ALMS 2013: Chevrolet Corvette holt alle drei Titel, BMW drei Mal auf P2

Motorsport | 20.10.2013 von 0
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Wenige Stunden vor der DTM hat auch die ALMS 2013 ihr Saisonfinale gefeiert. Die beiden BMW Z4 GTE kamen beim Petit Le Mans in Road …

Wenige Stunden vor der DTM hat auch die ALMS 2013 ihr Saisonfinale gefeiert. Die beiden BMW Z4 GTE kamen beim Petit Le Mans in Road Atlanta auf die Plätze zwei und vier und komplettierten somit eine Saison, in der für BMW Motorsport offenbar nur der zweite Platz erreichbar war: Beim Blick auf Hersteller-, Team- und Fahrerwertung stehen BMW, das Team RLL und Dirk Müller jeweils auf dem zweiten Platz.

Die Titel in der GT-Klasse sicherten sich Chevrolet, das Team Corvette Racing und die Fahrer Jan Magnussen und Antonio Garcia, was für die Amerikaner einen Triumph auf ganzer Linie bedeutet – wie er BMW Motorsport in der Saison 2011 mit dem BMW M3 GT gelungen war.

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Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): “Wir können mit dem Verlauf der American Le Mans Series 2013 wirklich zufrieden sein. Für den BMW Z4 GTE war es das Premierenjahr – und das BMW Team RLL konnte aus dem Stand um Siege kämpfen. Wir haben den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten. Es war eine enge Entscheidung, und Dirk Müller fehlten am Ende nur ein paar Punkte zu seinem dritten GT-Titel in der ALMS. Wir hatten gehofft, mit dem neuen Auto von Beginn an konkurrenzfähig zu sein. Und genau das haben wir geschafft. Das Rennen in Road Atlanta war zugleich das letzte Kapitel der ALMS-Ära. Jetzt blicken wir schon mit Vorfreude auf die kommende Saison und den Auftakt der United SportsCar Championship in Daytona im Januar 2014.”

Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL): “Das war ein hartes Rennen, aber ich bin mit den Plätzen zwei und vier zufrieden. Schade, dass es für Dirk nicht zum Gewinn des Fahrertitels gereicht hat, aber wir können mit Platz zwei gut leben. Das erste Jahr mit dem BMW Z4 GTE war deutlich besser als das erste Jahr mit dem BMW M3 GT. Und wenn uns im kommenden Jahr das Reglement erlaubt, in Sachen Top-Speed einen Schritt nach vorn zu machen, dann bin ich mir sicher, dass wir sehr konkurrenzfähig sein werden.”

Dirk Müller (BMW Z4 GTE – Startnummer 56): “Das war ein unfassbares Rennen, das ich unbedingt gewinnen wollte. In den letzten beiden Stunden habe ich alles versucht, um die Führenden noch einzuholen. Aber ich habe es einfach nicht ganz geschafft. Glückwunsch an die Gewinner zu dieser guten Leistung. Ich bin voll auf Angriff gefahren. Wir haben einen hervorragenden zweiten Platz erreicht, mehr war heute nicht drin. Ich freue mich für mein Team. Wir sind Zweiter in der Teamwertung geworden. Das ist ein super Abschluss für die letzte Saison in der alten ALMS. Jetzt freuen wir uns auf eine großartige Zukunft.”

John Edwards (BMW Z4 GTE – Startnummer 56): “Es ging auf der Strecke sehr eng zu. Nach meinem letzten Stint habe ich das Rennen von Dirk ganz aufgeregt in der Box verfolgt. Ich bin ziemlich nervös, wenn ich nicht im Auto sitze. Natürlich sind wir glücklich über den zweiten Platz. Wir haben ein gutes Rennen gezeigt und versucht, uns aus den Scharmützeln rauszuhalten. Trotzdem wurde mein Auto zwei Mal von der Corvette mit der Nummer 4 getroffen. Ich gehe jetzt mit viel mehr Selbstvertrauen an die Rennen heran als noch zu Beginn der Saison in Sebring. Das Team und ich haben zusammengefunden, wir sind jetzt eine Einheit.”

Bill Auberlen (BMW Z4 GTE – Startnummer 56): “Das war ein perfektes Rennen von uns beim Petit Le Mans. Alles hat gepasst, und wir sind auf Platz zwei ins Ziel gekommen. Ich bin ein wenig traurig darüber, dass dies das letzte Rennen in der alten ALMS war. Ich war vom Start bis zum Ende der Serie mit dabei. Aber das wichtigste ist, dass ich auch in den kommenden Jahren Rennen in einem BMW bestreite und mein großartiges Team hinter mir habe.”

Maxime Martin (BMW Z4 GTE – Startnummer 55): “Es tut mir leid für das Team, dass es nicht für einen Podestplatz gereicht hat. Dank der harten Arbeit unserer Crew hatten wir bis zum Ende eine Chance, aber leider konnten wir sie nicht mit einer Trophäe belohnen.”

Jörg Müller (BMW Z4 GTE – Startnummer 55): “Ich bewerte das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir waren so nah am Podium dran. Das Auto hat sich toll angefühlt, und wir haben uns immer wieder nach vorn gekämpft. Mindestens einmal lagen wir sogar in Führung. Ich freue mich, dass wir viele Punkte für BMW einfahren konnten, aber ich hätte wirklich liebend gerne auf dem Podium gestanden.”

Uwe Alzen (BMW Z4 GTE – Startnummer 55): “Ich bin ein wenig enttäuscht, denn aufgrund eines Problems mit der Bremsbalance konnten wir nicht ganz so viel Druck machen wie wir wollten. Maxime und Jörg haben aber einen tollen Job gemacht und so gut wie möglich den Kontakt zur Spitze gehalten.”

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