24h Daytona 2015: BMW verpasst Sieg um 0,5 Sekunden

Motorsport | 26.01.2015 von 0
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Sprichwörtlich um Haaresbreite hat BMW Motorsport den Sieg bei den 24h Daytona 2015 verpasst. Das auch auf unserer Seite des Atlantiks von tausenden Fans verfolgte 24 …

Sprichwörtlich um Haaresbreite hat BMW Motorsport den Sieg bei den 24h Daytona 2015 verpasst. Das auch auf unserer Seite des Atlantiks von tausenden Fans verfolgte 24 Stunden-Rennen hätte kaum knapper ausgehen können, denn zwischen den ersten beiden Fahrzeugen lag am Ende weniger als eine halbe Sekunde – das bessere Ende für sich hatte dabei eine Corvette, der BMW Z4 GTLM mit Startnummer 25 landete auf dem zweiten Rang.

Auch der zweite vom Team RLL eingesetzte BMW Z4 fuhr bis zum Schluss in der absoluten Spitzengruppe und kam letztlich auf dem vierten Rang ins Ziel – trotz eines Unfalls, dessen Folgen dem Team zeitweise 29 Runden Rückstand einbrachten.

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Die Schlussphase dieses Rennens war ein echter Thriller. Die letzte Gelbphase kam für uns genau zum richtigen Zeitpunkt, nachdem das Glück in den über 23 Stunden zuvor nicht immer auf unserer Seite gewesen war. Ein großes Kompliment geht an alle Beteiligten hier und daheim in München, die im Winter dafür gesorgt haben, dass wir in Sachen Top-Speed besser aufgestellt waren als im vergangenen Jahr. Man konnte eine deutliche Steigerung erkennen. Die Jungs hatten zwei Autos in den Händen, mit denen sie kämpfen konnten. Vor diesem Hintergrund kann ich allen Fahrern und dem Team einfach nur herzlich gratulieren. Sie haben alles gegeben und sich diesen zweiten Platz verdient. Ein Sieg wäre natürlich klasse gewesen. Aber wenn nach 24 Stunden weniger als eine halbe Sekunde auf Platz eins fehlt, dann kann man auch auf Platz zwei stolz sein. Die Plätze zwei und vier sind insgesamt ein tolles Ergebnis zum Start in die USCC-Saison und zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von BMW in Nordamerika.“

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Alle Fahrer haben großartige Arbeit geleistet und unsere Strategie perfekt umgesetzt. Jedes Jahr kommen wir dem Sieg hier näher. Vielleicht sind wir ja beim nächsten Mal an der Reihe.“

Dirk Werner (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2): „Es ist ein gutes Gefühl, im Schlussspurt bei einem solchen 24-Stunden-Klassiker um den Sieg zu kämpfen. Auf den letzten Runden waren wir beide am Limit. Ich habe versucht, alles herauszuholen, aber es hat nicht ganz gereicht. Trotzdem kann das Team mit dem, was wir in diesem 24-Stunden-Rennen erreicht haben, zufrieden sein. Die Performance hat absolut gestimmt, auch dank der Arbeit, die BMW im Winter investiert hat. Für den Rest der Saison bin ich sehr zuversichtlich und freue mich sehr auf die nächsten Rennen. Danke an alle Beteiligten, meine Teamkollegen und das gesamte Team.“

Bill Auberlen (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2): „Das war ein tolles Finale. Zum zweiten Mal hintereinander sind wir jetzt auf Platz zwei ins Ziel gekommen. Im vergangenen Jahr fehlten uns 2,5 Sekunden. Diesmal machte es Dirk noch spannender und rückte bis auf eine halbe Sekunde an den Spitzenreiter heran. Unglaublich. Jeder im Team hat gekämpft und das Maximum herausgeholt. Mehr war nicht möglich.“

Augusto Farfus (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2): „Es ist immer sensationell, wenn man ein 24-Stunden-Rennen beendet und noch dazu um den Sieg kämpfen kann. Natürlich müssen wir erst einmal verarbeiten, dass am Ende nur vier Zehntelsekunden gefehlt haben. Aber danach sollten wir uns einfach über Platz zwei freuen. Der letzte Stint war eigentlich ein Qualifying-Stint – und einer der besten meines Lebens. Ich bin rausgefahren und habe einfach nur alles gegeben.“

Bruno Spengler (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2): „Das war mein erstes 24-Stunden-Rennen. Und auf Anhieb auf Platz zwei zu landen, macht mich natürlich sehr glücklich. Die kalten Reifen in der Nacht, der Verkehr auf der Strecke: Ich habe eine Menge gelernt. Leider ist mir ein kleiner Fehler beim Überholen unterlaufen, durch den ich von der Strecke abkam. Da kam glaube ich der Sprint-Racer in mir durch. Ich kehrte jedoch wieder auf die Fahrbahn zurück, und alles ging gut aus. Dirk war dann super unterwegs und konnte die Corvette vor uns unter Druck setzen. Aber dann war nicht mehr genug Zeit, um einen entscheidenden Angriff zu starten. Für mich war es in jedem Fall ein schönes Erlebnis, hoffentlich kann ich hier noch einmal dabei sein.“

John Edwards (#24 BMW Z4 GTLM, Platz 4): „In der Schlussphase des Rennens haben wir noch einmal ein paar Positionen gewonnen, da einige Autos ausfielen. Ab Mitternacht war uns klar gewesen, dass wir genau darauf angewiesen sein würden, um wieder nach vorn zu kommen. Natürlich ist es etwas frustrierend, wenn man früh weiß, dass ein Sieg außer Reichweite ist. Aber gerade in solchen Momenten geht es darum, dranzubleiben und weiter zu pushen. So kamen wir noch auf Rang vier. Das wird uns zu einem späteren Zeitpunkt in der Meisterschaft sicher helfen.“

Lucas Luhr (#24 BMW Z4 GTLM, Platz 4): „Zunächst einmal bin ich sehr stolz auf den Sprung nach vorn, den die gesamte Mannschaft – bei BMW in München, beim BMW Team RLL und bei BMW of North America – im Vergleich zum Vorjahr gemacht hat. Das Resultat ist zwar exakt dasselbe, allerdings waren wir diesmal in der Lage zu kämpfen und unsere Konkurrenten unter Druck zu setzen. Leider hatte John einen Unfall. Das war sehr unglücklich, denn das andere Auto war zuvor von der Strecke abgekommen. In Sachen Speed haben wir uns seit 2014 stark verbessert, und für mich ist es toll, hier zu sein. Mit den Plätzen zwei und vier konnten wir wichtige Punkte für die Meisterschaft holen. Darauf können wir aufbauen.“

Jens Klingmann (#24 BMW Z4 GTLM, Platz 4): „Daytona hat mir riesigen Spaß gemacht. Es war mein erstes Rennen in den Vereinigten Staaten und zugleich mein erster Einsatz in einem GTLM-Auto – eine fantastische Erfahrung. Abgesehen von unserem Unfall waren wir gut unterwegs. Die Performance war da, und unser Paket hat funktioniert. Ich freue mich sehr darauf, weitere Rennen mit diesem Team, mit diesen Teamkollegen und natürlich mit dem BMW Z4 GTLM zu absolvieren.“

Graham Rahal (#24 BMW Z4 GTLM, Platz 4): „In solchen Rennen braucht man immer auch ein wenig Glück. Das hatten wir heute leider nicht. Dennoch war es schön zu sehen, dass die Nummer 25 bis zum Schluss ganz vorne mitmischen konnte. Auch wir hätten noch weiter vorn landen können. Die Jungs haben bei der Reparatur unseres Autos klasse gearbeitet. Ich bin stolz auf sie.“

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