BMW i3: Patent-Zeichnungen zeigen Exterieur, Erlkönig den Innenraum

BMW i | 29.06.2013 von 12

Wenige Wochen vor seiner offiziellen Enthüllung – lange vor der Premiere auf der IAA 2013 – werden immer mehr Details vom BMW i3 bekannt. Auf …

Wenige Wochen vor seiner offiziellen Enthüllung – lange vor der Premiere auf der IAA 2013 – werden immer mehr Details vom BMW i3 bekannt. Auf Patent-Zeichnungen ist die Serienversion des Elektroautos bereits komplett enthüllt, hinzu kommen detaillierte Erlkönig-Bilder zu Interieur und Exterieur aus Leipzig.

Sowohl auf den Patent-Zeichnungen als auch beim genauen Blick auf den Prototypen fällt auf, dass die vorderen Türen deutlich länger ausfallen als beim Concept Car auf der IAA 2011. Während die Studie mit ähnlich langen Türen kam, sind die hinteren Türen beim Serienfahrzeug offenbar erheblich kürzer. Keine Änderungen wird es beim Öffnungs-Mechanismus geben, denn auch das Serienfahrzeug kommt ohne B-Säule und mit hinten angeschlagenen Fond-Türen.

BMW-i3-Erlkoenig-Innenraum-2013-Marcus-Engert-03

Keine Überraschung stellt die Tatsache dar, dass der untere Teil der Türen wie beim BMW i3 Coupé in Wagenfarbe und nicht transparent gestaltet ist. Auffällig ist die deutlich höhere Scheibe in der hinteren Tür, die das AirStream genannte Design-Element an der C-Säule betont, das bei allen BMW i-Modellen eine ähnlich charakteristische Rolle wie der Hofmeister-Knick bei den klassischen BMW-Baureihen einnehmen soll.

Noch abzuwarten bleibt die Serien-Lösung der Kofferraum-Klappe. Klar ist, dass nur der obere Bereich tatsächlich für den Blick nach hinten geeignet ist, der untere Bereich wird aber ähnlich wie beim i3 Coupé Concept ebenfalls verglast sein. Die Rückleuchten können so durch die homogene Glasfläche hindurchleuchten.

Der Innenraum des Serienfahrzeugs lehnt sich nach unserem Kenntnisstand eng an das Coupé an und wie die Erlkönig-Bilder aus Leipzig zeigen, gilt das auch für die leichten Schalensitze. Gut erkennbar sind auch schon der iDrive Controller mit Touch-Oberfläche und der Fahrmodusschalter, der im Fall des BMW i3 auch über den Modus EcoPro+ verfügen wird – in diesem extrem sparsamen Modus werden sämtliche Verbraucher, die nicht sicherheitsrelevant sind, abgeschaltet um die letzten Meter Reichweite aus dem Fahrzeug herauszukitzeln.

(Patent-Zeichnungen: Automobile-magazine.fr / Erlkönig-Bilder: Marcus Engert für Autokarma.de)

12 responses to “BMW i3: Patent-Zeichnungen zeigen Exterieur, Erlkönig den Innenraum”

  1. JohnVI says:

    Das sieht doch von den Proportionen schon besser aus, als die letzten Spyshots, auch wenn es natürlich kein GT ist 😉 Das Patentbild wirkt durch die fehlende perspektivische Verzerrung natürlich noch sehr plump, aber die Front scheint zu kommen wie beim Coupe und fand ich ganz cool.

    Aber mit vernünftigen Felgen könnte das ganz gut werden. Die Schalensitze gefallen mir und die Grafik der Rückleuchten scheint ja auch so zu kommen wie bei den Concepts.

    Die größere Vordertür und die kleine hinten werden den Wagen optisch etwas strecken auch wenn ich gespannt bin, wie man dort hinten reinkommt. Ich kenne ähnliche Türen aus dem Ford F150 und die sind immer etwas umständlich zu öffnen. Außerdem muss man da immer die Vordertür öffnen, wenn man hinten raus möchte – mal schauen, wie man das bei BMW gelöst hat.

  2. v10 says:

    Oh jetzt bin ich enttäuscht. Ich dachte, man würde den Serieninnenraum sehen. Ist ja alles abgedeckt.

  3. tom says:

    Der auf den Bildern zu sehende iDrive Controller ist kein Touch Controller, da es sich hier um den Controller des Radio Professional handelt.

    • DomDom says:

      Prototypen fehlt oft das ein oder andere. Je nachdem was gerade in einem Prototypen getestet wird, hat jener auch eine andere Ausstattung.

  4. Jake828 says:

    Da fehlt mir die Mittelarmlehne.

  5. Hans says:

    Ich hatte immer noch gehofft, dass diese hässliche Sicke hinter der vorderen Tür (oder das damit größeres Fenster dahinter) so nicht kommt. Aber sie scheinen es tatsächlich zu machen. Dadurch wird man zwar klar den i3 überall sofort erkennen, aber nicht als positive Erscheinung. Sorry, aber ich bin als Kunde damit schon rauß!

  6. Lyphin says:

    hässliges Teil. Die Sitze find ich aber schön, erinnern an die aus der aktuellen A-Klasse.
    Schade finde ich auch das jetzt sogar hier ne elektronische Parkbremse Einzug hält. Teufelszeug.

  7. BMW_550i says:

    Die Felgen gehen gar nicht! Da müssen die aus dem i3 Coupé kommen, sonst sieht es ziemlich hässlich aus.

    Schönen Gruß aus Kroatien!

  8. jfjffjfj says:

    wird hässlicher als seinerzeit der compact. richtiger kotzbrocken wird das.

  9. robojr says:

    Wenn Audi den A2 damals SO weiterentwickelt hätte, dann wäre der Werbeslogan wirklich angebracht gewesen. So macht es BMW jetzt, völlig zu Recht und das richtig. Man muss den i3 als das Auto für den Stadverkehr sehen, zum Einkaufen und so weiter. zig mal rein raus – da stört Mittelkonsole in xxl und bequem nur. Ideal als Ergänzung der i8, das ist die andere Seite der Medaillie, die sie sich mit dem i Projekt verdienen werden.

    Als letzte Ergänzung noch ein 6er Cabrio, das wars dann, was man sich an Autos zulegen muss.

    (Kurzstrecke & Alltag = i3, sportlicher Trip übers WE = i8, und zum Cruisen das 6er Cabrio) perfekt!

    Achso ja, Geld.. naja reden wir ein anderes mal drüber 🙂

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