Tesla: Carbon-Kooperation mit BMW für Elon Musk vorstellbar

BMW i | 24.11.2014 von 9

Tesla: Carbon von BMW i könnte für Elektroauto-Vorreiter aus den USA interessant sein, Tesla-Chef Elon Musk deutet mögliche Kooperation mit BMW an

Elon Musk ist ein Mann der klaren Worte. Wenn er einen Weg für falsch hält, spricht er das offen aus und nimmt dabei gerne für sich in Anspruch, als einziger den richtigen Weg gefunden zu haben. Den Toyota-Vorstoß in Richtung Brennstoffzelle – der in Sachen Reichweite auch seinem Tesla Model S gefährlich werden könnte und dabei lokal ebenso emissionsfrei ist – hält Musk ebenso für einen Irrweg wie die Schließung der Daimler Batteriefabrik in Kamenz.

Doch auch aus Sicht von Elon Musk machen andere Autobauer nicht alles falsch: BMW sei mit der Großserien-Fertigung von Carbon auf einem guten Weg – und daher auch ein möglicher Kooperationspartner von Tesla.

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Gegenüber dem Spiegel sagt der Tesla-Chef, dass sich sein Unternehmen in Gesprächen mit BMW befinde. Dabei gehe es nicht nur um Batterietechnik oder Ladetechnik von Tesla, sondern auch um das Carbon-Know How von BMW i. Interessant sei die Carbon-Herstellung von BMW vor allem deshalb, weil sie vergleichsweise kosteneffizient ist – nicht ohne Grund nutzt derzeit kein anderer Autobauer ähnlich viel kohlefaserverstärkten Kunststoff in Serien-Automobilen.

Ob die Gespräche von BMW und Tesla jemals zu einer für den Kunden spürbaren Kooperation führen, bleibt freilich abzuwarten. In München dürfte man nur überschaubares Interesse daran haben, einen aufstrebenden Konkurrenten mit Hightech-Materialien auszurüsten und den eigenen BMW i-Modellen somit eines ihrer Alleinstellungsmerkmale zu nehmen.

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(Quelle: Spiegel / t-online.de / autonews.com | Fotos: Tesla)

9 responses to “Tesla: Carbon-Kooperation mit BMW für Elon Musk vorstellbar”

  1. PHoel says:

    Eigentlich stört mich an Tesla nichts, bis auf den unnötig großen Bildschirm, das Gewicht (was aber größtenteils an den Batterien liegt) und das die Autos dauernd vernetzt sind, da wird Datenschutz kleingeschrieben..

  2. Chris says:

    Keine Batterie ist es wert, die Leichtbau-Technologie zu teilen. Vor allem nicht mit Tesla!

  3. quickjohn says:

    So schnell ändern sich die Zeiten – es ist gerademal 12 Monate her als sich Mr. Musk über den i3 amüsiert hat und mit dem Ablästern kaum fertig wurde …….

    • Der_Namenlose says:

      Kaum haben MB und Toyota die Tesla-Aktien veräußert, kritisiert er auch gleich beide in dem Interview. Er ist gerade dabei, seine Sympathiewerte nach unter zu ziehen.

  4. Der_Namenlose says:

    Keine Sorge Jungs, da wird gewiss keine Carbontechnologie mit Tesla geteilt.

    Gespräche mit dem Ziel eines wie auch immer gearteten Standards bei den Ladesäulen hat soviel mit Kooperation zu tun, wie meinetwegen die Definition eines genormten Netzwerkanschlusses.

    Wenn er solche Gespräche als Kooperation bezeichnet, dann möchte er nur Tesla auf das gleiche Niveau wie die großen hieven. Zurzeit macht sich der Kollege nur wichtig.
    Und bei der Carbontechnologie hat er wahrscheinlich bei BMW nachgefragt, ob Tesla die Technologuie einkaufen dürfe. Nur weil er das möchte, bedeutet das lange nicht, dass BMW dies auch so möchte und mit Kooperation hat dies auch nichts zu tun.

    Und besonders unglaubwürdig ist sein Gequatsche über eine Bateriefabrik in Deutschland. Er möchte doch eine in den USA bauen, damit er die Patriotenkarte ziehen kann. Wenn er noch eine Frabrik bräuchte, dann würde er diese auch nur in den Staaten oder in einem Niedriglohnland bauen, aber gewiss nicht bei uns. Und wozu braucht er noch eine weitere Fabrik? Erst soll er doch die Fahrzeuge produzieren.

    Dummschwätzer.

    • der_ardt says:

      deutsche Ingeneure haben immernoch einen sehr guten Ruf. Auch wenn Musk hier wohl PR macht, ist Deutschland für derartige Industrie ein wirklich guter Standort, trotz der Sozialabgaben und des Lohnniveaus

      • Der_Namenlose says:

        Aber Hallo sind wir gut. Und wie:)
        Er würde vielleicht die Forschung in Deutschland haben wollen, aber anschließend würde er die Fabrik woanders bauen.
        Aber im Ernst: er braucht keine zweite Fabrik, wo doch die Giga-Factory noch nicht da ist.
        Das war aus meiner Sicht eine reine Stichelei gegen MB.

        • der_ardt says:

          ich war fünf Monate in China und habe da andere “Ingeneure” kennengelernt. So schnell müssen wir uns keine Sorgen machen (außer über die Zahl)

  5. […] den letzten Tagen war immer wieder zu lesen, dass sich der amerikanische Autobauer Tesla in Gesprächen mit der BMW Group befinde. Quelle der Information war kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk, der in einem […]

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