BMW Cruise e-Bike: Pedelec von BMW mit 80 Kilometer Reichweite

Sonstiges | 14.03.2013 von 20

Schon Monate vor dem Marktstart des BMW i3 bringt die BMW Group ihr erstes rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug auf den deutschen Markt: Das BMW Cruise …

Schon Monate vor dem Marktstart des BMW i3 bringt die BMW Group ihr erstes rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug auf den deutschen Markt: Das BMW Cruise e-Bike basiert auf dem BMW Cruise Bike und wird in Form von 1.000 Exemplaren exklusiv in Deutschland angeboten.

Für den elektrischen Antrieb kommt Technik von Bosch zum Einsatz: Der Elektromotor leistet 250 Watt, bietet bis zu 50 Newtonmeter Drehmoment und unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h beim Treten. Mehrere Sensoren messen Drehmoment, Trittfrequenz und Geschwindigkeit, um harmonisch unterstützen zu können. So kann beispielsweise die Mehrbelastung durch aufkommenden Gegenwind durch stärkere Motorunterstützung kompensiert werden.

BMW-i-Pedelec-e-bike-Elektro-Fahrrad-2013-01

Die vier Fahrmodi Eco, Tour, Sport und Speed/Turbo lassen sich in jeweils drei Unterstützungs-Leveln einstellen und geben der Elektronik so einen Eindruck davon, was der Fahrer aktuell wünscht. Je nach Level und Modus liegt die Reichweite mit elektrischer Unterstützung bei bis zu 80 Kilometern. Da das BMW Cruise e-Bike als Pedelec und somit rein rechtlich als Fahrrad gilt, benötigt es weder Zulassung noch Versicherungsschutz.

Das 20 Kilogramm schwere BMW i Pedelec kann zum Preis von 2.599 Euro erworben werden.

Über die Funktionsweise der verschiedenen Level informiert der folgende BMW-Infotext:

Level 0 – Muskelkraft statt Motor.
Der Akku hat Pause. Das 300 Wh Power Pack von Bosch wird in diesem Level nicht benötigt. Stattdessen bringt der Fahrer sein BMW Cruise e-Bike mit neun Gängen selbst in Schwung.

Level 1 – Kleine Hilfe mit großer Wirkung.
Jetzt startet die elektronische Hilfe und verstärkt die Kraft, mit der der Fahrer selbst in die Pedale tritt. Im Assistenzlevel 1 und dem Fahrmodus Eco beispielsweise liefert der Motor eine extra Unterstützung von 30 Prozent der über die Pedale vom Radfahrer gelieferten Kraft. Genug also, um auf dem Weg in die Arbeit nicht ins Schwitzen zu geraten.

Level 2 – Sportlich-locker auf vielen Terrains.
Die 26-Zoll-Räder rollen im Assistenzlevel 2 mit einer Unterstützung zwischen 60 Prozent (Eco-Modus) und 160 Prozent (Speed/Turbo-Modus) der Pedalkraft. Die Federgabel leistet einen zusätzlichen Beitrag für entspanntes Fahren. Heißt es dann aber „Stop!“, sorgen die Scheibenbremsen vorne und hinten für ein schnelles Anhalten. Ein Plus an Sicherheit bringt die Beleuchtung, denn das LED-Licht verfügt über eine Standfunktion.

Level 3 – Volle Power dem Ziel entgegen.
Der Elektromotor mit 250 Watt und max. 50 Nm Drehmoment spielt in diesem Level seine ganze Kraft aus. Im Eco-Modus leistet der Motor genauso viel wie der Radfahrer, im Speed/Turbo-Modus sind es 250 Prozent der Pedalkraft. Wenn die Kapazität des 300 Wh Akkus erschöpft ist, wird er mit Hilfe eines Schlüssels abgenommen und kann innerhalb von 2,5 Stunden vollständig an einer Steckdose geladen werden. Dann hat das BMW Cruise e-Bike wieder eine Reichweite von bis zu 80 Kilometer. Im Schnelllademodus erreicht die Batterie in einer Stunde bereits 50 Prozent der Ladekapazität.

20 responses to “BMW Cruise e-Bike: Pedelec von BMW mit 80 Kilometer Reichweite”

  1. Radfahrer absteigen says:

    Nach der Frontantriebsstudie will sich BMW nun durch aufspringen auf den aktuellen Fahrrad-Hype seinen Markenkern weiter dezimieren.

    • Maddy says:

      BMW baut nicht erst seit gestern Fahrräder….

      • Kr1s says:

        …und bis jetzt war noch keines sein Geld wert.

        Chris

        • Bernd says:

          Warum genau? Ich habe sie schon ein paar mal im AH gesehen und sie machten eigentlich einen ganz guten EIndruck – gute Schaltwerke, Bremsen und Ferdergabel. Klar, man zahlt einen kleinen BMW Aufschlag – wie bei allen Bikes der Hersteller von Autos – aber sonst waren sie echt stylish und machten einen hochwertigen Eindruck.

          • Pro_Four says:

            …find ich auch, ich bin schon 2 Pedelec Bikes gefahren, unter anderem das Smart Bike, macht so richtig Spaß und eine größere Strecke in die Berge ist auch ohne Übersäuerung möglich… 😉

    • Pro_Four says:

      …was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?! *kopfschüttel*

  2. bmwPaul says:

    für das Geld bekommt man ein gutes Rennrad zB von Bianchi… Ältere Menschen, denen ein Pedelec wirklich nutzt werden nicht 2600 Euro für ein BMW-Bike ausgebem

    • tarmacgrinder says:

      Kannst mal ruhig nachschauen, was ein Pedelec mit Bosch-System kostet. Der Aufpreis fürs Design ist gar nicht so hoch.

      Btw, Pedelecs sind nicht nur etwas für “ältere Menschen”, sondern auch für die nützlich, die mit dem Radl morgens nicht verschwitzt im Büro ankommen möchten.

  3. v10 says:

    Zum Kotzen. Als leidenschaftlicher Radfahrer, auch im Alltag, nicht nur Sport, betrachte ich einen E-Motor an einem Rad als ehrenrührig. Und wer bitte braucht ein Rad, auf dem BMW steht? Nein, danke. Wer ein gutes Rad möchte das alles mitmacht sollte zu idworx gehen, kostet dann natürlich um die 3500-5000 Steine, und das ohne Motor. Hält dafür aber ein Leben lang und sieht allemahl besser aus.

    • guest says:

      kleinkariert.

    • Bernd says:

      Dir ist offensichtlich nicht ganz klar, welchen SInn diese Bikes haben und für wen sie sind. Wie ein User unten schon schrieb, ist das für Menschen die mit dem Rad zur Arbeit fahren können und nicht jedes mal duschen wollen wenn sie im Büro ankommen. Aber auch ältere Leute werden wieder etwas mobiler und erfahren mehr Lebensqualität. Wer dieses BMW Bike für knapp 3000€ kauft, hat ganz sicher ein gutes Bike. Der Bosch Akku und der Motor haben in anderen Tesst beste Ergebnisee gebracht. Klar zahlt man hier einen kleinen BMW Aufschlag, aber das ist völlig OK, da man auch ein ganz nettes Design bekommt(liegt im Auge des Betrachters) Wer die Technik als schlecht bezeichnet, hat von Bikes nicht wirklich viel Ahnung und lässt mich fast daran zweifeln, dass du überhaupt irgendwelche Erfahrungen mit moderne Bike hast?!

      “Nein, danke. Wer ein gutes Rad möchte das alles mitmacht sollte zu idworx gehen, kostet dann natürlich um die 3500-5000 Steine” Naja, ich denke “gut” hängt in erster Linie vom Einsatzgebiet ab. Der Durchschnittsbürger wird mit einem Rad für 2000- 3000€ auch sehr gut zu Recht kommen und auch dies wird er ein Leben lang haben – sogar made in Germany.

      • v10 says:

        Na klar ist mir das klar. Für ältere Menschen ist das eine schöne Sache und für Leute die nicht schwitzen wollen oder dürfen. Ich habe mich da falsch ausgedrückt, mein Fehler. Jeder soll das fahren was er will, nur ICH finde E-Bikes FÜR MICH zum Kotzen. So wie hier viele sich nicht mit Frontantrieblern anfreunden wollen (ich gehöre nicht dazu), hat hier auch keiner ein Problem damit.

        Und warum man den Propeller auf einem Rad haben muss, ist mir schleierhaft. Das gilt auch für alle anderen Automarkenbikes. Soll doch jeder das machen was er am besten kann, im Fall von BMW Autos bauen und Motorräder.

        Ich habe die Technik gar nicht als schlecht bezeichnet. Ich sage nur: es gibt besseres.

        Zu deinen Zweifeln, ich fahre zwar nicht mehr so viel Rennrad und Mountain wie früher, weil mein Nacken, HWS nicht mehr mitspielt, bin ja keine 20 mehr, dafür aber wann immer ich kann mit meinem Tourer und das auch gerne die 25kmeinfach zur Arbeit. Nur geht das nicht immer, und da nehme ich dann halt den Wagen. Oft mache ich es sogar so, dass ich den Wagen bei der Arbeit stehen lasse, falls ich ihn dort brauche, und mit dem Rad nach Hause und am Morgen wieder in die Arbeit fahre. Klar kann ich dort duschen. Manchmal nehme ich auch den Zug.

        idworx ist ja nun eine deutsche Firma von einem Niederländer gegründet, der Titanrahmen wird in den USA gefertigt.

        Und ich bin schon überrascht, dass ausgerechnet jemand, der ein Rennrad aus Carbon sein eigen nennt, sich mit Pedelcs anfreunden kann. Ich feilsche wirklich nicht um jedes Gramm, ein paar Kilo mehr oder weniger, das ist mir egal, weil ich keine Wettkämpfe fahre, nur treten will ich, denn ich fahre Rad und keinen Roller. Dass das nicht für alle anderen gelten muss, klar.

        • Bernd says:

          Was heißt mit Pedelecs anfreunden? Ich würde mir aktuell keins eins kaufen, kann aber sehr gut damit leben, dass es sie gibt 😉 EIn E Bike wäre für mich allerdings schon eine Überlegung wert. Denn damit kann man echt eine Menge Spaß haben. Gäbe es das Audi E Bike zu kaufen, wäre es in meiner Garage 😉 (hat aber nichts mit Audi zu tun, sondern mit der verbauten Technik – ist aber leider ein Prototyp(ich meine das Wheeliebike, welches wie ein Stealthbomber aussieht))

          Ich kämpfe dagegen sehr gegen hedes Gramm – nicht an mir, sondern an meinen Bike 😉 Die letzte Gewichtseinsparung um insgesamt 400gr. hat mich 1200€ gekostet 🙂 Ich fahre auch nur just for fun – bin aber technikgeil – deswegen muss “alles” aus Karbon sein 😉 Für mich fällt eine Bike Tour zur abreit flach – Home Office 😉

          • v10 says:

            Ich kenns, ja. Wäre der erste Audi mit Heckantrieb seit glaub 70 Jahren! :-). Was hältst du vom El-moto. Ich kenne es nur von Bildern.

            Tja, das mit den 400 Gramm. Für mich schwer nachzuvollziehen. Jedem das seine, aber 400 Gramm, Bernd, das ist ein Magenninhalt :-). Das wäre mir echt zu teuer. Aber wenns Spaß macht. Bist du bei Autos auch so ein Gewichtsfetischist?;-)

    • Pro_Four says:

      …du beschreibst ein Rad das ein Leben lang hält, aber es erst seit paar Jahren Pedelec Bikes gibt und daher überhaupt nicht beurteilen kannst was “ein Leben lang hält”.
      Fakt ist das bei den Pedelec Bikes die Technik extrem unterschiedlich ist. Jeder Hersteller hat andere Vorstellungen von einen Ped Bike.

      Zur Info: Man kann ein Ped Bike auch rein mit Muskelkraft treten oder gg. den Motor ist auch möglich, geladen wird der Akku auch noch dazu.

      Wozu braucht man denn ein Ped Bike?! Es gibt alle Altersgruppen, so auch Berufspendler im Stadtverkehr, die im Sommer schnell durch den Verkehr kommen wollen und keine Schweißperlen auf der Stirn haben wollen, wenn man die Arbeit betritt. Dazu noch Anzuggeeignet, da keine Kette sondern Riemen, sozusagen Fettfrei.

      • v10 says:

        Da ich ein idworx habe, kann ich dir versichern, es hält ein Leben lang. Und das kann man wohl beurteilen, da es dazu umfassende Erfahrungsberichte gibt, von Leute die damit durch Afrika radeln usw., schau mal auf die Website, dann siehst du es. Es ist ungeheuer durchdacht. Ich fahre im Sommer und im Winter Rad. Wer ein Pedelec fahren möchte, soll das tun. Ich will keines.

        • Bernd says:

          Du arbeitest nicht zufällig bei Idworx? 😉

          • v10 says:

            Lach. Nein. Das soll hier keine Werbebotschaft sein. Aber es ist schon so: Ich bin Reiseradler. Früher bin ich mit dem Rennrad (etwas unkonventionell und unbequem) und dem Mountainbike, also je nachdem ob Gelände oder nicht, gereist. Und da spielt es einfach keine Rolle ob ein Rahmen 2 Kilo leichter ist oder schwerer, das sind grad mal zwei Wasserflaschen und du hast da ja sooooo viel Gepäck dabei. Jetzt fahre ich eigentlich nur noch mit dem Ti-Rohler, (obwohl ich die anderen beiden auch noch habe).

            • Bernd says:

              Ich habe kurz gedacht, du wärst ein Mitarbeiter der Firma 😉 EIn Freund fährt auch ein idworx. Hat glaube ich 3000 gekostet. Ist auch ein total klassisches Herrenrad bei dem es nicht auf 2kg ankommt. Die verbauten teile sind wirklich “Premium” Und auch Made in Germany. Damit wird er wohl auch ein Leben lang Spaß haben. Anders ist es bei meinem rennrad. Dort habe ich schon den zweiten Rahmen, da man da nicht reparieren kann.

              So, jetzt ist Samstag abend…..Lassest die Spiele beginnen! 😀

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