Bild-Vergleich: BMW 1er Sedan Concept vs. Audi A3 Limousine

BMW 1er | 23.11.2015 von 33

Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verkaufte Audi weltweit über 100.000 Exemplare der A3 Limousine. Das kompakte Stufenheck wird vor allem in …

Allein in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verkaufte Audi weltweit über 100.000 Exemplare der A3 Limousine. Das kompakte Stufenheck wird vor allem in China und den USA hervorragend angenommen, findet aber auch in Europa seine Kunden. Bei BMW hat man lange keine echte Notwendigkeit für eine Stufenheck-Limousine unterhalb der 3er-Reihe gesehen und das Feld kampflos dem Wettbewerb überlassen, doch diese Zeiten stehen kurz vor ihrem Ende.

Schon 2014 haben wir erste Erlkönig-Fotos der BMW 1er Limousine F52 gezeigt, nun haben die Münchner mit dem BMW Compact Sedan Concept einen ersten Ausblick auf das zu erwartende Design geliefert. Mit dem Marktstart rechnen wir schon 2016, zunächst wird die 1er Limousine aber nur in China erhältlich sein.

Bild-Vergleich-BMW-Compact-Sedan-Concept-1er-F52-Audi-S3-Limousine-2015-01

In unserem Bild-Vergleich stellen wir den jüngsten Ableger der BMW UKL-Architektur Seite an Seite mit einem seiner schärfsten Rivalen. Weil es sich beim BMW Compact Sedan Concept um eine Studie mit einigen besonders dynamischen Details handelt, die so nicht in Serie gehen werden, haben wir für den Foto-Vergleich die sportliche Variante S3 genutzt – alles andere wäre schlicht unfair und würde den BMW übervorteilen, auch wenn die Studie nicht als Sportlimousine positioniert ist.

Erstaunliche Einigkeit herrscht beim Blick auf das technische Layout der Fahrzeuge: Audi A3 Limousine und BMW 1er F52 nutzen quer montierte Motoren und treiben in erster Linie die Vorderräder an. Mit Hilfe einer Haldex-Kupplung kann auch Kraft an die Hinterräder geschickt werden und ein hang-on-rear-Allradantrieb realisiert werden, die große Mehrheit der Fahrzeuge wird aber ziemlich sicher mit Frontantrieb verkauft.

Für die 4,45 Meter lange A3 Limousine bietet Audi Motoren mit 110 bis 300 PS, in einem ähnlichen Bereich wird sich auch die Motorenpalette der BMW 1er Limousine bewegen. Klar ist, dass am unteren Ende der Motorenpalette die effizienten Dreizylinder B37 und B38 zum Einsatz kommen werden, stärkere Modelle werden mit den Vierzylinder-Motoren B47 und B48 ausgerüstet.

[Fotos: BMW / Audi]

33 responses to “Bild-Vergleich: BMW 1er Sedan Concept vs. Audi A3 Limousine”

  1. Chris35i says:

    Auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen oder als Troll zu enden, ich mag die S3 Limousine. Sieht finde ich echt ganz schick aus und nicht so langweilig wie der Hatch. Zusammen mit dem A5/TT/S8/R8 und diversen RS Modellen einer der schönsten Audis. Die 1er Limo ist ebenso (überwiegend) gelungen. Schade nur, dass der BMW-typische Heckantrieb fehlt.

    • El Barto says:

      “Auf die Gefahr mich unbeliebt zu machen oder als Troll zu enden,…”

      Ich glaube, diese Gefahren bestehen für dich nicht 😉 Außerdem ist es ja nicht verboten, auch Fahrzeuge aus der Produktpalette anderer Hersteller zu mögen und dies auch mal sagen zu dürfen, selbst wenn das eigene Herz blau-weiß ist und sich wie ein Propeller dreht.

      “…ich mag die S3 Limousine.”

      Ich übrigens auch. Deswegen fänd’ ich es schön, wenn BMW auch auf dem europäischen Markt ein entsprechendes Produkt anbieten würde. Der 1er Sedan würde den Wettbewerb in diesem Segment, das ja eigentlich nur aus A3 Limo und CLA besteht, sicherlich spannender machen.

      • Chris35i says:

        ” (…) selbst wenn das eigene Herz blau-weiß ist und sich wie ein Propeller dreht.”
        Sehr schön geschrieben, das Quote der Woche geht an dich!
        Ich bin auch gespannt, wie die 1er Limousine den Markt der Kompaktlimousinen aufmischen wird.

    • Fagballs says:

      Na gut, sieht halt wie ein Audi aus 😉 Für die paar Pferdchen finde ich vier Endrohre ein wenig dick aufgetragen, besonders weil die restliche Form des Wagens eher Understatement spricht, aber das ist ja heutzutage der Stil. Ich vergleiche da nur den M2 (vier Rohre, 370PS) mit dem E60 550i (zwei Rohre links, 367PS), der mir neulich vor der Nase lang gefahren ist.

      Mit Heckantrieb wäre der 1er als Limo auch echt ein Kandidat für mich, ich finde die Stufenheck-Form einfach unheimlich schick. Hatte mir damals deswegen auch den A3 angeschaut, aber der isn Frontkratzer und war im Leasing zu teuer.

      • El Barto says:

        Stimmt, Audi ist bei der Endrohroptik einen etwas seltsamen Weg gegangen. Ich meine, das fing mit dem damaligen S4-Facelift an (B6/B7). Vorher hatten Sie S-Modelle entweder jeweils ein rundes Rohr links und rechts oder ein Doppelrohr links. Die RS-Modelle (außer der erste RS3 und der legendäre RS2 Avant) haben ja immer schon die ovalen Einzelrohre links und rechts getragen, was imho sehr gut aussieht, für das potentere Fahrzeug aber eigentlich eher untypisch ist.

        Die Vierrohroptik bei den M-Modellen ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber inzwischen ist sie ja zu einem deutlichen Erkennungszeichen geworden. Und der M2 ist leistungsmäßig nicht mehr weit von seinem Onkel und Pionier der Vierrohr-Ära, dem E39 M5, entfernt und bei den Fahrleistungen sogar deutlich überlegen…da soll er ruhig die vier Rohre tragen dürfen 🙂

        • M54B25 says:

          Der M3 E46 durfte mit seinem grandiosen S54B32 und 343 PS schon die 4 Rohre in der 4,44m Klasse tragen. Der M2 ist auch um die 4,40m und hat nun sogar mehr PS als der legendäre CSL mit 360PS. Das ist für mich der Papa vom M2 und daher darf der auch die 4 Rohre zur Schau stellen!

      • Chris35i says:

        Beim M2 finde ich die vier Endrohre jedoch passend. Ich hätte mir auch beim 335d zwei auseinanderliegende Endrohre gewünscht.

        • Fagballs says:

          Passend vielleicht, technisch notwendig sicher nicht. Mir würden sie besser gefallen, wenn sie weiter auseinander lägen. Finde ich aber beim M3/4 auch zu eng, M5 und M6 treffen da meinen Sinn für Ästhetik besser. Sogar bei Alpina liegen die Endrohre der 3er/4er weiter auseinander. Keine Ahnung, was sich die M GmbH da gedacht hat.

          Generell scheint sich BMW bei der Endrohr-Sprache nicht einig zu sein. Gibt es bei #50 egal ob d oder i die trapezförmigen Endrohre, ist das Bild bei #35 uneinheitlich wie von dir beschrieben. Dabei sollte das doch das Zeichen für Kenner sein, sodass sie trotz Modellschriftzug Entfall wissen, was da steht/fährt.

          • El Barto says:

            Zumindest ist der 335d Understatement-König, weil er ohne Typbezeichnung auch als 320d/i LCI durchgehen könnte.

          • Chris35i says:

            Das mit den eng zusammenliegenden Endrohren ist inzwischen ein wenig Tradition. Hat mit dem E46 M3 angefangen und ging über den M3 E92 bis hin zum aktuellen Modell. Dadurch wollen die Jungs bei BMW wohl die “kompakteren” M-Modelle (M2, M3/M4) von den Schiffen à la M5/M6 abgrenzen. Ich find’s so ganz schick!
            https://passiondriving.de/wp-content/uploads/2014/07/bmw-m3-m4-8344.jpg

            • Fagballs says:

              Hab’s gerade noch mal nachvollzogen. Der E36 hat noch einseitig Endrohre. Der E46 hat dann die vier Rohre in diesem Halbrahmen (nenne ich jetzt mal so). Das ist ein eigener Stil und grenzt ihn ab gegen die Schiffe, mir fehlt da ein wenig die Breitenwirkung, die das restliche Auto hat. Vor allem wenn sogar so ein Spielzeug wie der Polo RS/S1 seine vier Endrohre ganz nach außen schiebt, um den Dicken zu machen.

              • der_ardt says:

                Polo? Was stört es den Mond (M4), wenn ihn der Wolf anbellt? 😉

              • Chris35i says:

                Oh, so ein M4 wirkt doch schon ausreichend breit, findest du nicht (siehe Bild über deinem Post). Es ist zudem ein spezifisches Merkmal des M3/M4 geworden, das ihn so von den Wettbewerbern abhebt. Mercedes setzt auf trapezartige Endrohre und Audi auf die faustdicken, BMW eben auf vier enger beieinanderliegende. Zumindest existiert in diesem Punkt etwas Variation. 😉

                • Fagballs says:

                  Der M4 ist schon ordentlich breit, keine Frage. Beim M4 geht das auch noch, nur beim M2 finde ich die Endrohre dann endgültig zu nah beieinander. Ich widerspreche dir aber auch nicht. Ist Geschmackssache 🙂

          • Pro_Four says:

            …die enger anliegenden Doppelendrohre sollen das Heck mehr Ausdruck vermitteln, also Stärke, da es breiter wirkt. Ich finds persönlich sehr geil.

            Was ich aber am ehesten Favorisieren würde wären, links und rechts je ein Rohr.

          • der_ardt says:

            ich denke der Abstand der Endrohre beim M3/M4 ist einfach die breite des Schalldämpfers davor. Warum die nötigen Rohre unnötig verlängern um die Auspuffe weiter außen anzubringen?
            Mir sind außerdem zwei Auspuffblenden einseitig lieber als die Schubkarre.

      • der_ardt says:

        Understatement ist heutzutage nicht mehr so beliebt, richtig angewandt dafür aber umso wirkungsvoller 😉

        • Fagballs says:

          Ich bin auch Freund von Understatement. Aber in einer Zeit von simulierten Fehlzündungen, damit auch jeder hört, dass der Kombi, der da gerade an die Ampel fährt >100k€ kostet , werde ich da nicht so glücklich.

          • der_ardt says:

            Ich befinde mich recht nahe Wolfsburg und diese vielen GTI, die bis 50 gefühlt acht mal schalten und jedes mal so ein kränkliches “piff” aus dem Auspuff schnalzen gehen mir echt gehörig auf die Nerven :-/

    • cisi says:

      ich find den 1er richtig gut gelungen optisch. Darauf habe ich eigentlich schon lange gewartet.
      Aber der FWD ist mal wieder ein echtes no-go für eine BMW Limousine.
      Es gibt günstigere Frontkratzer. Bis jetzt auf die Rosa Brille gibt es FÜR MICH keinen Grund, so was von BMW zu kaufen.

      Aber das war wohl auch das Ziel von diesem Auto, die 3-er Fahrer beim 3er zu halten indem sie den “minderwertigen” antrieb anbieten.
      Zumindest sind sie schlauer als Audi die sich mit der A3-Limo die Kundschaft von dem A4/A5 abgezogen haben.

    • B3ernd says:

      Auf der Bahn finde ich die A3 Limo wirklich gelungen. Der BMW sieht in der Seitenansicht befremdlich aus – BMW untypisch.
      Wenn die großen Felgen des Concept cars weg sind, bleibt vom FWD BMW nicht mehr viel über. Der Heckbereich des BMW ist extrem gut geworden

  2. quickjohn says:

    Offtopic – aber ein absoluter Hammer:

    Focus online, 23.11.2015, 21.44 Uhr
    Abgas-Skandal: Audi räumt Einbau von Manipulations-Software ein

    “21.44 Uhr: Der Autobauer Audi hat im Abgas-Skandal der Konzernmutter Volkswagen die Installation einer Software zugegeben, die in den USA als illegales Schummelprogramm gilt. Das Unternehmen teilte am Montagabend mit, den US-Behörden bei der Zulassung von 3,0-Liter-Diesel-Autos insgesamt drei Software-Programme nicht offengelegt zu haben. Eines davon werde nach geltender US-Gesetzgebung als “Defeat Device” betrachtet. Als Defeat Device bezeichnen die US-Umweltbehörden EPA und CARB verbotene Programme zur Manipulation von Abgas-Messwerten bei Emissionstests.”

    Da fehlen mir nun wirklich die Worte – mehr als 2 Monate nach dem VW-Eingeständnis jetzt so etwas …..

    • Polaron says:

      …und der Stadler hat sicherlich nichts, aber auch absolut gar nichts davon gewusst. 😉

    • Der_Namenlose says:

      Ich sage jetzt schon voraus, dass wir bis Weihnachten noch mehr hören werden.

      Dieser Verein hat in den letzten zwei Monaten bewiesen, dass Manipulation zum Standardverfahren gehört. Und dass die Kultur des Betrugs konzernweit verbreitet und akzeptiert ist.
      Also frage ich mich folgendes: Wieso soll es nur um Betrug bei Dieselmotoren gehen? Und wieso soll sich der Betrug überhaupt nur auf den Motor beschränkt haben?

      Jede Angabe, die von VW als Hersteller gemeldet wurde, ohne dass jemand sie überprüft hat, gehört jetzt auf den Prüfstand. Ich bin mir sicher, da gibt es noch einiges an Überraschungen.

      • Quer says:

        Der VW Konzern hatte vor zwei Wochen zugegeben beim CO2 auch betrogen zu haben.

        Eigentlich sollte sich der zahllose Tiger KBA hinterfragen warum die NOx Betrügereinen in den USA entdeckt wurden, oder wollte das Bundesverkehrsministerium und das KBA alles vertuschen weil der VW Konzern teilverstaatlicht ist.

        • der_ardt says:

          Die US-Behörden haben die Software auch nur entdeckt, weil einer Universität zuvor die Diskrepanz zwischen Real- und Laborwerten aufgefallen war.

          Ich finde es erstaunlich, wie lange das niemandem außerhalb VWs aufgefallen sein will..

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