BMW i3: Null Prozent Rabatt, aktuelle Produktion verkauft, hohe Nachfrage

BMW i, BMW i3 | 1.11.2013 von 38

Rabatte beim Auto-Kauf sind für die meisten Kunden heute völlig selbstverständlich und selbst bei neuen Modellen von Premiummarken kein Phänomen mehr. Wer ein Auto tatsächlich …

Rabatte beim Auto-Kauf sind für die meisten Kunden heute völlig selbstverständlich und selbst bei neuen Modellen von Premiummarken kein Phänomen mehr. Wer ein Auto tatsächlich zum Listenpreis kauft, muss sich nicht selten im Freundeskreis oder vor Kollegen für schlechtes Verhandlungsgeschick rechtfertigen – schließlich sind Nachlässe von teilweise mehr als 20 Prozent heute keine Seltenheit mehr.

Grundlegend anders stellt sich die Situation im Fall des BMW i3 dar, denn für das Elektroauto gibt es eine klare Anweisung aus München: Es gibt keinen Rabatt. Null Prozent. Der Kaufpreis entspricht tatsächlich stets dem Listenpreis, selbst für Großkunden oder Journalisten werden keine Ausnahmen gemacht.

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Was vor einigen Jahren noch relativ normal gewesen wäre, beschert dem i3 im Jahr 2013 eine absolute Sonderstellung, denn abgesehen von einer Hand voll Fahrzeugen der absoluten Luxusklasse und dem einen oder anderen Supersportwagen geht praktisch kein Kaufvertrag mehr ohne Vergünstigungen über den Tisch. Selbst auf eine indirekte Rabattierung in Form vergünstigter Zinssätze verzichtet BMW i, was trotz einer sehr guten Restwert-Prognose für vergleichsweise hohe Leasing-Raten sorgt

Die strikte Haltung hat im Kern zwei Ursachen: Zum einen ist der Preis des BMW i3 so kalkuliert, dass wenig Raum für Nachlässe vorhanden ist – die Investition in die innovative Technik müssen schließlich wieder aufgefangen werden. Zum anderen rechtfertigt die hohe Nachfrage und das große Interesse der Kunden das heutzutage ungewöhnliche Vorgehen, denn die aktuelle Produktion des Elektroautos ist ausverkauft; lange Wartezeiten für potenzielle Kunden sind die logische Folge – für BMW eine äußerst komfortable Situation, die Rabatte auch aus dieser Perspektive unnötig machen.

Gemessen an den Fahrleistungen, dem Raumangebot und der Ausstattung ist der Preis des BMW i3 allerdings dennoch kein schlechtes Angebot. Als einzige BMW-Baureihe kommt der i3 serienmäßig mit Navigationssystem Professional, außerdem gehören 19 Zoll-Leichtmetallräder, Standheizung, Park Distance Control (PDC) hinten, Klimaanlage und – wenn man es so nennen will – ein Automatikgetriebe zur Serienausstattung.

Bedenken muss man bei der Betrachtung des Kaufpreises auch, dass der Unterhalt eines Elektroautos niedriger ausfällt als bei einem konventionellen Auto. So bleibt der BMW i3 auch mit Range Extender zehn Jahre steuerfrei und verursacht selbst bei Wartungen niedrigere Kosten, weil beispielsweise kein Öl gewechselt und kein Ölfilter getauscht werden muss, auch die Bremsen verschleißen dank der im Alltag meist völlig ausreichenden Rekuperation deutlich langsamer.

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