BMW i3: Absatz-Ziel von 12.000 Einheiten in den USA bestätigt

BMW i3 | 8.04.2015 von 8

Wie erwartet entwickeln sich die USA zu einem der wichtigsten Einzelmärkte für den BMW i3. Eine größere Rolle als selbst von Optimisten erhofft spielen dabei …

Wie erwartet entwickeln sich die USA zu einem der wichtigsten Einzelmärkte für den BMW i3. Eine größere Rolle als selbst von Optimisten erhofft spielen dabei auch vergleichsweise ländliche Gegenden, schließlich richtet sich der BMW i3 in erster Linie an ein urbanes Publikum mit relativ kurzen täglichen Strecken.

Wie BMW Nordamerika-Chef Ludwig Willisch gegenüber Automotive News Europe betonte, spielen neben Kalifornien auch Texas und das südliche Florida eine wichtige Rolle für den Absatz des Elektroautos. New York sei hingegen bisher nicht auf den Zug der Elektromobilität aufgesprungen und unterscheiden sich damit deutlich von den Kunden in San Francisco.

BMW-i-Solar-Carport-Designworks-USA-i3-Elektroauto

Zwei BMW-Händler in Kalifornien haben sich mit eigenen Showrooms nur für BMW i auf die nachhaltigen Automobile aus dem Werk Leipzig spezialisiert. Typische Händler im Großraum San Francisco beziehen laut Willisch zwischen 15 und 30 BMW i3 pro Monat.

Nachdem BMW USA im Gesamtjahr 2014 auf einen Absatz von 6.092 i3 kam, soll diese Zahl im ersten vollen Verkaufsjahr 2015 fast verdoppelt werden. 12.000 Einheiten gibt Ludwig Willisch als Ziel für das laufende Jahr aus, schon in den ersten drei Monaten wurden 2.681 Fahrzeuge verkauft.

Auch die Nachfrage nach dem BMW i8 stellt Willisch mehr als zufrieden, allerdings sorgen die zahlreichen Bestellungen aus aller Welt auch für Lieferschwierigkeiten. Lange Wartezeiten sind die Regel und BMW könnte wohl deutlich mehr i8 verkaufen, wenn mehr Fahrzeuge zur Verfügung stehen würden. Als US-Ziel für 2015 nennt Willisch eine Marke von 1.000 Einheiten, im Vorjahr wurden 555 Fahrzeuge verkauft.

BMW-i3-Verkaufszahlen-Prognose-2014-2015-BMW-i8-Absatz

8 responses to “BMW i3: Absatz-Ziel von 12.000 Einheiten in den USA bestätigt”

  1. iQP says:

    “Eine größere Rolle als selbst von Optimisten erhofft spielen dabei auch
    vergleichsweise ländliche Gegenden, schließlich richtet sich der BMW i3
    in erster Linie an ein urbanes Publikum mit relativ kurzen täglichen
    Strecken.”

    So schlecht ist die Reichweite nun auch wieder nicht und wenn man in der Arbeit laden kann, verdoppelt sich die Reichweite. Und den Rex gibts ja auch noch.
    Allerdings sind in den USA die Wege auch noch mal deutlich länger als in Deutschland.
    Ich wäre schon froh, wenn ich beim täglichen Arbeitsweg das Auto nur anstecken muss und mir das zur Tanke fahren sparen kann.

    • Axel says:

      Und ich USA gibt es deutlich mehr Ladesäulen, auch bei den Firmen. Bei unserer US Mutterfirma hat fast jeder Stellplatz einen Stromanschluß…hier kein einziger.

      • iQP says:

        Verstehe auch nicht warum heute noch in den Städten wie München gehobene Häuser mit Tiefgaragen ohne eine einzige Steckdose gebaut werden. Da spart der Bauträger das Geld und das bei den Wohnungspreisen, kein Wunder, dass dann keiner ein E-Auto kauft.
        Auf dem Land hat jeder seine eigene Garage, da ist das kein Thema.
        Ladesäulen am Supermarkt oder sonst wo bringen nichts, solang das nur einzelne sind, denn dann kann man sowieso nicht damit planen. Zuhause und in der Arbeit dürften die wichtigsten Ladepunkte sein.

        • B3ernd says:

          So sieht es aus und Millionen von Stadtmenschen haben das gleiche Problem. Ich habe einen Stellplatz, aber keine Steckdose. Selbst wenn ich wollte, würde der Kauf eines E-Wagens aus diesem Grund scheitern.

          • iQP says:

            Und wehe einer aus der Hausgemeinschaft hat was dagegen, dass eine Steckdose in die Garage gelegt wird.
            Oder du darfst vielleicht aus Brandschutzgründen gar nicht mit dem E-Auto in der TG laden …

            • quickjohn says:

              Es gibt ja Unmengen an gesetzlichen Regelungen die niemand braucht – hier wäre einmal eine (sinnvolle) Initiative gefragt.
              Um z.B. den Be- und Verhinderern ‘das Handwerk zu legen’.

  2. PHoel says:

    Die brauchen auch keine Reichweite, die fahren ja zum Nachbar mit dem Auto.

  3. quickjohn says:

    Nachdem – offiziellen Zahlen gem. ca. 2.000 i3 je Monat gebaut werden können geht quasi die halbe Jahresproduktion nach USA.

    Und Norwegen greift vom Rest wohl auch nochmals 1/3 ab.

    Also ein Kompliment für das Autoland Deutschland ist diese Verteilung nicht!

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