40i liegt zu deutlich auf der Hand. Wenige Monate nach den braveren Varianten des X4-Gegners haben die Stuttgarter nun auch die erste AMG-Version des Mercedes GLC Coupé präsentiert und dringen damit in die Leistungs- und Performance-Region des X4 M40i vor.

367 PS leistet der 3,0 Liter große V6-Biturbo des Schwaben, der Bayer hält mit einem 360 PS starken Reihensechszylinder – ebenfalls mit 3,0 Liter Hubraum und Turbo-Aufladung – dagegen. Beim maximalen Drehmoment genießt das Mercedes-AMG GLC 43 Coupé einen kleinen Vorteil, denn er stellt zwischen 2.500 und 4.500 U/min bis zu 520 Newtonmeter bereit. Der BMW liegt mit 465 Newtonmeter Maximal-Drehmoment etwas darunter, stellt dieses Niveau aber in einem noch breiteren Fenster (1.350 – 5.250 U/min) zur Verfügung. Dass beide Hersteller ihre starken Coupés unter den Mittelklasse-SUV mit einer Sprintzeit von 4,9 Sekunden bewerben, unterstreicht die extreme Nähe dieses Duells.

Beide Hersteller sorgen nicht nur mit den kräftigen Motoren, sondern auch mit einer besonders sportlichen Ausprägung von Allradantrieb und Fahrwerk für eine klare Abgrenzung zu den schwächeren Modellen der Baureihe. Wie gut diese Strategie im Fall des BMW X4 M40i funktioniert, konnten wir bereits Anfang des Jahres bei einer ersten Testfahrt erleben.

Die Entwickler des Mercedes-AMG GLC 43 Coupé haben sich bei ihrem neuen SUV-Coupé für eine starre Kraftverteilung von 31 zu 69 Prozent entschieden und leiten somit immer den Großteil des Antriebsmoments an die Hinterräder. Um auch bei wechselnden Bedingungen mit unterschiedlichen Fahrbahnbelägen an verschiedenen Rädern Sicherheit und Traktion bieten zu können, setzt AMG auf gezielte Bremseingriffe an einzelnen Rädern.

Spürbar wird der Altersunterschied zwischen beiden Fahrzeugen beim Blick auf Assistenzsysteme und Infotainment, hier profitiert der Schwabe von seiner deutlich jüngeren Plattform und kann manche Ausstattung anbieten, die für den BMW X4 nicht angeboten wird. Wenn im Jahr 2018 die nächste X4-Generation in den Handel kommen, dürfte sich die Situation zu Gunsten der Münchner verschieben.

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