BMW 7er: Dingolfing baut täglich 300 Exemplare des G11 / G12

BMW 7er | 2.02.2016 von 2
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Seit dem Marktstart des neuen BMW 7er 2015 läuft die Produktion der Generation G11 / G12 auf Hochtouren. Wie Werkleiter Josef Kerscher gegenüber der Passauer …

Seit dem Marktstart des neuen BMW 7er 2015 läuft die Produktion der Generation G11 / G12 auf Hochtouren. Wie Werkleiter Josef Kerscher gegenüber der Passauer Neuen Presse sagte, werden in Dingolfing derzeit rund 300 BMW 7er täglich gebaut – womit das Maximum aber noch nicht erreicht sei, denn Kerscher wünscht sich für 2016 eine weitere Steigerung der Stückzahlen.

Grob überschlagen würde die Produktion von 300 Fahrzeugen pro Tag ausreichen, um die Stückzahlen des BMW 7er 2016 in den Bereich von 100.000 Einheiten zu rücken. Das wäre eine beachtliche Steigerung der Verkaufszahlen, denn in den letzten Jahren der Vorgänger-Generation lag der weltweite Absatz eher im Bereich von 50.000 Fahrzeugen pro Jahr. Neue Modelle wie der Plug-in-Hybrid BMW 740e und das BMW M Performance-Modell BMW M760Li xDrive mit V12-Triebwerk sollen die Attraktivität der 7er-Reihe in den kommenden Monaten weiter steigern, außerdem wird die Luxuslimousine durch die Vierzylinder-Varianten 730Li und 725d besser erreichbar.

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Auf ein Absatz-Duell mit der Mercedes S-Klasse will man sich in München dennoch nicht einlassen, das machte Entwicklungschef Klaus Fröhlich schon unmittelbar nach Vorstellung der neuen BMW 7er-Reihe im vergangenen Herbst klar. Der wichtigste Grund hierfür liegt im deutlich breiteren Angebot der Stuttgarter, denn die Mercedes S-Klasse wird in nicht weniger als sechs Karosserievarianten verkauft und bedient mit den Modellen Coupé, Cabrio, Maybach und Pullman gleich vier Segmente, in denen der BMW 7er auf absehbare Zeit nicht vertreten ist.

Zwar planen auch die Münchner für die Zukunft eine noch breitere Aufstellung im Luxussegment, dabei müssen aber stets auch die Belange der Marke Rolls-Royce bedacht werden. Es wäre in höchstem Maße kontraproduktiv, wenn neue 7er-Derivate Fahrzeugen wie Rolls-Royce Ghost oder Wraith das Wasser abgraben. Die derzeit wahrscheinlichste Ergänzung zum aktuellen Portfolio ist demnach ein viertüriges Coupé oberhalb der 7er Langversion, das nach aktuellem Stand als BMW 9er-Reihe vermarktet und betont exklusiv positioniert werden könnte.

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