Premium-Absatz im Januar 2015: BMW hinter Audi und Mercedes

News | 11.02.2015 von 26

Premium-Absatz im Januar 2015: Die Autobauer BMW, Audi und Mercedes ringen um die Spitze im Premium-Segment. BMW liegt derzeit nur auf dem dritten Rang

Obwohl der Januar 2015 für die Kernmarke BMW und die BMW Group ein Rekord-Monat war, dürfte man die Verkaufszahlen zum Jahresauftakt in München nicht uneingeschränkt positiv sehen. Die Gründe dafür kommen aus Stuttgart und Ingolstadt, denn auch die Wettbewerber feiern neue Rekorde – und konnten die weltweiten Verkaufszahlen der Kernmarke BMW überbieten.

Besonders imposant ist die VW-Tochter Audi ins neue Jahr gestartet: 137.700 Einheiten entsprechen einer Steigerung um 10,3 Prozent und bescheren den Ingolstädtern souverän den Spitzenplatz unter den Kernmarken. Auch Mercedes liegt mit 125.865 Einheiten (+14,5%) noch knapp vor den Verkaufszahlen der Kernmarke BMW, die auf 124.561 Verkäufe (+6,3%) kam.

BMW-Audi-Mercedes-Januar-2015-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen-Statistik

Betrachtet man auch den kaum sinnvoll aus den Verkaufszahlen der BMW Group herauszurechnenden Premium-Absatz der Marke MINI, besitzt die BMW Group weiterhin einen knappen Vorsprung auf die Verfolger: Mit ihren 17.373 Einheiten trägt die britische Marke einen wichtigen Teil zum Gesamt-Absatz der BMW Group von 142.154 Fahrzeugen im Januar 2015 bei.

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir konnten im Januar mit einer neuen Bestmarke beim Absatz an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen. Wir rechnen im Gesamtjahr 2015 erneut mit einem Absatzzuwachs, auch wenn die Rahmenbedingungen in einigen Märkten volatil bleiben dürften. Unsere neuen Modelle, die im laufenden Jahr an den Start gehen, werden für Rückenwind bei den Auslieferungen auf dem Weg zum fünften Rekordjahr in Folge sorgen.”

Luca de Meo (Vorstand für Vertrieb der AUDI AG): “Der Start ins neue Jahr ist für Audi gelungen, obwohl die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten groß bleiben. Mit dem erfolgreichen Januar-Ergebnis haben wir die Basis für weiteres Wachstum in 2015 gelegt.”

Ola Källenius (Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars zuständig für Vertrieb): “Das ‚Jahr der SUVs‘ bei Mercedes-Benz haben wir mit einer Absatzsteigerung von 37% in diesem Segment begonnen. Unseren Wachstumskurs des Vorjahres werden wir 2015 mit unseren neuen Produkten über alle Segmente hinweg fortsetzen: in der Luxusklasse mit dem Mercedes-Maybach S 600 und im Microcar-Segment mit dem neuen smart fortwo und smart forfour, die hervorragend bei unseren Kunden ankommen. Der Absatz der neuen smart Modelle ist im Januar um rund 30% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen.”

26 responses to “Premium-Absatz im Januar 2015: BMW hinter Audi und Mercedes”

  1. quickjohn says:

    Formulierungen wie ……

    …..”Betrachtet man auch den kaum sinnvoll aus den Verkaufszahlen der BMW Group herauszurechnenden Premium-Absatz der Marke MINI”…..

    oder

    …..”dürfte man die Verkaufszahlen zum Jahresauftakt in München nicht uneingeschränkt positiv sehen. Die Gründe dafür kommen aus Stuttgart und Ingolstadt”…..

    im vorstehenden Artikel empfinde ich als ausgesprochen befremdlich.

    Nicht nur daß diese Formulierungen höchst spekulativ bzw. erstaunlich aufgesetzt konstruiert wirken – sie sind, salopp gesagt, Unsinn.

    Die BMW-Group hat nach einem überragenden Absatzmonat Dez. 2015 mit über 215′ Einheiten den besten Januar der BMW-Geschichte hingelegt. Wie sollte denn dabei eine Unzufriedenheit entstehen können?

    Es bedarf nicht ausgeprägter analytischer Befähigungen festzustellen daß ein derartiger Dezember die Läger geleert haben muß und daß diese erst wieder zu füllen waren. Schon deshalb ist der Januar-Absatz mit mehr als 142′ Einheiten ganz außergewöhnlich gut.

    Jetzt könnte man argumentieren daß dergleichen auch für die Wettbewerber gilt – nur stimmt das halt so nicht ganz. Beispielsweise hat Audi im Dez. 2014 nur 150′ Einheiten ausgeliefert – mithin im stärksten Monat geradeso im Bereich des Monatsdurchschnitts 2014. Warum wohl?

    Im Übrigen ist diese Situation nicht ganz neu, denn für den Januar 2014 wurde diese Karte schon einmal gespielt und auch da war der Audi-Absatz dann höher als der, welcher für die ‘Marke BMW’ ausgewiesen wurde.

    Ich für meinen Teil würde mir daher schon etwas mehr ‘Qualität’ bei der bimmertoday’schen Vergleichsarbeit erwarten ….

    • Der_Namenlose says:

      Also mich stört am meisten die Überschrift ist, die nicht korrekt ist.

      Was die Zahlen für Januar angeht: diese werden von Audi wie eine Sau durchs Dorf getrieben werden, unterstützt von freundlichen Medien und den Jüngern auf motor-talk.

      Das hat Methode: Audi wird in den ersten Paar Monaten bewusst den Eindruck aufrecht erhalten wollen, man hätte schon BMW überholt bzw. der Kampf wäre sehr spannend.

      Das Spiel werden wir in Zukunft immer am Anfang des Jahres erleben. Dass diese Zahlen reine Momentaufnahmen sind, wird es vielen nicht bewusst sein und das allein genügt Audi: man bleibt einige Monate wieder im Gespräch und verlässt sich darauf, dass BMW bei der Überholung auf Markenebene (eigentlich ist ja BMW jetzt schon vor Audi) dieses nicht zum Thema macht.
      Wie Du bereits geschrieben hast, am Ende von 2014 war nichts mehr von diesem angeblichen Vorsprung übrig geblieben und auch 2015 wird es nicht anders sein.

      • Logiker says:

        erstaunlich, dass bimmertoday das bmw-modell mini ständig aus den zahlen herausmanipuliert… wer steckt dahinter???

        • der_ardt says:

          Hersteller BMW
          Marke Mini

          Wenn man Marken vergleicht: BMW zählen, Mini raus
          Wenn man Konzerne vergleicht: Mini rein (BMW AG)

          Wenn man Konzerne vergleicht, gibt es zig Möglichkeiten, beispielsweise Premiumwagen von VAG, also Audi + andere VW Derivate wie Phaeton etc.

          • Logiker says:

            nö: Mini war noch nie eine Marke, sondern stets ein Modell.
            Mini: von BMW entwickelt, gebaut, beim BMW-Vetragshändler gewartet, repariert, gekauft, Hersteller des Mini lt Kfz-Schein: BMW.

            Mini, das BMW-Modell unter dem 1er, Angriffsziel des A1

            Manipulationen zugunsten VAG-Seat-Audi-Skoda-VW gibts bereits genug

        • spectator111 says:

          Im weitesten Sinn die Spin Doktoren des VAG-Konzerns. In einem
          substantiell richtigen Vergleich muss natürlich der Mini in die BMW
          Zahlen hinein gerechnet werden, da der Mini der Kleinwagen von BMW ist
          (nur eben mit anderem Namen) so wie der Audi A1 der Kleinwagen von Audi
          ist und dort selbstverständlich in den Zahlen enthalten ist.

        • quickjohn says:

          ….. eine sehr gut Frage !

      • spectator111 says:

        Lassen wir doch den beiden Losern die Freude, dass sie mit manipulierten, unvollständigen Zahlen mal vor BMW liegen. Ständig hinter her zu laufen und zu rufen “me too, me too”, ich will die Nr. 1 werden, . motiviert ja nicht gerade. Also wird auch ein kleiner temporärer Sieg der beiden Ankündigungsweltmeister (es gibt inzwischen 2) großartig in den Medien gefeiert. Im laufe des Jahres wird ihnen BMW zeigen wo es langgeht. Dann muss Audi noch mehr A3 (Golf Derivat) verkaufen.
        Übrigens: Bei BMW gibt es in diesem Jahr 5.000 Festeinstellungen in Deutschland.

        • Der_Namenlose says:

          “me Too, me toom” trifft es am besten:) Dabei ist genau dieser Aufschrei kontraproduktiv, wenn es darum geht, dazu zu gehören.

        • JimmyF says:

          “Mee Too, Mee Too” betreibt BMW zur Genüge, sei es das ehem. 3er Coupe als 4er analog der Audi-Nomenklatur (A4 , A5) höher positionieren zu wollen, der 6er als typisches “Mee Too” Produkt zu CLS und A7, Competition Ausstattung als Gegenstück zu Audis S-Baureihen oder das neueste Beispiel der 2er AT als typisches Mee-Too Produkt zum VW Touran und anderen.
          Übrigens: der Volkswagen-Konzern hat seine Belegschaft seit 2011 um fast 90.000 Mitarbeiter steigern können, seit 2009 um über 220.000.

          • der_ardt says:

            Das, was BMW angeblich von Audi und MB kopiert, haben diese auch nur übernommen. Ausstattungslines gab es schon immer.
            Und wieviele der 220000 Stellen wurden in Deutschland geschaffen?

            • JimmyF says:

              Sorry, Ausstattungslinien gibts natürlich schon länger, es fällt bei BMW nur besonders auf, weil die bisher keine sportlich deklarierten Modelle zwischen den Standardbaureihen und den M-Versionen besaßen. Das Nachziehen von BMW unter Betrachtung des Konkurrenzumfeldes ist eben typisch “Mee Too”.

              “Und wieviele der 220000 Stellen wurden in Deutschland geschaffen?”

              Sicherlich entfiel die Mehrzahl der Stellen auf Deutschland respektive die EU, da hier immer noch der Forschungs- und Produktionsschwerpunkt ist.
              Übrigens ist das, womit BWM sich hier brüstet, auch nur größtenteils das Übernehmen von Leiharbeitern. Die Stellen waren also schon da, aber um marketingwirksam eine Pressemitteilung zu lancieren, dazu reicht es sicherlich in München.

              • der_ardt says:

                Da alle Hersteller den gleichen Markt beliefern, sind die Entwicklungen nunmal trotz der ein oder anderen Verzögerung ähnlich. Der eine Hersteller fängt eben mit SAV an, der andere mit viertürigen Coupés und der nächste mit Ausbau der Ausstattungsmöglichkeiten seiner Modelle.
                VW ist bei der Personalpolitik nicht besser als BMW. Eher im Gegenteil weiß ich, da ich nahe Wolfsburg wohne und einige potentielle Arbeitnehmer kenne, dass VW sehr viel über Zulieferer bzw. Dienstleister entwickelt wird, die wesentlich schlechter zahlen als VW selbst und die Arbeitnehmer zusätzlich in extra Büros unter sich arbeiten lassen; insbesondere seit bekannt ist, dass man sich einklagen kann, wenn man bestimmte Zeit unter VW-Mitarbeitern gearbeitet hat.

                • JimmyF says:

                  Wobei das “SAV” eigentlich auch nur ein Marktinggag aus München ist. SUV mit schrägem Heck gabs auch schon vor dem X6. Also auch da wieder “Mee Too” 🙂

                  Das mit der Entwicklung seitens Zulieferern und externe Firmen machen alle anderen deutschen Hersteller genauso. Seien es die schlechtbezahlten Werksverträgler beim Daimler oder der massive Einsatz von Leiharbeitern bei BMW, man ist hier wie dort nur richtig gut dran, wenn man Teil der Stammbelegschaft ist.

                  • der_ardt says:

                    Ob das Ding SUV Coupé oder SAV heißt ist egal, es geht darum dass genauso wie BMW die vorhandenen Lines u.ä. nachträglich eingeführt hat wie die anderen Hersteller Schrägheck-SUV. Und in wiefern soll BMW bei derbehandlung der Arbeitnehmer nun schlechter abschneiden als andere? Ob man nun selbst Leiharbeiter ordert oder Aufträge an Dienstleister abgibt, die ihre Angestellten schlecht bezahlen. Mit Ruhm bekleckert sich offensichtlich keiner der deutscher Hersteller.

                  • JimmyF says:

                    Na, ich weiß ja nicht. Wenn ich mir z.B. den Lexus RX (ab 2003) mit seinem schrägem Heck anschaue, bin ich nicht sicher, ob BMW da zuerst dran war oder nicht auch nur nachgezogen hat. Statt des U ein A in das ansonsten sinnfreie Kürzel SUV einzuführen, darin waren sie sicherlich führend 🙂

                    “Mit Ruhm bekleckert sich offensichtlich keiner der deutscher Hersteller.”
                    Nichts anderes habe ich geschrieben.
                    Mir ging es hier auch nur darum, den inhaltsleeren Kommentar von “spectator111” als das zu entlarven, was er ist, nämlich ziemlichen Käse.

      • Frontschleuder says:

        Motor-Talk ist verantwortlich für die Audi-Verkaufszahlen?

      • B3ernd says:

        “Dass diese Zahlen reine Momentaufnahmen sind,…..”

        Und BMW Zahlen sind keine Momentaufnahmen?

    • Leser says:

      Das ganze sehe ich ähnlich, zumal bei der Betrachtung der langen Reihe der letzten 10 Jahre oder mehr, der Januar immer vergleichsweise schwache Neuzulassungen bei BMW aufwies und regelmäßig unterhalb der Top Monate wie Dezember oder Herbstanfang zum neuen Modelljahr lag.

      Die Gründe hierfür sind vielfältig, z.B. wiederkehrenden Zyklen, zum Teil mit turnusgemäßen Fahrzeugwechsel, insbesondere bei größeren (gewerblichen) Flotten, die auf bestimmte Monate fixiert sind.
      Entscheidend ist daher NUR der kumulierte Wert im Geschäftsjahr mit allen 12 Monaten; und noch wichtiger als reine Stückzahlen ist die Kennziffer Umsatz, die beweist, welcher Hersteller mehr “Kaviar” (eindeutig BMW, aber auch Mercedes, Dank der S-Klasse) und welcher mehr “Leberwurst” (ebenso zweifelsfrei eher Audi) verkauft.

    • digger says:

      hör doch auf so geschwollen zu sabbeln, alter.

  2. B3ernd says:

    So viel Blablub und “Wichtigtuerei” in den Kommentaren gab es selten^^

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