Toyota GT 86 und BMW Z4: Entwicklung läuft wie geplant

BMW Z4 | 1.07.2015 von 8
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Die Entwicklung des gemeinsamen Sportwagens von BMW und Toyota verläuft offenbar wie geplant. Gegenüber Bloomberg bestätigte ein BMW-Sprecher, dass die gemeinsame Entwicklung der Plattform planmäßig voranschreitet. Der …

Die Entwicklung des gemeinsamen Sportwagens von BMW und Toyota verläuft offenbar wie geplant. Gegenüber Bloomberg bestätigte ein BMW-Sprecher, dass die gemeinsame Entwicklung der Plattform planmäßig voranschreitet. Der weltweit erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen und der größte Autobauer der Welt wollen ihre aktuellen Sportwagen Toyota GT 86 und BMW Z4 in absehbarer Zeit durch neue Fahrzeuge ersetzen, die sich viele Technik-Komponenten teilen sollen.

Sicher ist, dass der BMW-Toyota-Sportwagen auf Hinterradantrieb setzt und das Thema Fahrspaß in den Mittelpunkt rückt. Neben den angetriebenen Hinterrädern spielen dabei auch Leichtbau und eine ausgeglichene Gewichtsverteilung eine wesentliche Rolle.

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Relativ sicher scheint im Moment, dass der BMW Z4-Nachfolger zunächst als Roadster mit Stoffdach angeboten wird. Die Japaner bringen ihren Sportwagen hingegen als Coupé auf den Markt und bieten ihren Kunden damit einen konzeptionell ähnlichen Nachfolger für den aktuellen Toyota GT 86.

Wenige Jahre nach dem Marktstart des bayerisch-japanischen Sportler-Doppels könnten die Vorzeichen umgekehrt werden: Eine parallel zum Roadster angebotene Coupé-Version des BMW Z4 ist dann ebenso denkbar wie ein Roadster mit Toyota-Logo.

Beiden Marken ist wichtig, dass die Sportwagen einen eigenen Charakter haben und trotz ähnlicher technischer Basis nicht austauschbar sind. Exterieur- und Interieur-Design sollen ebenso eigenständig ausfallen wie die Motoren-Palette und Verwechslungen der beiden Sportwagen praktisch unmöglich machen. Natürlich wird auch jeder Hersteller auf das von seinen Kunden gewohnte Infotainment setzen.

Bis wir die bayerisch-japanischen Sportwagen tatsächlich auf der Straße sehen, wird allerdings noch einige Zeit vergehen: Gegenüber Automotive News Europe sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich in Genf, dass er sich über einen Marktstart vor dem Jahr 2020 freuen würde.

(Photoshop-Entwurf: TheophilusChin.com)

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