BMW M4 GTS: Erlkönig mit Safety Car-Tarnung als Vorbote

BMW M4, Erlkönige | 23.10.2014 von 48
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Die Arbeit am BMW M4 GTS hat allem Anschein nach bereits begonnen. Unsere Erlkönig-Fotos zeigen das extrascharfe Sportmodell mit Safety Car-Tarnung

Auch die Möglichkeiten zur Erlkönig-Tarnung profitieren manchmal vom Engagement im Motorsport: Um ein wenig vom eigentlichen Zweck des ersten BMW M4 GTS GTS-Prototypen abzulenken, wurde die Sportversion kurzerhand im Stil des MotoGP Safety Car beklebt. Einer unserer Leser liefert detaillierte Fotos, die auch einen Blick in den Innenraum erlauben.

Der große Heckflügel und der unübersehbare Frontsplitter mit typischer Erlkönig-Beklebung machen allerdings spätestens beim zweiten Blick deutlich, dass hier kein klassisches Safety Car unterwegs ist – zumal es keinen Grund gibt, an der Performance des Führungsfahrzeugs in der Königsklasse des Motorsports zu feilen.

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Auch wenn es aus Garching noch keine offiziellen Aussagen zum kommenden BMW M4 GTS gibt, haben wir bereits ein paar erste Anhaltspunkte zur Idee hinter dem Fahrzeug. Viele Elemente werden Kenner dabei an die besonders dynamischen Ableger der letzten M3-Generation, namentlich BMW M3 GTS E92 und BMW M3 CRT E90, erinnern.

Neben den bereits erkennbaren Aerodynamik-Bauteilen, die das BMW M4 Coupé F82 endgültig von allen Understatement-Anflügen befreien, dürfen sich die Kunden auch auf einige neue Leichtbau-Elemente freuen. Das Gewicht profitiert unter anderem vom Entfall der Rückbank und vom Einsatz besonders leichter Schalensitze.

Für eine weitere Verbesserung des Leistungsgewichts sorgt mit höchster Wahrscheinlichkeit auch eine Leistungssteigerung für den Biturbo-Reihensechszylinder S55. Wir gehen derzeit davon aus, dass der voraussichtlich als BMW M4 GTS bezeichnete Mittelklasse-Sportler seine Hinterräder mit etwa 470 PS antreiben wird.

Bis zum Marktstart werden noch diverse weitere Erlkönige ihre Runden auf der Nürburgring Nordschleife drehen, schließlich erhält auch das Fahrwerk eine zu reduziertem Gewicht und höherer Leistung passende Abstimmung. Auch das relativ komfortable Setup des Serien-M4 wird dann zu Gunsten maximaler Performance überarbeitet, um auf praktisch allen Rennstrecken signifikant niedrigere Rundenzeiten als die Basis erzielen zu können.

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