BMW 7er 2015: Alle Motoren zum Marktstart & Ausblick

BMW 7er | 8.06.2015 von 34
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BMW 7er 2015: G11 zum Marktstart als BMW 730d, 740i und 750i xDrive, neue Sechszylinder-Motoren B57 und B58 sorgen für deutlich niedrige Verbräuche

Früher als gedacht erhalten wir Infos zu den ab Marktstart erhältlichen Motoren des BMW 7er G11. Besonders interessant ist dabei ein Vergleich mit dem Vorgänger, denn die Luxusklasse aus München wird bei meist identischer Motorleistung deutlich sparsamer als bisher. Verantwortlich dafür sind die neuen Baukasten-Motoren B57 und B58, diverse Detail-Verbesserungen im Antriebsstrang und natürlich das dank Carbon Core-Technologie um über 100 Kilogramm reduzierte Gewicht.

Aushängeschild in Sachen Effizienz ist der neue BMW 730d G11, der von einer 265 PS starken Ausbaustufe des neuen Sechszylinder-Diesel-Motors B57 angetrieben wird. Neben geringfügig verbesserten Fahrleistungen beeindruckt der spürbar reduzierte Verbrauch: Im EU-Zyklus kommt der BMW 7er 2015 je nach Bereifung auf einen Normverbrauch von 4,5 bis 4,9 Liter auf 100 Kilometer und liegt damit bis zu 1,1 Liter unter dem Niveau des 7 PS schwächeren Vorgängers.

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Auch im Vergleich zum Wettbewerb können sich die 4,5 Liter EU-Verbrauch mehr als sehen lassen: Der sparsamste Audi A8 ist der 3.0 TDI ultra quattro mit einem kombinierten Normverbrauch von 5,7 Liter auf 100 Kilometer, die Mercedes S-Klasse S 350 d liegt mit 5,5 bis 6,1 Liter ebenfalls deutlich oberhalb des neuen 7ers.

Auch der neue BMW 740i G11 punktet mit reduziertem Verbrauch: Der 326 PS starke Reihensechszylinder B58, der vor kurzem im BMW 340i Facelift offiziell vorgestellt wurde, kommt je nach Bereifung auf einen EU-Verbrauch von 6,6 bis 7,0 Liter auf 100 Kilometer – der Vorgänger mit 320 PS benötigte bei gleichen Anforderungen noch 7,9 Liter.

Einen deutlich geringeren Verbrauch als bisher verspricht auch das zunächst nur mit Allradantrieb erhältliche V8-Modell BMW 750i xDrive. Der 450 PS starke V8-Biturbo benötigt im neuen 7er G11 8,1 bis 8,3 Liter, der Vorgänger war mit 9,3 Liter auf 100 Kilometer angegeben. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt ein BMW 750i 2015 ohne xDrive angeboten wird, dürfte dieser sogar unter der 8-Liter-Marke bleiben.

Nicht zum Marktstart im Oktober 2015, aber voraussichtlich im Lauf des Jahres 2016 wird der BMW 7er 2015 sogar noch sparsamer: Genau wie im BMW X5 sDrive25d wird auch im 7er der Vierzylinder-Diesel B47 mit Biturbo-Aufladung erhältlich sein, der kommende Basis-Diesel wird die Hinterräder mit 231 PS antreiben. Außerdem dürfte es schon am 10. Juni erste Infos zum BMW 740e mit Plug-in-Hybrid-Antrieb geben.

34 responses to “BMW 7er 2015: Alle Motoren zum Marktstart & Ausblick”

  1. stupid_man_suit says:

    Und erneut schmilzt die erwartete Gewichtsreduktion von Bericht zu Bericht.. schon sind nur mehr “gut 100 kg” übrig. War nicht mal von 200+ bis hin zu 300 kg die Rede?!

    • CS says:

      Hast recht! In den älteren Berichten steht was von “über 200kg” und ein Lerrgeweicht von 1650kg für den 740i. Wobei selbst 1,8t für einen 7er schon recht ordentlich ist. Damit wäre er 150kg leichter als ein aktueller A8 3.0TDi und die aktuelle S-Klasse 350 d.

      • Der_Namenlose says:

        Ich gehe davon aus, dass als man von 200kg gesprochen hat, ein hypothetischer Einsatz der neuen Materialien in F01 als Grundlage gedient haben muss.
        Wie Pro_Four oben angedeutet hat, kommt das Fahrzeug mit vielen neuen zusätzlichen Techniken und auch neuen Materialien im Innenraum und wer weiß noch wo.

  2. tomtom_one says:

    Wenn das wirklich der neue 7er sein soll, der sieht ja jetzt schon alt aus.

    • Thomas says:

      Da ich kürzlich einen F10 erworben habe, macht mich das eigentlich sogar sehr glücklich 😀
      Hoffentlich wird der neue 5er auch so 😀

      • PHoel says:

        Wenn du “Glück” hast kommt der neue 5er mit Frontantrieb 😉

        • Thomas says:

          Lach du nur, über Vierzylinder haben wir früher auch schon gelacht 😉

          • PHoel says:

            Wüsste aber nicht was es gegen Vierzylinder einzuwenden gibt, solange es keinen 340i als Vierzylinder mit 4 Endrohren gibt (wie beim Audi RS3) 😉

            • Der_Namenlose says:

              Ich denke wenn man das Auto auf deutschen Autobahnen am Limit fährt, sollten es kein 4-Zylinder sein. Im Ausland glaube ich dürften die Motoren lange halten.
              Vor 3 Wochen bei einem Kilometerstand von 40 tsd. km hat der 28i-Motor bei Vollast seinen Dienst quittiert. Metallspäne im Motor. Ich kenne mich da nicht aus und habe keine Ahnung, wo so etwas auf einmal her kommen kann. Dabei hab ich den Motor gut eingefahren und nicht ein einziges Mal kalt getreten. Er scheint mir für den Dauervolllast doch nicht geeignet zu sein.

              • PHoel says:

                Hm, mein 120i E87 (Pre-Facelift) hat über 200.000km gelaufen ohne Motorschaden. Und der wird für alles mögliche Benutzt, teils kurzstrecken, muss manchmal schwere Hänger über längere Strecken ziehen usw.
                Was für ein 28i war es denn?

                • der_ardt says:

                  Der 120i dürfte dank des fehlenden Turbos wesentlich weniger Verschleiß ausgesetzt sein als der 28i von dem Namenlosen. Ist nur eine mögliche Erklärung, gutheißen kann man diese Qualtität absolut nicht.

                • Der_Namenlose says:

                  Ein Z428i.
                  Vorher hatte ich zwei Mal 525d, damals noch 6-Zylinder, einer um 200 tsd. und der andere über 140 tsd., je in drei Jahren. Da hatte ich bei max. Last, auch über sehr lange Strecken, nie den Eindruck, den Motor würde es stören.
                  Bei Zetti habe ich mir schon immer die Frage gestellt, ob er die Volllast auf Dauer durchhält. Nun nach zwei Jahren Schönwetterfahrt habe ich zumindest einen Verdacht:) Ich glaube inzwischen, BMW selbst rechnet so etwas mit ein. Denn die meisten Fahrer cruisen ja nur.

                  • PHoel says:

                    Aus dem Z4 28i wurde auch ziemlich viel Leistung rausgeholt… Wenn mich nicht alles täuscht ist das der selbe Motor wie im 18i, oder?

                  • Der_Namenlose says:

                    🙂
                    Vermutlich hast Du recht, aber ich kenne mich persönlich mit den Motorbezeichnungen und -familien nicht aus. Ich bin sicher, einer unserer Freunde hier kann die Frage beantworten.

              • Alme says:

                Metallspäne sind ein Anzeichen für eine defekte Hochdruckpumpe. Kommt vor, da die 200bar Benzindruckpumpen nicht so leicht zu schmieren sind. Hat aber nichts mit der Zylinderzahl zu tun, die Pumpen sind auch in den 6 Zylindern und auch in denen regelmässig verreckt.

            • der_ardt says:

              ach, vor fünf Jahren haben wir in dem gleichen Ton über Frontantrieb gelacht und den Gedanken an Vans so dermaßen unrealistisch gefunden, dass keiner auf die Idee kam, darüber zu witzeln. Nichts ist unmöglich!

        • der_ardt says:

          immer diese Neidgesellschaft..

    • Fagballs says:

      Deine Mudda sieht alt aus 😀

  3. Jupp says:

    Wenn man sich mal die neue C-Klasse ansieht, gab’s da prozentual ähnliche Gewichtsersparnisse.
    Ganz ohne Karbon und vor allem ganz ohne Tamtam.
    Die Leichtbauambitionen von BMW in allen Ehren, aber der Vorsprung existiert bisher leider nur im Marketing.

  4. B3ernd says:

    Dass der 750i zum Marktstart nur mit x-drive verfügbar ist, macht die Wichtigkeit des Allradantriebs für BMW deutlich. Bisher wurden die AWD Modelle nachgeschoben und nicht umgekehrt. Ich vermute sehr stark, dass es in Zukunft mehr Zangsallradler a la 50d geben wird.

    • Der_Namenlose says:

      Was schade ist, wenn man es gleichzeitig nicht hinbekommt, “Highend”-Features wie den Stauassistenten mit xDrive anzubieten, so wie gestern im Konfigurator zu lesen war.
      Der 750i ist ja schließlich das vorläufige Topmodell!
      Wer weiß, vielleicht schiebt BMW das im nächsten Jahr nach. Immerhin gibt es aber die Integrallenkung inzwischen mit xDrive.

  5. Pro_Four says:

    ..man man, der neue 7er soll doch Eleganz und sportlichkeit in einem verkörpern, bis jetzt passt das doch. Und die Bilder sind mal wieder sehr sehr repräsentativ, gestochen scharf und dann dieses Mausgrau -bääähhh-

    Und das Gewicht ist immer -zum Vorgängermodell- rein Pauschal, denn auch die neue Technik wird seinen Tribut im Gewicht mit sich bringen. Desweiteren hieß es im Text ü100kg. Auch 120Kg für einen neuen 7er, der immer auch ein Technikträger verkörpern soll, so ist dies nicht von schlechtern Eltern.

    Dieses Rumgenörgel, und auch immer die, die selten eine Diskussion mitführen, nur dann, wenn es eben was zum meckern gibt.

    • stupid_man_suit says:

      Hat nix mit pauschalem Genörgel zu tun, sondern schlicht mit Versprechen/Ankündigung/Realität und dem Gap dazwischen. Siehe oben das Beispiel von MB, ohne besondere Leichtbautechnik. Know-how ist ja da, nur erscheint das Ergebnis *dafür* und mit den geschürten Erwartungen mager. Sind ja objektive Punkte, und keine geschmäcklerischen.

      • B3ernd says:

        Wo hat denn Mercedes Leichtbau stärker umgesetzt als BMW? Hast du da ein paar zahlen zur Hand?

        • stupid_man_suit says:

          Lies genau, ich schrieb nicht “stärker”, es ging schlicht darum, dass andere Hersteller *auch* eine Gewichtsreduktion schaffen, und dass ohne das bei BMW vorhandene Carbon-Know-how und ähnliches. Vor dem Hintergrund empfinde ich Anspruch und Realität als voneinander abweichend. Die non-AMG-Modelle fangen jedenfalls bei 1.395 kg an, ggü 1.485 beim W204.

          • B3ernd says:

            Der 7er ist bis her das einzige AG Modell mit Carbon-Core – wie stark das Gewicht wirklich gefallen ist, wird sich morgen zeigen.
            Bis dahin sind Spekulationen und Mutmaßungen unangebracht.

            PS: Das Fahrzeuggewicht am Tank einzusparen, sehe ich eher als Rückschritt und hinters Licht führen des Kunden

            • stupid_man_suit says:

              Hm, spart jm 90 kg am Tank ein?!
              Und sind Spekulationen und Mutmaßungen nicht auch ein wenig Sinn und Inhalt eines Forums / einer Kommentarfunktion..? Ich dachte schon.

              • B3ernd says:

                Von 90kg habe ich nicht gesprochen – es sind aber reale 20kg, was bei einer Gesamtersparnis von 90kg zum Vorgängermodell recht viel ist.

              • der_ardt says:

                Spekulationen kann man tätigen, aber nicht aufgrund dieser sein Urteil über ein Auto fällen, von dem bisher nur Konfigurationsdaten und logischerweise vollmundig ausfallenden Ankündigungen greifbar sind. Auch wenn du nicht direkt eines fällst, kann man gut rauslesen wo die Reise hingehen soll.

                Und am Tank kann man tatsächlich enorm Gewicht sparen, zum einen nämlich das Gewicht des Tanks selbst und zum anderen den Inhalt, der nach Norm bei der Leergewichtsangabe zu einem gewissen Teil gefüllt sein muss.
                Übrigens: Anspruch vs. Realität:
                Vorsprung durch Technik (welcher Vorsprung?)
                Das Beste oder nichts (Das beste? Ich bitte dich!)
                Freude am Fahren (gut, seit 2er AT und GT kann ich hier nicht mehr uneingeschränkt einen Haken machen, aber auf den Großteil der BMW trifft es zu)

            • der_ardt says:

              Rückschritt? Marktwirtschaftlich gesehen sollte man auch Rückbank und Innenraumdämmung zur SA erklären. Dadurch kann man diese teurer verkaufen und im Katalog einen super Wert fürs Leergewicht des Grundmodells angeben 😉

      • Der_Namenlose says:

        Es kommt immer darauf an, woher man kommst. Ähnliches gilt doch auch für den neuen A4. Was sind 90 kg Gewichtsersparnis, wenn man noch deutlich über den 3er liegt!

    • Stefan says:

      Also die Journalisten, die den in Frankreich gefahren haben doch bereits gesagt, dass er sich wie ein 3er fährt und er ordentlich abgespeckt hat. Insofern sind die 120 Kilo wohl gesetzt. Und zwar Vergleich Vollausstattung gegen Vollausstattung.

  6. quickjohn says:

    In gut 24h werden wir ja wissen wie BMW die Gewichtsreduzierung beim 7er verargumentiert – also noch etwas Geduld.

    Und etwas mehr Gehalt in der Argumentation täte unseren Diskussionen auch ganz gut. Weiter oben schrieb jemand daß …”aus dem 28i ziemlich viel Leistung rausgeholt wurde”….

    Wohl denn, es waren bislang 245PS und damit deutlich weniger als Audi und Daimler aus ihren 2ltr. Motoren realisieren. Das zuviel Leistung-Argument scheint mir daher eher etwas platt.

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