‘BMW i5’-Patente: AutoCar liefert Details, Zweizylinder in Arbeit?

BMW i, Gerüchte | 13.11.2015 von 4
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In den letzten Wochen berichteten wir bereits mehrfach über die in China aufgetauchten Patent-Zeichnungen eines BMW-Prototypen, der mancherorts als Vorschau auf den BMW i5 bezeichnet …

In den letzten Wochen berichteten wir bereits mehrfach über die in China aufgetauchten Patent-Zeichnungen eines BMW-Prototypen, der mancherorts als Vorschau auf den BMW i5 bezeichnet wurde. Nun beschäftigt sich auch Greg Kable von der britischen AutoCar mit dem Fahrzeug und liefert einige neue Infos, die einen tieferen Einblick in die Technik des Fahrzeugs erlauben.

Die AutoCar bestätigt dabei den schon von uns genannten cW-Wert von 0,18, der den Prototypen zu einem der windschlüpfrigsten Fahrzeuge mit einigermaßen konventioneller Formensprache macht. Ein Insider habe das Forschungsfahrzeug als Antwort auf den VW XL1 bezeichnet, der bekanntlich ein reiner Zweisitzer ist und von Volkswagen in Handarbeit gebaut wurde. Der flache Wolfsburger kam auf einen cW-Wert von 0,19, dürfte aber eine kleinere Stirnfläche als der Prototyp von BMW haben.

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Spannend sind die Aussagen zum Antriebsstrang des Fahrzeugs, denn laut AutoCar arbeitet ein aufgeladener Zweizylinder-Motor unter der vorderen Haube. Der von den aktuellen Baukasten-Motoren abgeleitete Motor hätte demnach 1,0 Liter Hubraum und wird im Fall des Versuchsträgers von einem Elektromotor an der Hinterachse unterstützt.

Der Plug-in-Hybrid-Antrieb soll den nach unseren Informationen definitiv nicht als konkrete Vorschau für ein Serien-Fahrzeug genutzten Prototypen in unter 7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und dabei auf einen CO2-Ausstoß von unter 10 Gramm pro Kilometer kommen.

Möglich wird das auch durch intensiven Leichtbau mit jeder Menge Carbon, große Teile des Fahrzeugs wurden aus kohlefaserverstärktem Kunststoff aufgebaut und sorgen laut AutoCar für ein Gewicht von unter 1.150 Kilogramm. Damit wäre der Viersitzer trotz Plug-in-Hybrid-Antriebs deutlich leichter als ein BMW i3.

Nach unseren Informationen wird der Versuchsträger genutzt, um mehrere verschiedene Entwicklungen der BMW Forschung und Technik im Straßeneinsatz zu erproben, die Karosserie dient dabei in erster Linie zum Transport der Technik und als Praxisversuch zum noch weitreichenderen Einsatz von Carbon, außerdem sollen verschiedene Aerodynamik-Lösungen erprobt werden. Als Gesamtpaket soll das Auto zwar nicht auf den Markt kommen, einige der technischen Lösungen könnten aber bei späteren Serienfahrzeugen Verwendung finden.

(Patent-Skizzen: PCauto.com.cn)

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