BMW X1 2015: Erste F48-Fotos in Sparkling Storm Brillanteffekt

BMW X1 | 18.07.2015 von 39
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Noch vor seiner Händlerpremiere können wir an dieser Stelle die ersten Fotos eines BMW X1 2015 in Sparkling Storm Brillanteffekt präsentieren. Die unter anderem vom …

Noch vor seiner Händlerpremiere können wir an dieser Stelle die ersten Fotos eines BMW X1 2015 in Sparkling Storm Brillanteffekt präsentieren. Die unter anderem vom X6 bekannte Lackierung kostet wie die meisten anderen Metallic-Optionen 690 Euro Aufpreis und macht das Kompakt-SUV auf jeden Fall zum Hingucker auf dem Parkplatz. Im Vergleich mit Sparkling Brown ist Sparkling Storm Brillanteffekt je nach Lichteinfall deutlich heller.

Zwar handelt es sich bei dem gezeigten Fahrzeug um ein Vorserien-Modell, äußerlich entspricht es aber dem Serienstand des BMW X1 F48 mit xLine-Paket. Wichtigstes Erkennungszeichen der xLine sind zahlreiche Elemente in mattem Silber, darunter ein angedeuteter Unterfahrschutz an Front- und Heckschürze.

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Angetrieben wird der gezeigte BMW X1 xDrive20d vom 190 PS starken Vierzylinder-Diesel B47, der vor rund einem Jahr sein Debüt im X3 Facelift gab. Genau wie alle anderen Motoren im neuen X1 ist auch der Turbodiesel quer zur Fahrtrichtung montiert und trägt dadurch zu einem geräumigeren Innenraum bei.

Der zweitstärkste Selbstzünder im aktuellen X1-Programm beschleunigt dank Allradantrieb in 7,6 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h. Der EU-Verbrauch liegt je nach Bereifung bei 4,9 bis 5,1 Liter auf 100 Kilometer. Eine noch sparsamere sDrive20d-Variante mit Frontantrieb ist derzeit weder angekündigt noch konkret geplant.

39 responses to “BMW X1 2015: Erste F48-Fotos in Sparkling Storm Brillanteffekt”

  1. tomtom_one says:

    NATO-oliv metallic fehlt noch.

  2. Daniel Förderer says:

    Kann mir bitte jemand erklären, warum auch dieser BMW wieder Rückleuchten mit Glühbirnen hat? So um die 2000 rum hätte ich gar nichts gesagt, aber das ist 15 Jahre her.
    Welchen Vorteil haben Glühbirnen als Brems-, Blink- und Nebelschlussleuchte?
    Das ist doch wirklich nur dafür da, dass man dann im Facelift die hässlichen, ineffizienten, stromfressenden und langsamen Leuchtmittel durch LEDs ersetzen kann und somit einen größeren Mehrwert für das Facelift schafft. Oder irre ich mich?

    • knoll says:

      …das, und man kann für das Extra LED als Sonderausstattung Aufpreis verlangen 🙂

      • Daniel Förderer says:

        Und das bei einer Premium Marke…

        • Pro_Four says:

          ..wenn es Dir hier echt um ne lächerlische Glühbirne geht, naja, ich werf dann mal noch was besseres rein.

          S3 und M1/235i. S3 mit 2 Liter 4Zylinder und der M1/235i mit 3Liter 6 Zylinder, na was ist denn da Premium, ja genau dort ist ein eklatanter Unterschied im Premiumbereich, aber Glühbirnen, ich bitte Dich. Als Option gibt es LED Blinkerchen ja immer noch, aber nen V6/R6 bekommst du beim S3 sicher nicht.

          • Daniel Förderer says:

            Mir geht es ums Prinzip. Und ich finde nirgendwo Bilder vom neuen X1 mit Rückleuchten komplett ohne Asbach Uralt Glühbirnen. Die Option im Konfigurator kann ich auch nicht finden.

            Es sind eben die Details, auf die ich auch bei einem Auto Wert lege. Natürlich müssen allgemeine Optik, Motoren, Fahrverhalten usw. auch stimmen. Aber wenn dann eine längst überholte Lichttechnik, die z.b. im 3er E46 Coupé Facelift im Jahre 2003 serienmäßig verbaut wurde, ist das, wie wenn man billiges Plastik im Innenraum verbaut und alles knarzt, wenn man es anfasst. Das ist in meinen Augen nicht dem Premium-Image gerecht.

            Klar, das 3er Coupé hat einen deutlich höheren Stellenwert als ein X1 und muss folglich auch in der Technik besser sein. Aber dieses “wir lassen fast alles weg und bieten ab Werk nur ein rudimentäres Auto an, nur um es günstig verkaufen zu können. Ein Premium Auto bleibt es ja trotzdem, da man sich alle Premium-Features extra dazu kaufen kann” find ich irgendwie nicht so geil.
            Naja egal, das sind halt Feinheiten. Mich nerven jedenfalls Techniken, die seit Jahrzehnten überholt sind in einem aktuellen Gerät. Das war auch so, als das erste iPhone ohne UMTS raus kam und ich es nur lächerlich fand. Ich reg mich nicht mehr auf 😀 Ich will ja gar keinen X1 kaufen. Mir ist es nur schon öfters aufgefallen.. auch beim 6er BMW, der anfangs vorne auch mit Glühbirnen in den Blinkern ausgestattet wurde. Gut, dass BMW nicht den Slogan “Vorsprung durch Technik” hat.

            Und mit dem S1 und M1/235i Beispiel stimm ich dir natürlich uneingeschränkt zu.

            • der_ardt says:

              Wenn du erstmal 250 € für ein LED-Rückleuchten-Modul zzgl. Einbau geblecht hast und dir bewusst machst, wie viele Glühbirnen du für das Geld hättest kaufen können..

              Ich als Kunde habe jedenfalls lieber die Wahl, als zu bestimmten Ausstattungsmerkmalen wie Allrad oder Automatik gezwungen zu werden.

              • Daniel Förderer says:

                Also ich hab 2010 LED Rückleuchten für meinen alten E36 gekauft und hatte nie Ausfälle, jede einzelne LED hat durchgehalten. Für meinen jetzigen E46 Vorfacelift verwende ich ebenfalls LED-Rückleuchten im Facelift-Design. Beides Nachbauten, also qualitativ schlechter als orignal, und noch nie Probleme gehabt.
                Ich gehe mal davon aus, dass sich die Technik in den letzten Jahren weiter entwickelt hat und noch ausfallsicherer ist, vor allem bei originalen Rückleuchten.

                Und leider hast du nicht die Wahl auf LED Rückleuchten beim X1 2015. Ich find’ die halt hässlich, unsicher und extrem veraltet.

                • der_ardt says:

                  mag ja sein, mir ging es nur darum, dass einige Kunden bewusst keine LED wollen und es daher von BMW gut ist, diese Kunden nicht zu LED zu zwingen. Alles andere ist persönlicher Geschmack. Schlecht integrierte(!) Aftermarket-LED sind inzwischen für mich fast auf einem Level mit den guten alten Klarglasrücklichtern

          • B3ernd says:

            “S3 und M1/235i. S3 mit 2 Liter 4Zylinder und der M1/235i mit 3Liter 6 Zylinder, na was ist denn da Premium, ja genau dort ist ein eklatanter Unterschied im Premiumbereich, aber Glühbirnen, ich bitte Dich.”

            Dieses Argument hinkt. Ist ein 325d weniger Premium, weil er nur noch ein 2l R4 hat? Audi setzt in der Klasse weiterhin auf einen 6 Zylinder mit ebenfalls 218 PS.
            Ein AMG C63 hat einen V8, der M4 nur einen R6. Das kann nun wirklich kein Ausschlusskriterium sein. Die Motorenwahl wird heute in erster Linie von der Umweltpolitik bestimmt. Historie, Sound, Ansprechverhalten sind heute zweitrangig. Du weißt doch auch, dass die Hersteller zum Teil gezwungen sind so zu handeln. Weniger “Premium” sind sie deshalb für mich nicht.

            Gruß

    • 135iCoupe_N55 says:

      Vorteile: günstig, rel. einfach zu tauschen, schön verpackt fallen die Birnchen keinem auf….
      also chilläx^^
      Ok ich gebs zu, ich bin Glühbirnchen-Blinker-Fan 😀

      • Daniel Förderer says:

        Vielleicht bin ich auch zu sensibel 😀 jedenfalls fällt mir es sofort auf, wenn ein Licht ne halbe Sekunde braucht, bis es die volle Leuchtkraft hat.
        Günstig: ein Premium Auto sollte in der Herstellung nicht auf jeden Cent achten und bei den verwendeten Materialien und Techniken sparen müssen.
        Relativ einfach zu tauschen: jep, das stimmt 🙂 Aber eigentlich müssten LEDs inzwischen keinen Austausch mehr benötigen, sondern problemlos ein Autoleben lang halten.

        • Polaron says:

          Nur weil eine Firma für Premiumprodukte stehen möchte, heißt dass noch lange nicht, dass nicht knallhart im Hintergrund kalkuliert wird.

          Was aber die Leuchtmittel angeht, gebe ich dir recht. Wenn man schon Voll-LED-Scheinwerfer (sind dort die Blinker überhaupt beim X1 mit LED-Technik ausgeführt?) ordert und saftige Preise für ein Premiumprodukt bezahlt, dann sollten auch die Rückleuchten vollständig in LED-Technik ausgeführt sein.

          Mittlerweile sollte es doch möglich sein, dass Leuchteinheiten so konstruiert sind, dass nur defekte Segmente (z. B. eben die Blinker) getauscht werden?

          Ob es aus Kostengründen noch Sinn macht, in den Leuchteinheiten verschiedene Technologien (LED, Halogen) zu verbauen, wage ich mal zu bezweifeln. Von daher ist es wohl vielmehr eine gute Möglichkeit für den Hersteller, mit relativ wenig Veränderung (Halogen durch LED zu ersetzen) das Urmodell beim LCI aufzuhübschen – kann man ja gut beim aktuellen 3er sehen…

          • Daniel Förderer says:

            Meines Wissens nach hat der X1 mit LED-Scheinwerfer immer noch Frontblinker mit Glühbirnen.

            Ich glaube das ist sogar im Sinne von BMW, dass man nicht einfach so einzelne Elemente der Rückleuchten austauschen kann. Von daher ist das ja auch kein Argument, Glühbirnen zu verwenden. Schließlich macht BMW dann ja Umsatz, wenn man sich jedes mal ne neue Rückleuchte kaufen oder mindestens zum Freundlichen für den Wechsel fahren muss.

          • der_ardt says:

            Was soll BMW denn für ein Interesse daran haben, Ersatzteilpreise zu senken? Wenn jemand eine gesamte LED-Einheit für 400€ in der Werkstatt tauschen lässt ist das doch besser als wenn ein Kunde nur ein Segment tauscht und 350 € dafür zahlt. Die Kosten stecken in der Entwicklung, nicht in dem Bauteil selbst, von daher würde BMW da wohl kaum von profitieren können

            • Daniel Förderer says:

              “Ich glaube das ist sogar im Sinne von BMW, dass man nicht einfach so einzelne Elemente der Rückleuchten austauschen kann.”

              Das sagte ich doch 😉
              BMW freut sich, wenn man in der Werkstatt für teuer Geld die ganze Einheit tauschen lassen muss, statt einfach nur bei ATU eine Glühbirne zu kaufen 😉

              • der_ardt says:

                richtig, ich wollte die Problematik auf einen anderen Punkt bringen. Dass sich Glühbirnen wechseln lassen würde dem BMW-Beweggrund ja widersprechen, schließlich ist hier im Nachhinein kaum noch Geld zu verdienen. Es muss also andere Gründe haben (Kunden wollen bewusst Glühbirnen bzw. an LED sparen). Ich habe deinen vorherigen Kommentar etwas falsch interpretiert. Im Grunde sind wir uns darüber einig, warum BMW mehr Interesse an komplett tauschbaren Modulen als an tauschbaren Einzelkomponenten hat 😉

            • Polaron says:

              Klar, im Sinne von BMW ist es auf gar keinen Fall, Ersatzteile so günstig wie nur irgend möglich anzubieten (ich kenne ja auch BMW-Mitarbeiter, die beruflich mit Ersatzteilen zu tun haben und es ist schon deftig, wie die Automobilbranche da hinlangt und sich eine goldene Nase verdient – und das obwohl viele Teile die auswärts gefertigt werden, auch im freien Teilehandel 1:1 erhältlich sind…).

              Es wäre aber sicherlich dennoch möglich, dass man auch Leuchteinheiten von den Zulieferern konstruieren lässt, wo man mit einer Modulbauweise auch r e l a t i v kostengünstig LED-Blinker oder andere Segmente in einer Voll-LED-Leuchteinheit tauschen lassen könnte.

              Eigentlich wollte ich vielmehr nur schreiben, dass der aktuelle Einsatz von Glühbirnen in neuen Modellen wohl nur darin begründet ist, dass BMW beim LCI mit relativ wenig Aufwand neue Akzente mit vollständiger LED-Beleuchtung setzen kann (siehe 3er LCI). BMW wird also sicherlich nicht wegen Kundenfreundlichkeit (günstigere Kosten für Glühbirnen) oder anderen Gründen auf Glühbirnen setzen, sondern alleine weil man für das LCI einen “billigen” Trumpf in der Hinterhand hat.

    • B3ernd says:

      Grds. hast du vollkommen Recht. Gerade die LCI bei BMW sind m.M.n extrem behutsam und basieren auf genau diesen Dingen – meist wird nicht mehr gemacht, außer dem Umstellen von Glühbirnchen auf LED.

      • Daniel Förderer says:

        Bin mal gespannt, wie lange der Gesetzgeber noch zulässt, dass Autos mit langsamen Leuchtmitteln beim Bremslicht bestückt werden dürfen.
        Meiner Meinung nach ist das Tagfahrlicht genauso ein Sicherheitsfeature wie Bremsleuchten die sofort an sind und nicht erst ne halbe Sekunde brauchen, bis der Wolframdraht anfängt zu glühen. Und so Funktionen wie schnell blinkendes Bremslicht (einfach, weil es deutlich stärker auffällt, als durchgehend leuchtendes) sind eben mit Glühbirnen nicht möglich.

        • B3ernd says:

          “mit langsamen Leuchtmitteln beim Bremslicht bestückt werden dürfen.”

          Naja, man kanns auch übertreiben 😉

          Ein handelsübliches Bremslicht hat eine Reaktionszeit von ca. 0,3-0,4 Sekunden bis zur vollen Leuchtkraft. Das Auge nimmt das Leuchten bereits früher war, weil die Glühbirne brereits nach 0,2 Sekunden leuchtet(jedoch nciht 100%) Der Mensch nimmt dies war. Bei der durchschnittlichen Schrecksekunde eines Menschen auf unvorhersehbare Ereignisse – ca. 1 Sekunde -, sind 0,1-02 Sekunden zu vernachlässigen 😉

          LED Rücklichter sind nichts weiter als optische Spielerei und vor allem Geldmacherei. Zumal eigentlich jedes Auto eine dritte Bremsleuchte hat und die war schon in den 90er Jahren eine LED Einheit 😉

          Edit: “Und so Funktionen wie schnell blinkendes Bremslicht (einfach, weil es deutlich stärker auffällt, als durchgehend leuchtendes) sind eben mit Glühbirnen nicht möglich.” Genau deshalb gab es schon im E60 eine blinkende dritte Bremsleuchte(wurde bereits erwähnt)

          • Daniel Förderer says:

            haha, du nimmst es aber genau 😀
            Xenon, LED und Laser Scheinwerfer sind auch Spielerei und Geldmacherei. Halogen tut es auch vollkommen – ist nur eben eine veraltete Technik 😉

            • B3ernd says:

              “Xenon, LED und Laser Scheinwerfer sind auch Spielerei und Geldmacherei.”

              Ich möchte heute keine 250kmh mit einer H7 Halogenlampe fahren 😉

              Ob ein Laser die ca. 10.000€ wie im i8 Wert ist muss jeder für sich entscheiden. 600m Ausleuchtung sehe ich allerdings als Sicherheitsgewinn an und sind anderen leuchtmitteln weit überlegen.

              Lediglich der Unterschied Xenon zu LED ist so gut wie nicht vorhanden, das ist wirklich Geldmacherei – meine Meinung. Habe im A6/A7 keinen Unterschied zwischen Xenon und LED feststellen können.

              • Daniel Förderer says:

                “Ich möchte heute keine 250kmh mit einer H7 Halogenlampe fahren ;)”

                Und da wären wir wieder bei der Aussage von der_ardt: “mir ging es nur darum, dass einige Kunden bewusst keine LED wollen und es daher von BMW gut ist, diese Kunden nicht zu LED zu zwingen.”

                Dieses Aussage kann man auch hier adaptieren: Anscheinend wollen einige Kunden bewusst Halogen-Scheinwerfer und daher ist es gut von BMW, diese Kunden nicht zu Xenon, LED oder Laser zu zwingen.

                Ich bin jedenfalls anderer Meinung und sehe das wie im Glühbirnen-Thema. Wenn jeder aktuelle Seat Leon AB WERK bereits mit LED-Scheinwerfer ausgestattet ist, und dafür die “Premium”-Fahrzeuge von BMW immer noch mit veralteten und hässlichen Halogenscheinwerfern angeboten werden, ist irgendwas falsch.

                • der_ardt says:

                  Dass Frontscheinwerfer mit Xenon oder LED schlicht die bessere Wahl sind, wenn es um Sicherheit geht, bestreite ich nicht. Im Frontscheinwerfer fallen die LED auch nicht so leicht aus wie z.B. in einer Heckklappe, wo sie andauernd heftigen Vibrationen ausgesetzt werden. Ich würde soweit gehen zu sagen, dass mehr als die Hälfte der ausgefallenen LED nicht die LED selbst, sondern irgendwelche Kontakte oder Platinen sind, die fehlfunktionieren. Ich denke auch nicht, dass Fahrzeuge mit größeren Motoren noch allzu zahlreich mit Halogen unterwegs sind. Mir gehts jedenfalls wie euch beiden, dass ich ungerne mit Halogen bei 250 unterwegs wäre. Aber in einem 114i z.B.? Diese Autos sehen die BAB doch seltenst bei über 160 km/h.

                  • Chris35i says:

                    Ihr mit euren 250 km/h. 😛 Bereits bei 90 km/h auf der Landstraße sieht man mit Xenon bzw. LED immens besser als mit Halogen (vor allem bei Regen) – da muss ich nicht Anschlag auf der BAB fahren. Zudem finde ich gutes Licht auf der Landstraße wichtiger als auf der BAB, auf der ich keine so engen Kurven habe, die Wahrscheinlichkeit für Wildwechsel geringer und die Fahrbahn breiter ist.

                    Ob zwischen LED und Xenon ein Unterschied ist? Ich sage ja. So finde ich das LED Licht im 5er F10/F11 nochmal viel besser als das Xenon im Z4 E89 – vor allem die intelligente Lichtsteuerung bringt einen deutlichen Mehrwert.

                    Zum Thema Rückleuchten bin ich auch für LED. Die sehen schicker aus, sind sparsamer und was die Leuchtgrafik angeht lässt sich damit auch mehr bewerkstelligen (siehe Rückleuchten des F30/F31 LCI).

                  • der_ardt says:

                    du mit deinen 90 km/h. Man sieht schon im Stand einiges mehr mit Xenon/LED (es sei denn man strahlt unglücklich Spiegel damit an und blendet sich selbst) 😛

        • der_ardt says:

          ich finde Tagfahrlicht z.B. völlig überflüssig. Abblendlicht einfach ganztägig Pflicht (also auch Rückleuchten) wäre die sicherste Lösung. Gerade beim Überholen ist es wichtig, die Länge der vorausfahrenden Kolonne präzise mit einem Blick einschätzen zu können.

          Eine halbe Sekunde für einen Wolframdraht ist aber auch eine etwas übertriebene Zeit. Alles über 0,1 s würde mich sehr wundern.

          • Daniel Förderer says:

            Mir ist das relativ egal, ob Tagfahrlicht oder Abblendlicht, hauptsache es ist ein Licht an, welches auch im Sonnenlicht erkennbar ist. Tagfahrleuchten mit LED-Technik verbrauchen weniger Strom als das Abblendlicht, von daher ist das ja nicht verkehrt.

            “Eine halbe Sekunde für einen Wolframdraht ist aber auch eine etwas übertriebene Zeit. Alles über 0,1 s würde mich sehr wundern.”

            Ich habe es nicht gemessen. Aber ich erkenne den Unterschied in der Reaktionszeit sofort, wenn ich irgendwo auf der Straße ein Fahrzeug mit Glühbirnen im Bremslicht unterwegs sehe. Und ich denke einfach, was mit dem bloßen Auge problemlos wahrnehmbar ist, wird schon länger als 0,1s benötigen.

            • der_ardt says:

              klar, den Unterscheid erkennt man, ist aber die Frage, ob man ihn übermäßig gewichten muss. Ich muss zugeben, dass ich ein zwei Momente hatte, wo 0,1 s weniger Reaktionszeit hätten kritisch werden können, daher kann ich dein Argument absolut nachvollziehen. Erfahrungsgemäß werden aber, wenn sich das ganze mal durchgesetzt hat, die Sicherheitsabstände aus Gewohnheit schrumpfen und das Sicherheitsplus ist dahin.

              Aber man sieht doch, über das Thema lässt sich vortrefflich streiten 😉

              • Daniel Förderer says:

                Ich weiß nicht, ob aus Gewohnheit die Sicherheitsabstände schrumpfen werden. Eher denke ich, dass durch immer weiter verbreitete Assistenzsysteme wie z.B. Abstandswarner, oder langfristig sogar autonom fahrende Autos, die Abstände eher größer werden.

                • Chris35i says:

                  Wenn es an 0,1-0,2 s mangelt, die herkömmliche Glühbirnen länger brauchen als LEDs um Aufzuleuchten (wenn das denn so ist), dann macht man generell was falsch beim Autofahren.

                  Außerdem, wie erkennst du den Unterschied zwischen Glühbirnen und LED anhand der Reaktionszeit? Das würde bedeuten, du merkst, wenn ein Auto bremst, noch bevor das Bremslicht beim Auto angeht (daraus folgerst du dann, dass es mit Glühbirnen ausgestattet ist). Das bezweifle ich stark. Hier müsste in den sagen wir mal 0,2 s, in denen das Bremslicht noch nicht an ist, eine solch starke Verzögerung einsetzen, dass du dies ohne das Leuchten des Bremslichts bemerkst.

                  Dazu eine kleine Rechnung: Ein Porsche 991 Carrera S verzögert mit ca. 12,5 m/s² (Sport Auto Wert: Ameisenkurve, Hockenheimring). Innerhalb von 0,2 s baut der Wagen damit eine Geschwindigkeit von 2,5 m/s (entspricht 9 km/h) ab. Jedoch, wenn man ordentlich in die Eisen geht. Sagen wir mal du fährst 200 km/h und auf einmal wird das Fahrzeug vor dir in 0,2 s um 9 km/h langsamer. Das willst du merken, noch bevor die Bremsleuchten angehen? Glaube ich nicht, außer bei 10 m Sicherheitsabstand, denn dann fährst du dem Vordermann drauf.

                  Zudem liegt die eigene Reaktionszeit bei ca. 0,5-1 s, bevor du überhaupt was tust, ist also deutlich über der Zeitspanne der Glühbirne.

                  @der_ardt:disqus

                  • Daniel Förderer says:

                    Ich sehe einfach, wenn ein Leuchtmittel sofort hell ist oder wenn es ein bisschen braucht, um hell zu werden. Das ist kein Hexenwerk und kann jeder mit dem bloßen Auge erkennen.

                    Richtig, der Mensch hat eine Reaktionszeit von etwa einer Sekunde (laut dem, was ich in der Fahrschule beigebracht bekommen habe (Stand 2003)).
                    Ich finde, es ist schon wichtig, ob diese diese 1 Sekunde (die eh schon lang ist) sofort beim Bremsvorgang des Fahrzeug vor einem beginnt, oder ob sie erst verzögert beginnt, weil die Glühbirnen erst hell werden müssen. Blinkende LED Leuchten bei einer Vollbremsum sind SOFORT als Gefahr wahrnehmbar. Glühbirnen, die nicht sofort ihre volle Leuchtkraft haben und dazu auch noch durchgehend leuchten, werden auch gerne erst als Standlicht wahrgenommen. Dank dem dritten Bremslicht merkt man dann recht schnell (aber eben mit Verzögerung), dass es sich um einen Bremsvorgang handelt.

                  • Chris35i says:

                    Jetzt hast du deine Aussage differenziert. Der Leuchtdraht braucht vielleicht etwas länger, um komplett hell zu werden, aber vorher sieht man schon, dass das Fahrzeug vor einem bremst (auch am dritten Bremslicht, wodurch die Standlicht-Problematik entschärft wird). Blinkende LED hast du ja nur bei einer Vollbremsung, nicht bei einer normalen. Ich verstehe schon deinen Punkt, nur denke ich dass man mit einer halbwegs vorausschauenden Fahrweise den “Nachteile” des verzögerten Aufleuchtens der Glühbirne gut kompensieren kann.

                  • Daniel Förderer says:

                    Da stimme ich dir zu.
                    Und du gibst ja selbst zu, dass es sich offensichtlich um Nachteile – wenn auch kompensierbare – handelt. Daher bleibe ich bei meiner Grundfrage: warum nicht von vorn herein aktuelle Technik verbauen? Und die Antwort bleibt wahrscheinlich weiterhin: weil es BMW Geld bringt, LED als Aufpreis anzubieten und weil es BMW die Möglichkeit bietet, LED im Facelift einzuführen.
                    Leider sind das für mich keine lobenswerten Antworten, vor allem nicht in Betracht auf den Premium-Status des Herstellers, welcher offensichtlich anderen Herstelleren wie z.B. Seat hinterher hinkt.

                  • der_ardt says:

                    Als Motorradfahrer finde ich es zum Beispiel im Grenzfall wesentlich angenehmer, wenn jemand, der mich übersehen hat, 10 cm vor meinem Hinterrad niedrigere Geschwindigkeit fährt als ich, als wenn dieser mich bei 120 mit 125 “antickt” (Das macht den Unterschied zwischen Hose voll und Rollstuhl). Bei 0,2 Sekunden späterer Reaktion, die noch dazu nicht so vehement ausfällt, weil nicht schlaghartig helles Licht einen aufschrecken lässt sonder sanft aufleuchtendes, verspielt man mehrere Meter. Die können schon einen Unfall auslösen und das je nach Geschwindigkeitsbereich unterschiedlich verheerend. Ganz abgesehen von eher harmlosen 1 auf 1,2 s beim Bremsen, sind auch beim Ausweichen solche minimalen Zeitunterschiede sehr wertvoll.

                  • Chris35i says:

                    Natürlich ist jede “Zeiteinheit” bei einer solchen Extremsituation hilfreich. Inwiefern hier das 0,2 s frührer Aufleuchten der LED-Lichter signifikant Schlimmeres vermeiden, ist die andere Sache. Aber ich bin da auf eurer Seite und Pro LED-Rückleuchten.

                  • Daniel Förderer says:

                    So seh ich das auch.

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