November 2015: BMW steigert US-Absatz um 3,2 Prozent

News | 2.12.2015 von 6

Der US-Absatz der BMW Group kommt im vierten Quartal weiterhin nicht in Schwung. Im November 2015 konnten die Verkaufszahlen der Marke BMW um überschaubare 3,2 …

Der US-Absatz der BMW Group kommt im vierten Quartal weiterhin nicht in Schwung. Im November 2015 konnten die Verkaufszahlen der Marke BMW um überschaubare 3,2 Prozent auf 32.003 Einheiten gesteigert werden, wobei lediglich die SUV-Modelle X3, X4 und X6 sowie die 2er-, 5er- und 7er-Reihe das Niveau des Vorjahres übertreffen konnten. Die Mehrheit der Baureihen lag unter den Verkaufszahlen des Vorjahresmonats.

Bei MINI ging der US-Absatz im November 2015 um deutliche 11,3 Prozent auf 4.444 Einheiten zurück, obwohl die Verkaufszahlen des mittlerweile flächendeckend verfügbaren MINI Fünftürer mehr als verfünffacht werden konnten. Mit Ausnahme des Paceman liegen jedoch alle übrigen Modelle der englischen BMW-Tochter im Minus, weshalb der Marke im Vergleich zum Vorjahr über 500 Einheiten fehlen.

BMW-Group-Absatz-USA-November-2015-Verkaufszahlen

Der härteste und derzeit einzige Wettbewerber im Kampf um die amerikanische Premium-Marktführerschaft hat seine Zahlen für den November noch nicht vorgelegt, Mercedes nennt ein technisches Problem als Ursache für die ungewöhnliche Verzögerung und will die Verkaufszahlen in den nächsten Stunden nachreichen.

Audi konnte seine Serie von Rekord-Monaten auf nunmehr 59 ausbauen, allerdings war es im November 2015 denkbar knapp: 16.700 Einheiten entsprechen einer Steigerung um 0,4 Prozent oder 60 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr. Hierbei könnte auch der Diesel-Skandal eine Rolle spielen, dieser hat bei Volkswagen sogar für einen Absatz-Rückgang um fast 25 Prozent auf 23.882 Einheiten gesorgt. Die Wolfsburger rangieren damit deutlich hinter Premium-Anbietern wie BMW und Mercedes und der aktuelle Skandal dürfte kaum dazu beitragen, das Vertrauen der US-Kunden zu stärken.

Für die ersten elf Monate 2015 ergeben sich bei der Kernmarke BMW 311.398 verkaufte Fahrzeuge und eine Steigerung um 4,4 Prozent. Audi USA konnte bisher 181.803 Fahrzeuge verkaufen und liegt damit 11,7 Prozent über dem Vorjahr.

BMW-Group-Absatz-USA-November-2015-Verkaufszahlen-2

6 responses to “November 2015: BMW steigert US-Absatz um 3,2 Prozent”

  1. Der_Namenlose says:

    Benny,

    ich habe aber bereits gestern Abend die folgende Daten gefunden:
    Nov 15 Nov 14 %Chng. 15 CYTD 14 CYTD %Chng.
    Daimler AG (Estimated) 34,089 37,925 -10.1% 342,157 328,318 4.2%
    Mercedes-Benz (Est.) 33,331 37,110 -10.2% 335,246 318,838 5.1%
    Maybach 0 0 NA 0 0 NA
    Smart (Est.) 758 815 -7.0% 6,911 9,480 -27.1%

    Wenn Du auf diese Seite gehst und auf den Link New Vehicle Sales klickst, wird eine EXCEL-Datei heruntergeladen:

    http://motorintelligence.com/m_frameset.html

  2. quickjohn says:

    Irgendwie merkwürdig – wenn die Zahlen ‘schlechter’ werden kriegt Daimler Probleme beim Reporting.

    Das war schon per Okt. so als man plötzlich die Verkaufszahlen je Baureihe nicht mehr zeigte und setzt sich jetzt ‘in general’ fort. Souverän geht anders!

    Gleichwohl – von den 33.331 Mercedes-Verkäufen gehen noch um die 2.500 Sprinter weg, so daß man > 1.000 Verkäufe hinter BMW liegt. YTD Nov. liegt BMW im luxury-crown-race damit rd. 1.600 Fahrzeuge vor Daimler. Das wird nicht mehr aufzuholen sein.

    Im Übrigen finde ich das sich die Münchner – angesichts der -8,5 % des Gesamt-US-Marktes – noch ziemlich gut geschlagen haben. Was man von Daimler – estimated – nicht sagen kann.

    • Der_Namenlose says:

      Ja, im Dezember schlägt BMW sowieso zu und dann kann Daimler nicht viel anrichten.
      Es ist theoretisch möglich, dass Lexus Daimler einholt.
      Der X1 und der 7er haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet, allerdings glaube ich, dass sich beide im Dezember noch besser verkaufen lassen werden.
      Die VW-Plus-Fraktion wird es sehr schwer haben, das ausgerufene Ziel von 200 tausend Fahrzeugen zu erreichen.

  3. quickjohn says:

    So – jetzt hat Daimler seine DV-Probleme gelöst und nunmehr endgültige 30.043 US-Mercedes Sales (ohne Sprinter) gemeldet – das sind satte 13,1 % unter Vorjahr.

    Somit liegt man allein im Nov. rd. 2.000 Verkäufe hinter BMW zurück und YTD rd. 2.600 (nach luxury-crown Definition).

    • Pro_Four says:

      …diese hätte auch von der AMS stammen können.

      Zu den Verkäufen in D und USA: VW und Konsorten haben schon tief durchgeatmet, obwohl ja jeder weiss, dass die Bestellungen sich meist Monate hinziehen. Denke die eklatanten Einbrüche werden wir erst in den nächsten Monate richtig zu spüren bekommen. Der Kleine Zuwachs bei Audi ist schon der erste Indiz dafür, wo man doch meist immer über 15.000 Einheiten lag.

      Nachschlag: Den neuen A4 endlich mal auf den Straßen gesehen bzw. versucht zu erkennen, den wie immer, mehr als ein Facelift ist mal wieder nix geworden.

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