L.A. Auto Show 2012: BMW i3 Coupé zeigt neue Facetten von BMW i

BMW i | 27.11.2012 von 26

Jetzt wird’s bunt: Auf der L.A. Auto Show 2012 feiert wie seit einigen Tagen erwartet die Studie BMW i3 Coupé ihr Debüt und liefert uns …

Jetzt wird’s bunt: Auf der L.A. Auto Show 2012 feiert wie seit einigen Tagen erwartet die Studie BMW i3 Coupé ihr Debüt und liefert uns einen Ausblick darauf, was wir von der Submarke BMW noch alles erwarten können. Im Vergleich mit dem gewöhnlichen i3 fallen beim Dreitürer sofort die kräftige Farbe und die großen Felgen ins Auge, außerdem ist das Coupé flacher und breiter als das Ende 2013 in den Handel kommende Megacity Vehicle.

Wie gewünscht bewirken diese Änderungen, dass der Stadtflitzer mit Carbon-Fahrgastzelle und Elektroantrieb erheblich dynamischer und jugendlicher wirkt als auf den bisherigen Bildern der ganz in silber und schwarz gehaltenen i3-Studie.

Mit dem BMW i3 Coupé zeigt BMW aber nicht nur eine weitere Variante des i3, sondern demonstriert auch die Vielseitigkeit der Life-Drive-Architektur: Das i3 Coupé nutzt das überwiegend aus Aluminium gefertigte Drive-Modul des Fünftürers und kombiniert dieses mit einem Life-Modul in neuer Form. So können später völlig unterschiedlich gestaltete Fahrzeuge die gleiche Technik nutzen, was die Entwicklungskosten drastisch reduziert und die Stückzahlen vieler Komponenten deutlich erhöht.

Dank des besonders breit ausgeführten Stream-Flow-Designelements an der C-Säule fällt nicht nur sehr viel Licht in den Innenraum, auch die beiden Insassen auf der Rückbank profitieren von einem ungewöhnlich geräumigen Flair. Das Design unterstreicht außerdem die Leichtigkeit des Fahrzeugs, das wie alle BMW i-Modelle mit einer robusten Carbon-Fahrgastzelle glänzt. Neben der Dynamik profitiert mit der Reichweite auch einer der wichtigsten Faktoren eines Elektroautos in entscheidendem Maß von dem leichten Werkstoff, der in der automobilen Großserie bisher aus Kostengründen keine Rolle spielt.

Die farbliche Gestaltung des Concept Cars lebt vom Kontrast der Farbe Solar Orange mit schwarzen Flächen, die ebenfalls zweifarbig gestalteten Leichtmetallräder mit 20 Zoll Durchmesser geben dem Fahrzeug zusätzliche Dynamik. Auf den Felgen kommen 155 und 175 Millimeter schmale Reifen zum Einsatz, was den Luftwiderstand reduziert und das Streben nach maximaler Effizienz unterstreicht.

Keine Überraschungen gibt es beim Antriebsstrang, der bereits vom fünftürigen i3 bekannt ist und gemeinsam mit dem Drive-Modul des Mega City Vehicle seinen Weg ins i3 Coupé findet. Die Lithium-Ionen-Batterien sind Schwerpunkt-ideal im Fahrzeug-Unterboden untergebracht und ermöglichen eine Praxis-Reichweite von etwa 150 Kilometern, den Antrieb übernimmt ein an der Hinterachse platzierter Elektromotor mit 125 kW (170 PS) und einem praktisch permanent anliegenden Drehmoment von 250 Newtonmetern.

Interessant ist außerdem ein Blick in den Innenraum, denn dieser präsentiert sich nochmals seriennäher als in allen bisherigen Studien zum Thema BMW i3. Das Kombi-Instrument wird – aller Voraussicht nach nicht nur im Concept Car – durch ein 6,5 Zoll großes Display ersetzt, für die Anzeige von Navigation und Infotainment thront ein weiteres Display mit 8,8 Zoll Bildschirmdiagonale in der Mitte des auch optisch leicht gestalteten Armaturenträgers.

  • pimpmy911

    schönes ding, nur vermute ich dann im realen Straßenbild eher 16″ auf dem auto….

    • HayesHDX

      Im Gegenteil. Bei den “i” Modellen wird es extrem große Felgen geben (mit extrem schmalen Reifen). Da ist für geringen Rollwiderstand die beste Wahl.

      • pimpmy911

        ok, wusste ich nicht :) – zwar mechanisch irgendwie logisch, aber würden da auch nicht einfach größere Reifen, also 175/große Zahl/ R16 oder so funktionieren?

        Ich finds nur sonst immer schade, wenn im Prospekt große Felgen zu sehen sind, die weichen ja stark von der Realität ab (besonders im Winter)…wenn das hier nicht so sein sollte: Spitze! :D

        • HayesHDX

          Nein, die würden nicht funktionieren, da durch eine hohe Reifenflanke höhere Kräfte beim abrollen enstehen (die Flanke wird praktisch “gewalkt”) und das kostest Energie, erhöht damit den Rollwiderstand und senkt dadurch auch schlussendlich die Reichweite.

  • Acer Deshojo

    Hat irgendwas vom Citroen DS3. Naja, der Innenraum sieht stylish aus. Bleibt nur die Frage, wie schauts mit den Preisen aus? Wenn ich die mehrfach genannten 40.000€ Grunpreis nehme, schätze ich den Erfolg eher mäßig ein. Es gibt bessere Produkte, mit mehr Nutzen und besseren Fahrleistungen, die sich ebenfalls nciht so gut verkaufen. Für 40k bekommt man schon einen ohne Einschränkung nutzbaren Ampera und der läuft auch nicht so rosig. Bleibt nur: Abwarten und Tee trinken.

    • AyrtonSenna

      (Pseudo-)Premium Autos sind irrational. Der (Kern-)Nutzen steht in keinem Verhältnis zum Preis. Man kauft viel Irrationalen Schnickschnack für viel Geld per Kreuzchen in der Aufpreisliste, in der bis zum beheizten Schnuller (“Ihr Kind könnte sich sonst erkälten…”) für Geld alles zu haben ist. Aufgeladen wird das ganze durch eine möglichst schlüssige Story, sodass die Kunden meinen mit ihrem Auto ihr eigenes (idealisiertes) motorisiertes Abbild zu kaufen.
      Natürlich ist der i3 und das i3 Coupe irrational. Nur so kann man Geld verdienen. Ausschließlich irrationale Vehikel erlösen am meisten. BMW war und ist kein rationales Auto. Teuerer, weniger Platz, nicht immer bessere Qualität. Dafür aber der Fokus auf (vermeintliche Alltags-)Sportlichkeit, die man in >95% der Fälle nicht benötigt, oder die eigentlich zum unweigerlichen Verlust der Fahrerlaubnis führte, würde man dauerhaft kontrolliert.
      Der Opel Ampera wird mit sehr überschaubarem Marketing Aufwand im Luftleeren Raum stehen gelassen. Das ist sein Problem. Es gibt da draußen eine Zielgruppe, die will ein grünes Auto. Ein möglichst revolutionäres Auto. Damit die Nachbarn sehen wie modern diese Menschen doch sind. Opel ist erstmal Opel. Und der Ampera wird genauo lieblos präsentiert, wie Opel eben aktuell ist. Wenn BMW diesen Fehler vermeidet – und man merkt ja wie die Maschinerie rund um die i Fahrzeuge angeworfen wird – kann man davon ausgehen, dass Audi spätestens in 2,5 Jahren ein ähnliches Vehikel ankündigen wird.
      BMW hat eine risikoreiche Position, die aber den Weg überraschend klar macht: Man kann sich keinen Flop leisten, also wird von höchster Stelle dafür gesorgt, dass mit aller Kraft an allen Ecken und Enden dafür gesorgt wird, dass ein Flop ausbleibt.

      • der_ardt

        In einigen Interviews zur Vorstellung der i-Automobile sowie der massiven Investitionen wurde immer wieder erwähnt, dass BMW es sich leisten kann, die i-Sparte floppen zu lassen und das in der ersten Generation ohnehin nicht mit Gewinnen kalkuliert wird, auch wenn man das natürlich gerne so hätte.

        Die “Sportlichkeit”, die man “in >95 % der Fälle nicht benötigt” äußert sich in >90% der Fälle aber durch angenehmes Handling. Fahr mal mit dem Touran bei Seitenwind aus einem Wald. Seit ich das erlebt habe fluche ich nur noch halb so oft über die 90-Km/h-immer-und-überall-Vans..

        • AyrtonSenna

          1. BMW kann es sich sicherlich nicht leisten, dass BMW i ein Flop wird. Damit meine ich nicht, dass man es vielleicht nur schafft annähernd kostenneutral zu werden, sondern einen klassischen Flop. Der wäre zu klar auf die Marke rücktransportierbar und würde BMW sicherlich beschädigen. Alleine schon durch die Opportunitätskosten, der dann völlig unnütz investierten Kapazitäten und eben auch Investitionen.

          2. Äpfel, Birnen!? Da war doch was…
          BMW hat keine Vans und damit keinen Touran Konkurrenten, sodass es nötig wäre diesen zum (Seitenwind-)Vergleich heranzuziehen.
          Es ging hier um sich verkaufende Irrationalitäten. Es geht um Sportlichkeit. Und BMW suggeriert dies eben durch eine entsprechende Fahrwerks- und Lenkunsauslegung und entsprechende Motorcharakteristiken und -leistungen und eben die Story, die sie erzählen. Das können andere auch. Mit anderen technischen Layouts. Zumindest ausreichend für >90% der Zielgruppen. Die anderen Hardcorefahrer riskieren ja ohnehin scheinbar dauerhaft ihre Fahrlizenzen, bzw. riskieren andere im Straßenverkehr oder haben eben schlicht zuviel Geld und verbrennen es auf der Rennstrecke und erleben dort dann tatsächlich (subjektiv) die leichte Überlegenheit des BMW zu den direkten Wettbewerbern.
          Um auf den Punkt zurück zu kommen: Natürlich ist BMW i nicht rational. BMW ist dies aber auch nicht. Und genau dies ist eines der Erfolgsgeheimnisse.

          • der_ardt

            da bin ich größtenteils deiner Meinung, außer in folgenden Punkten:
            Klar, wenn BMW i klassisch flopt, schädigt das enorm. Aber da muss dann schon einiges verkehrt laufen und so wie jetzt schon das i3 Coupé gerade die Runde macht, ist die Aufmerksamkeit dem Auto schonmal ganz gut sicher. Und wie du schon geschrieben hast: Es ist eben vom Image her kein Opel wie der Ampera.
            Worum es mir bei der Sportlichkeit aber geht, ist, dass ein Auto das straff abgestimmt ist auch angenehmer in der Spur zu halten ist und sich dementsprechend entspannter fährt, auch wenn man es nicht im Grenzbereich bewegt.

          • HayesHDX

            Selbstverständlich kann BMW (die machen ja auch nur pro Jahr 5000 Millionen Euro GEWINN) sich leisten, dass BMW i ein Flop wird. Genau so ist es nämlich von Anfang an auch kalkuliert. Allerdings war auch ein wichtiges Ziel (und das wird unabhängig vom Erfolg der “i” Modelle erreicht) das entwickeln und umsetzen neuer Fertigungsmethoden für den Serieneinsatz von Kunstfasern (Carbon). Durch die stetig steigenden Energie- und Stahlpreise kommt nämlich langsam aber sicher der Einsatz dieser Werkstoffe in der Großserie mehr als in Frage. Dies ist nämlich ein gangbarer Weg um die bereits feststehenden CO2 Verbrauchsziele in Zukunft zu erreichen in dem man die Autos deutlich leichter macht.

            Im Übrigen: Was ist schon ein Flop? Audi hat dieses Jahr vom R8 wohl bisher noch keine 500 Stück verkauft – aber würde nie zugeben, dass die Karre ein Flop ist. Da wird BMW auch ganz leicht 1000 i8 pro Jahr per Leasing loswerden und das dann als großen Erfolg feiern können…

      • HayesHDX

        Audi hat natürlich schon alles angekündigt was bei Drei nicht auf dem Baum war – ABER Audi hat auch jetzt klar gestellt, dass es in absehbarer Zeit KEIN reines Elektroauto geben wird (neuer Technikchef sowie Herr Piech himself sind keine Freunde davon und schon hatte sich das Thema E-Auto bei Audi erledigt).

  • Acer Deshojo

    Hat irgendwas vom Citroen DS3. Naja, der Innenraum sieht stylish aus. Bleibt nur die Frage, wie schauts mit den Preisen aus? Wenn ich die mehrfach genannten 40.000€ Grunpreis nehme, schätze ich den Erfolg eher mäßig ein. Es gibt bessere Produkte, mit mehr Nutzen und besseren Fahrleistungen, die sich ebenfalls nciht so gut verkaufen. Für 40k bekommt man schon einen ohne Einschränkung nutzbaren Ampera und der läuft auch nicht so rosig. Bleibt nur: Abwarten und Tee trinken.

  • Acer Deshojo

    Hat irgendwas vom Citroen DS3. Naja, der Innenraum sieht stylish aus. Bleibt nur die Frage, wie schauts mit den Preisen aus? Wenn ich die mehrfach genannten 40.000€ Grunpreis nehme, schätze ich den Erfolg eher mäßig ein. Es gibt bessere Produkte, mit mehr Nutzen und besseren Fahrleistungen, die sich ebenfalls nciht so gut verkaufen. Für 40k bekommt man schon einen ohne Einschränkung nutzbaren Ampera und der läuft auch nicht so rosig. Bleibt nur: Abwarten und Tee trinken.

  • Acer Deshojo

    Hat irgendwas vom Citroen DS3. Naja, der Innenraum sieht stylish aus. Bleibt nur die Frage, wie schauts mit den Preisen aus? Wenn ich die mehrfach genannten 40.000€ Grunpreis nehme, schätze ich den Erfolg eher mäßig ein. Es gibt bessere Produkte, mit mehr Nutzen und besseren Fahrleistungen, die sich ebenfalls nciht so gut verkaufen. Für 40k bekommt man schon einen ohne Einschränkung nutzbaren Ampera und der läuft auch nicht so rosig. Bleibt nur: Abwarten und Tee trinken.

  • kueks

    Den jetzt noch als Cabrio und zu einem VERNÜNFTIGEN Preis…
    Dann wäre das Cooper S Cabrio meiner Frau sofort verkauft und so einer bestellt!!!!!!

  • Pingback: BMW i3, i5, i8 - Chancen und Risiken für BMW Seite 3 : Hier sieht man weitere spyfotos vom bmw i8 in skandinavien ;) ...()

  • Palle

    Drei sachen stören mich!!!

    1. Wo soll der denn ein Coupè sein? Normaler weise fällt bei einem Coupe das Dach stark. Hier erkennt man gar nicht mal das das ein coupe sein soll… zumindestens nicht auf den ersten und auch nicht auf den zweiten blick….

    2. Wo sind denn die BMW typischen Design elemente? Mir fehlen die doppelrund scheinwerfer und der Hofmeisterknick!!! Sorry auch hier erkennt man leider nicht, das der i3 und das i3 Coupe ein BMW sein soll!! Das einzige Merkmal was erhalten geblieben ist, sind die Nieren.

    3. Mir hätte ein richtiges Coupe besser gefallen… etwas in der art des MIni Coupe. Dieser natürlich wesentlich sportlicher gepaart mit den tugenden von BMW . Für mich sprechen Sie damit leider keine neue Zielgruppe an, sondern nur diejenigen die sich eh für ein i3 entscheiden könnten.

    Zwei sachen gefalllen mir aber sehr gut:

    1. Es ist schön entlich mal zu sehen, wie so ein auto auch in der realtität aussehen könnte. Was ich damit anspreche ist die Farbpalette. Das Orange ist zwar nicht mein geschmack aber es gibt zumindestens schon mal vor wie das auto wirken könnte mit anderen Lackierungen.

    2. Der innenraum finde ich mitlerweile auch echt schön geworden und zudem auch produktionswürdig! So könnte der Innenraum auch im späteren Serienmodell aussehen!.Die vorherigen Concepte wirkten auf mich eher billig.

    LG

    • der_ardt

      Ich finde die untere Fensterlinie noch sehr merkwürdig. Sieht stark nach dem Opel Meriva aus. Gefällt mir überhaupt nicht, weil es echt übermäßig verspielt aussieht.

    • HayesHDX

      Den “Hofmeister-Knick” wirst Du auch an keinem einzigen BMW i sehen, da ausdrücklich dieses Designelement dort NICHT angewandt wird.

    • pimpmy911

      Ich muss dazu auch meinen Senf loswerden:

      2. Auch ohne Markenlogo finde ich trotzdem (auch wenns kein Bestandteil ist – s.u.), dass ein Hofmeisterknick zumindest angedeutet ist.

      3. Fände ich natürlich auch eine abfallende Dachlinie schöner, aber die Form da oben ist nun mal praktisch (Stadt usw). Würde ein “richtiges” Coupe kommen, würden sich alle über den fehlenden Platz beschweren und ich denke es ist ja noch genug Platz in der Namensgebung –> “i4 Coupe”

      Bei den “Gefallen mir” punkten muss ich dir absolut zustimmen.

  • BMW_550i

    Schön.

    550i

  • BMW_550i

    Schön.

    550i

  • BMW_550i

    Schön.

    550i

  • BMW_550i

    Schön.

    550i

  • gust

    Mehr lifestyle kann man in ein Auto nicht hineinpacken. Bravo!

  • Pingback: BMW i3 Coupé Concept: Live-Bilder von der L.A. Auto Show 2012()

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