BMW Group Absatz im September 2012: Rekord-Jahr fest im Blick

News | 9.10.2012 von 42

Die BMW Group befindet sich auch weiterhin voll auf Kurs: Mit 177.716 Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce konnten im September 2012 mehr Fahrzeuge …

Die BMW Group befindet sich auch weiterhin voll auf Kurs: Mit 177.716 Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce konnten im September 2012 mehr Fahrzeuge verkauft werden als jemals zuvor in einem September. Der starke Vorjahres-Monat wurde dabei deutlich um 11,6 Prozent übertroffen.

Die Kernmarke BMW steigerte sich im September um 14,3 Prozent auf 146.843 Einheiten und war damit hauptverantwortlich für das Wachstum, denn bei MINI und Rolls-Royce lief es im September nicht optimal. Mit 30.562 Einheiten lag MINI auf Vorjahresniveau (+0,6%), bei Rolls-Royce war sogar ein Rückgang um 4,7% zu verzeichnen. Die britische Luxusmarke hält aber mit Blick auf das traditionell starke vierte Quartal und die Einführung des Phantom Series II an den Zielen für das Gesamtjahr fest.

Vor allem die jungen Baureihen von BMW liefern auch weiterhin starke Zahlen: Die 1er-Reihe fand im September 23.583 neue Kunden und lag 51,1% über dem Vorjahr, als im September der neue Fünftürer F20 eingeführt wurde. Allein der F20 fand seitdem weltweit mehr als 150.000 neue Besitzer. Der Absatz der 3er-Reihe kletterte im September 2012 um 9,7% auf 39.302 Einheiten, der 5er steigerte sich um 7,9% auf 29.996 verkaufte Fahrzeuge. Auch die 6er-Reihe (2.426 / +222,6%), der X1 (16.661 / +32,9%) und der X3 (13.661 / +20,0%) konnten sich signifikant steigern.

Regional betrachtet fällt erwartungsgemäß China ins Auge, denn die Verkaufszahklen auf dem mit Abstand wichtigsten asiatischen Markt konnten im September um 59,4 Prozent auf 29.631 Einheiten gesteigert werden. Im bisherigen Gesamtjahr liegt die BMW Group mit 237.056 verkauften Fahrzeugen 33,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Da auch Japan und Südkorea weiter wachsen, konnten sich die asiatischen Märkte im September mit 45.781 klar vor den amerikanischen Märkten mit 34.050 Einheiten positionieren. Wichtigste Region bleibt mit großem Abstand Europa, wo die Zahlen der Krise zum Trotz um 4,8 Prozent auf 92.442 Einheiten gesteigert werden konnten.

Ian Robertson (Vorstand Vertrieb und Marketing BMW): “Wir konnten im September unsere Auslieferungen deutlich steigern und einen neuen Höchstwert beim Absatz erzielen, auch wenn das Marktumfeld in einigen europäischen Ländern weiterhin schwierig ist. Unsere Fahrzeuge sind bei den Kunden in aller Welt sehr gefragt, weshalb wir auch im vierten Quartal mit einer positiven Absatzentwicklung bei volatilem Marktumfeld rechnen. Die BMW Group liegt damit weiterhin voll auf Kurs, im Gesamtjahr bei den Auslieferungen eine neue Bestmarke zu erreichen.“

 

 

  • quickjohn

    Wenn man die Monats-/Per-Zahlen für den September
    betrachtend gegenüber stellt:

    BMW Grp. 177,7’ / 1.335,5’

    Audi 136,6’ / 1.097,5’

    MC Grp. 132,6’ / 1.043,9’

    wird klar dass BMW auf einen Gesamtverkauf knapp unter Mio. 1,8
    zusteuert (VJ 1,67) und der Vorsprung auf Audi (ca. 300’) und Mercedes Car
    Group (ca. 400) auch 2012 im satten 6-stelligen Bereich liegen wird.

    Dabei handelt es sich i.W. und eine perspektivische
    Interpolation der bekannten Jahresverläufe ohne Berücksichtigung der jüngsten
    Gewinn- und Produktionswarnungen aus der Mercedes- und Audi-Ecke.

    Von BMW war Dergleichen bislang noch nicht zu hören – im
    Gegenteil Ian Robertson hat mit der September Sales Release den positiven
    Ausblick auf das Q4/2012 bekräftigt. Vielleicht ist es noch etwas früh – aber
    ich erkenne daraus einen Erfolg für die BMW-Politik der ausgeglichenen
    Vertriebsbemühungen für alle Märkte und damit einhergehend auch der flexiblen
    Produktionssteuerung.

    Während Daimler z.B. aktuell die Fahrzeuge mit hohen
    Incentives in den US-Markt drückt (um die für Daimler schwachen Märkte in D und
    China(!) zu kompensieren) und Audi im oberen Produkt-Segment (A6/7, A8, Q7)
    schwächelt, scheint BMW Querbeet gut ausgelastet und vertrieblich
    flächendeckend erfolgreich zu sein. Ein Beispiel dafür mag der hier viel
    geschmähte F20 sein – der sich trotz gewaltiger Marketingkampagnen der
    Wettbewerber zur deren Neueinführung – im September 23.583 mal verkauft hat.

    Warten wir also ab was das letzte Quartal bringt. Meine
    Prognose lautet: von Herrn Zetsche werden wir noch eine weitere Gewinnwarnung
    hören und für Ingolstadt wird sich das Wachstum weiter abschwächen (was aber
    aufgrund der höheren Basiseffekte auch nicht verwundert). BMW wird 2012 im
    Korridor zw. Mio. 1,78 und 1,80 enden.

    • Jo

      Den Absatz des 1ers erkauft sich BMW aber mit unfassbaren Rabatten, die die Kunden über den Rest hinwegsehen lässt. Habe mir für alle drei Angebote eingeholt, da bei mir nächstes Jahr wieder ne Entscheidung ansteht. Aktuell kriegt man nen 1er ohne Probleme für nen Leasingfaktor von 0,9 und drunter gegenüber 1,2-1,3 bei A-Klasse und neuem A3. Kann mir keiner erzählen, dass die damit Gewinne fahren. Ich lease nun schon einige Jahre, und so gute Angebote gabs noch nie.

      • Acer Deshojo

        Das komische daran ist doch, dass es den 1er schon ab Verkaufsstart mit solchen Preisen schmackhaft gemacht wurde. Man sieht klar mit welchen Mitteln da heute gekämpft wird. Von den zusätzlichen Rabatten in den USA, um mit Mercedes mitzuhalten muss man gar nicht erst reden(BT hat darüber berichtet)

        Absatz, Absatz, Absatz…..bloß um welchen Preis? Es ist nicht alles Gold was glänzt.

        Gruß

        • jerryre89

          Als profitabelster Premium Automobilhersteller scheint BMW ja dann doch iwas richtig gemacht zu haben….

          • Steve8178

            …der gleiche Gedanke schweifte mir auch!! ;)

          • Acer Deshojo

            Ich dachte das wäre Porsche?

            • Der_Namenlose

              Die Preise sind definitiv “premium”, aber ich denke, Porsche möchte sich gar nicht als Premiummarke definieren, sondern viel mehr als reiner Sportwagenhersteller (auch wenn “reiner Sportwagenhersteller” seit Cayenne nicht mehr unbedingt gilt). Porsche will bestimmt nicht mit BMW und Mercedes in den gleichen Topf geworfen werden.

              • Steve8178

                …so rein und fein wie eh und je?! ;)

              • Acer Deshojo

                Da hast du sicher Recht. Allein der Preis verbietet dies. Obwohl bei Porsche nun auch der Absatz an erster Stelle steht – zumindest hat man den Eindruck. Diesel Aggregate erhalten mehr und mehr Einzug, womit der EU Absatz deutlich gesteigert wird.(Panamera, Cayenne)

              • Thomas_01

                Ich glaube mal gehört zu haben, daß Porsche schon mehr Panameras und Cayenne verkauft als 911er. “Reiner Sportwagenhersteller” stimmt dann wohl definitv nur noch bedingt. :-)

                • der_ardt

                  Wenn der M5 als Sportwagen zählt, ist der Panamera definitiv auch einer ;-)

      • aus der Versenkung

        Manchmal ist es eben wichtig, auch – erst kommenden – NEUEN Konkurrenten bereits im Vorfeld !! mit Maßnahmen zur Steigerung der Absatzzahlen zu begegnen.

        Und klar ist zwischenzeitlich nebenbei auch:

        > der neue 1er gefällt umso besser, je mehr Zeit seit seinem Debut vergangen ist ! – daran gibt es keinen Zweifel.
        Er ist eine in gewisser Weise eine Erscheinung im Straßenbild, mehr als einfach ein neues Auto mit einer speziellen Front.
        Gerade die gesamthafte dreidimensionale Betrachtung “live” zeigt die außerordentliche Gelungenheit seiner Form.
        Und um das zu vermitteln, muss man Fahrzeuge (zunächst) in den Markt drücken.

        Das beste Beispiel für das Ergreifen von “Absatzmaßnahmen” ist übrigens – ausgerechnet – Mercedes .
        Mit der 1. Generation des smart.

        Der lief anfangs überhaupt nicht – die Prognosen waren so was von daneben, dass nur noch EIN Mittel half:
        > die Mercedes-Mitarbeiter wurden seinerzeit “genötigt” – und jetzt aufgepasst – für damals 50,00 im Monat den smart zu leasen – sogar inklusive aller Spritkosten !!
        Alle Mercedes-Ingenieure die ich kenne, hatten damals zugegriffen, ALLE.
        Und haben ihre Nahverkehrsfahrkarte an den Nagel gehängt.
        Damals waren 50 % !!! aller smart in Mitarbeiter-Händen !!

        Langfristig, wenn auch nur sehr langfristig, hat es geholfen, das Straßenbild mit smarties “anzureichern”.
        Nach 3-4 Jahren war das Eis für den Smart dann endgültig gebrochen.
        Auch wenn es 3 Mrd. gekostet hat.

        Um zum BMW-1er zurückzukommen:
        – die neue A-Klasse ist ein NEUER ! Konkurrent – dies war vorher nur eingeschränkt der Fall.
        – und Audi will es mit dem nagelneuen A3 jetzt ebenfalls wissen.
        – und VW mit dem neuen Golf VII sowieso.

        DA muss der neue 1er eben bereits eine fest etablierte Größe im Markt sein!
        Manchmal muss eben der “Will-haben”-Faktor erst geweckt werden.
        Durch Präsenz im Markt.
        Gerade weil heute – wie nie zuvor – der Design-Faktor der mit Abstand entscheidendste ist.

        Ein Auto muss heute auf einen “einwirken”. Und das tut der neue 1er ohne Zweifel.
        Und er hebt sich dadurch von anderen ab.

        • Der_Namenlose

          Volle Zustimmung.
          Zudem kommt es noch, dass das Kompaktsegment und die Segmente darunter immer wichtiger werden. Im Falle von BMW sieht man es auch direkt an den Verkaufszahlen von MINI. Daher ist eine solche strategische Entscheidung langfristig mehr als richtig. Und BMW kann sich das zur Zeit sehr gut leisten.
          Was das Design des 1ers angeht, ich bezeichne die Haupteigenschaft des 1ers als “Präsenz”. Er ist nicht künstlich auffällig wie die A-Klasse. Man bemerkt ihn einfach. Das Phänomen gibt es auch bei manchen Menschen, die in einem Raum voller Menschen in einer beliebigen Ecke stehen können und trotzdem immer auffallen, weil sie eine besondere Präsenz ausstrahlen. Und so ist es mit dem 1er.
          Für mich fällt diese Eigenschaft mehr ins Gewicht als die Verkaufsförderung, wenn es darum geht, Gründe für den Erfolg des 1ers zu suchen. Schließlich ist ein Auto kein beliebiger Gegenstand sondern spricht die Emotionen dirket an und das zählt bei vielen Leuten immer noch mehr als ein gutes Angebot.

        • simons700

          Wenn man sich den aktuellen Vergleich der AMS so ansieht muss man sagen dass der 1er eindeutig der schönste Kandidat im Testfeld ist!
          http://www.auto-motor-und-sport.de/bilder/mercedes-a-250-audi-a3-1-8-tfsi-bmw-125i-volvo-v40-t4-eingeschraenkter-alltagsnutzen-5721546.html?fotoshow_item=4#fotoshow_item=5

      • Thomas_01

        Der neue Golf wird von Anfang an “verramscht”. Rabatte von 20% und mehr sind drin und trotzdem verdient der Hersteller noch genug daran.

    • Der_Namenlose

      Sehr gute Analyse.
      Was Audi angeht war das erste Anzeichen die Aussage von Stadler vor ein zwei Monaten , BMW doch erst 2020 zu überholen. Da habe ich mich gefragt, was er wohl für eine interne Prognose auf den Tisch bekommen hat, wenn er freiwillig eine solche Aussage macht.

      • Steve8178

        Und das noch mit Hilfe von VW und den ganzen Spielbaukästen -wie sie doch alle heißen- Großes Geschrei um nix!

        Schon mal einer gesehen das es bei Audi den neuen A3 2,0 TDI immer noch im Jahre 2012/13 mit Zahnriemen gibt?! Wo gibts denn sowas? Was für subidubi Qualität!

        • Acer Deshojo

          Was hat der Zahnriehmen mit schlechter Qualität zu tun? Er hat vor und nachteile, wie die Kette. Und zu den achso miesem “Spielbaukästen” wie du sie nennst: Fängt nicht BMW mit genau solchen Spielbaukästen an?! Man versucht dringend Solche (Fronantriebs-)Baukästen zu entwickeln um Mini und BMW Modelle noch kostengünstiger bauen zu können. Weiter geht es mit Motorenbaukästen. Wenn Kritik, dann objektiv!

          • Steve8178

            ..objektiv, objektiv? Was issn bei Dir objektiv bitte? Ich habe was vermeldet wie ich es empfinde, was hat das mit objektiv zu tun?! Oder verwechselst du hier was mit einem Linsensystem in der Optik bzw. Fotografie?!

            Ich bin ja nicht voreingenommen was den Zahnriemen betrifft, nur hat ein Zahnriemen weit mehr Nachteile wie eine Kette, das weiß auch jeder Motorenbauer, denn ein Zahnriemen ist “IMMER” nur eine Alternative zur Steuerkette, da auch billiger. Und das eine Kette meist ein Autoleben hällt ist auch logisch. Zahnriemen sind Motorenkiller oder auch kleine Ursache großer Schaden. Auch die Drehzahl- und Belastungsgrenze sind gegenüber Ketten geringer.

            Der liebe Baukasten, damit sollten doch 30% gespart werden oder?? Derweilen kosten die Frontkratzer ein Vermögen wie z.b. bei Audi das der Fall ist. Und das Geschrei galt nicht dem Spielbaukasten sondern der Tatsache, dass Stadler der Schreiende ist ;D. Das BMW auch den Baukasten unter Mini und Rolls nutzt, ist ja wohl selbsttragend.

            BMW macht beim Gewinn und beim Absatz einen Sprung nach dem anderen, dies ist allen Ehren Wert, schließlich ist der bayerischen Lieblingsrivalen Audi, der
            durch Zugehörigkeit zur Volkswagengruppe stattliche Skaleneffekte
            nutzen kann.

            • Acer Deshojo

              Dein Kommentar ist nicht objektiv, also subjektiv. Du kritisierst subjektiv, was so überhaupt keinen Sinn macht. Und dass du die Kette als so toll hinstellst, zeigt doch auch, dass du nur subjektiv bist. Die Kette hat auch schon bei BMW zahlreiche Motorenschäden verursacht(Totalschaden) bedingt durch defekte Kettenspanner. Neue Zahnriehmen sind für R4 Motoren ausreichend, zumal sie auch nicht gerade ein kurze Lebensdauer haben(ca. 100.000km) Wi alles im Leben “pro und contra” mehr habe ich nicht gesagt.
              Und nicht nur BMW macht Gewinn und Absatz Jahr für Jahr, das ist also nicht ungewöhnliches. Und BMW nutz auch erhebliche Skaleneffekte, siehe PSA Motorenentwicklung(jetzt nicht mehr PSA, dafür mit Toyota) und Baukasten. Sicher nicht in dem Umfang wie Audi, aber ohne würde BMW nicht so gut dastehen.

              Was hat jetzt Stadler damit zu tun? Genau aus dem Grund antworte ich deinen Posts nicht, da du vom Stöckchen auf Hölzchen kommst. Von Stadler hast du zuvor nichts gesagt doch nun richtet sich dein Frust gegen Stadler?! Ich kann nicht wissen, das dieses Thema ein so emozionales für dich ist und du dich regelrecht reinsteigerst. Taschentuch?

              Die Frontkratzer kosten ein Vermögen, weil sie auch für das Geld verkauft werden können – ganz einfach. Ein Mini ist sein Geld sicher auch nicht wert, dennoch kaufen ihn die Leute.

              Nachtrag: Ich schrieb objektiv, nicht Objektiv. Eine Verwechslung mit dem Linsensystem ist somit ausgeschlossen und i.V.m. dem Text sowieso.

              • der_ardt

                Ich hab keine Lust auf euren Streit, aber: “zumal sie auch nicht gerade ein kurze Lebensdauer haben(ca. 100.000km)” Was ist denn für dich dann eine wirklich kurze Lebensdauer? Der Zahnriemen ist das einzige, was mich an meinem M20 konstrukteursseitig wirklich stört.
                Was Steve meint ist sicherlich, dass BMW die Skaleneffekte mehr oder weniger selbst erzeugen muss, während Audi durch VW gut versorgt ist, und hat dennoch eine größere Marge.

                • Kenner der Szene

                  Die gute Marge von Audi kommt weniger von den verbauten VW-Teilen als vielmehr von den guten Erträgen, die man mit der Belieferung der Konzernschwestern mit mehr als einer Million Audi-Motoren aus dem Werk Ungarn verdient. Im Innenverhältnis ist bekanntlich jeder Preis möglich. VW holt ja den Gewinn nachher bei Audi wieder ab. Vielleicht soll damit die Tochter Audi einfach nur etwas “aufgehübscht” werden. Vom Absatzmix her ist die Ertragslage jedenfalls nicht darstellbar.

                  • Der_Namenlose

                    Zudem kommt noch, dass vieles was “Audi Schnick-Schnack” heißt, aus dem Konzern kommt und somit Entwicklungskosten spart.
                    Abgesehen davon, dass ganze Produktionsplattformen, die Basis einiger Modelle und teilweise Fabriken aus VW stammen.
                    VW “hübscht” nicht nur Audi auf, sondern versucht mit aller Gewalt Audi als eigenmständiger Konzern darzustellen. Jüngstes Beispiel war der Zukauf von Ducati. Dieser Zukauf hätte normalerweise von Mutterkonzern erledigt werden müssen und nicht von Audi.
                    Daher lehne ich es eigentlich ab, BMW und Audi zu vergleichen. Man kann höchstens BMW mit der Premiumsparte von VW vergleichen.
                    Was die Gewinnmarge angeht, so ist es nur im Falle von BMW und Mercedes von Interesse. Dass dies Jahr für Jahr von Audi groß verkündet wird, interessiert nicht einen einzigen Anleger. Obendrein ist es keine Kunst schöne Zahlen für eine Konzerntochter zu kreieren.
                    Also dient die Angabe der angeblichen Audimarge einzig und allein der strategischen Zielsetzung von VW, Audi als eigenständig hinzustellen und von sich selbst abzugrenzen.
                    Viel wichtiger als die Marge ist aber, wieviel Umsatz VW mit ihrer Premiumsparte macht und wieviel BMW oder Mercedes. Nur das alleine lässt, wenn überhaupt, darauf schliessen, wofür die Reicheren dieser Welt Geld auszugeben bereit sind. Für Audis zumindest weniger als für Mercedes oder BMWs.

                  • Cherry

                    Befasse dich erstmal ein bisschen mit dem Steuer- bzw. Handelsrecht bevor du hier so einen Blödsinn von dir gibst.

                  • Der_Namenlose

                    Ich dachte, nach 12 Jahren Geschäftsführung wüsste ich schon ein wenig darüber Bescheid, aber wenn Du es besser weisst, dann schimpfe doch nicht einfach pauschal, sondern führe ein wenig mehr aus, was Du meinst. Aber scheinbar bist Du entweder ein Theoretiker oder noch kurz Vor Schulabschluss und weisst nicht wirklich, wie es in der realen Wirtschaft zu geht.
                    Alternativ könntest Du es auch damit veruchen, in Schulforen Deine Meinung zum Besten zu geben.

                  • GalaxyAce

                    Aus welchem Grund hätte die Übernahme durch VW erfolgen müssen? Wo versucht VW bitte Audi als eigenständigen Konzern darzustellen?
                    Wenn du dich auch nur mal 15 Minuten mit den Strukturen im VW-Konzern beschäftigen würdest wäre dir schon viel geholfen.

                  • Der_Namenlose

                    Volkswagen AG ist nun mal der eigentliche Konzern. Er baut PKWs, Transporter, aber auch LKWs.
                    Damit ist er noch nicht ein echter Mischkonzern, aber vereint einiges unter seinem Dach. Audi ist nichts weiter als eine Tochter, die auf Autos spezialisiert ist und keine Motorräder baut.
                    Wenn man also Ducati kaufen möchte und keine eigene Motorradsparte im Konzern hat, dann ist doch der natürliche Platz innerhalb der Konzernstruktur ganz oben neben der Auto- und LKW-Sparte.
                    Dass VW Ducati am Ende Audi unterordnet, hat meiner Meinung nach nur damit zu tun, dass man Audi ähnlich zu BMW aufstellen möchte. Audi sieht nach außen wie ein Konzern aus, welcher Jahr für Jahr Umsätze und Margen bekannt gibt (die keinen Investor direkt interessieren), aber auch Jahr für Jahr Absatz, Umsatz und Margen der „Motorradsparte“ bekannt geben kann, quasi auf Augenhöhe mit BMW.
                    Das ergibt langfristig das Bild eines eigenständigen Konzerns. Man muss anerkennen, dass VW das Ganze sehr geschickt macht.
                    Es ist natürlich im Interesse von VW, wenn Audi als ein eigenständiger Konzern wahrgenommen wird, der ähnlich zu BMW Luxusgüter produziert. Die meisten Leute sollen eben nicht an VW denken, sondern an einen Konzern, der im direkten Wettbewerb zu BMW oder auch Mercedes steht, die bei den solventen Kunden dieser Welt als Premium-Hersteller etabliert sind. Was glaubst Du, wieso Audi so oft das Wort Premium in den Mund nimmt? Dieser ganze peinliche „Premiumkomplex“ hat schon seinen Sinn und Zweck. Am Ende geht es doch VW um nichts anderes als um mehr Gewinn. Und diesen kann man eher damit machen, wenn Audi nach außen weniger mit VW, sondern mehr mit der Konkurrenz in Verbindung gebracht wird.
                    Um das alles nachzuvollziehen, muss man nicht die VW-Struktur kennen. Mir ist auch mit gesundem Menschenverstand, Marktbeobachtung und Kenntnissen der Marktpsychologie “viel geholfen“.

                  • Pavilon

                    Nur mal so zur Info: Audi ist eine AG, an der die Volkswagen AG wiederum 99,XX Prozent der Aktien hält. Audi ist somit verpflichtet genau wie die BMW AG oder Daimler AG gewisse Dinge offenzulegen und bekannt zu geben. Als Geschäftsführer solltest du doch das eigentlich besser wissen. ;-)

                  • Der_Namenlose

                    Das weiß ich sehr wohl. Nur muss Audi diese Veröffentlichungen nicht in allen Medien laut herum posaunen, da diese Angaben strenggenommen niemanden außer VW interessieren, da sie eben zu “99.XX. Prozent” zu VW gehört. Wie ich es oben zu erklären versucht habe: es geht lediglich darum, ein bestimmtes Bild von Audi zu etablieren.
                    Übrigens das mit GF hatte ich nur deswegen erwähnt, um Cherry zu erklären, dass ich genug von Steuer- und Handelsrecht weiß. Es ging nicht darum, mit so etwas zu prahlen. Ein GF zu sein, ist in meinen Augen weder etwas besonderes noch ein Privileg. Ist aber ein Job, der den Umgang mit Steuer- und Handelsrecht ein wenig voraussetzt.

                  • der_ardt

                    mir dustern nur noch die Margen im Kopf rum, die vor einiger Zeit BMW vor Audi vor Mercedes sahen. Und dabei gehe ich davon aus, dass die Audimarge durch VW eher geschönt als heruntergespielt wird, großartig Ahnung davon habe ich nicht. Auch wenn die Audimotoren in VWs landen und VW sich den Gewinn später wieder abholt, kann Audi dennoch bei der Entwicklung mit höheren Stückzahlen Geld sparen, was die Marge erhöht, davon gehe ich bei den Skaleneffekten neben den durch VW entwickelten Baukästen aus.

                • Acer Deshojo

                  Also 100.000km ist für mich wirklich viel. Ich bin kein Vertreter oder jemand der extrem viel KM im Jahr fährt. Ich habe niemals ein Auto welches 100.000km erreicht. Darum ist dies für mich völlig irrelevent. Ja nach Wagen sind es 2-3 jahres Intervalle.
                  Zu den Skaleneffekten: Nun, es ist die Entscheidung von BMW dies so zu tun. BMW macht dies mehr oder weniger freiwillig. Es wurden zwar schon vor einigen Jahre bestrebungen in diese Richtung mit Benz gemacht, was aber dann doch gescheitert ist und es bei einem gemeinsamen Einkauf blieb.

                  Ich weiß nicht warum manche jedes mal so viel Emotionen in dieses Thema stecken müssen. Ständig Seitenhiebe auf ein Vorstandschef Stadler(man mag vom halten was man will – Erfolg hat er), der mehr in seinem Leben erreicht hat als die meisten hier, wenn nicht sogar alle. Das errinnert an den “endless” Krieg zw. Apple vs. Android. Da streiten sich erwachsene Menschen, voll mit Emotionen und gönnen dem anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln. Furchtbar.

                  Gruß

                  • Steve8178

                    …jetzt Frage ich mal den “oberobjektiven”, ab wann Audi denn auf einmal zulegen konnte mit den Verkaufszahlen? Mit oder ohne VW?
                    Es liegt doch auf der Hand wann Audi die große Klappe aufreißen konnte. Ohne VW wäre heut Audi sicher ein “kleineres” Unternehmen, wie heut! Und natürlich profitiert auch VW von Audi, weil man eben bei Audi viele Kosten (Material) sparen kann und die Dinger für Premiumgeld verkauft.
                    Es ist ja nix falsches dran, aber dein ewiges “ich bin objektiv” -selbstreflektion- nervt.
                    Wir sind hier im übrigen in einer BMW Plattform und das du hier nicht immer auf Zuspruch stoßen wirst, versteht sich von allein.

                    Und ich gönne jedem seins, nur hier wird eben diskutiert wie Audi seine VVerkauszahlen schafft und wie diese eben BMW macht, also erspar uns dein “ich habe keine rosarote Brille auf”.

                  • Acer Deshojo

                    Du solltest dich ersteinmal mit den Grundlagen einer Diskussion beschäftigen. Lern lesen! Die meisten Probleme verschwinden damit von selbst. Jetzt wirfst du “Fakten” in den Raum, die ich niemals bestritten habe, stellst Fragen die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun habe und zu dem ich mich auch nicht geäußert habe. Was haben deine Fragen mit dem eigentlich von mir kommentierten Thema zu tun?

                    Du redest immer sehr sehr viel, ohne wirklich etwas zu sagen. Viel heiße luft um nichts. Wie sagt man bei uns so schön “Jeder Jeck is anders”

                    Schreib dir nicht wieder die Finger wund, ich werde nicht antworten.

                  • der_ardt

                    Gut, wenn du deine Autos nur 2-3 Jahre fährst und in dieser Zeit die 100000 nichtmal voll kriegst, kann dir die Auslegung der Komponenten schlicht egal sein, weil auch getreten so ziemlich alles die 100000 übersteht.
                    Mich nervts im übrigen auch an, wenn Audi- bzw. Stadler-mäßig erstmal schlecht geredet wird. Audi ist konkurrenzfähig, das muss man akzeptieren, und wie das zustande kommt ist für das Produkt egal, was man auch akzeptieren muss. Bemerkenswert finde ich eben, dass die BMW-Marge größer ist als die von Audi (ich gehe davon aus, dass die Audi-Marge eher zu groß als zu klein eingeschätzt wird, wenn schon VW das beschönigen kann). Ich steh einfach tierisch auf Heckantrieb und bin auch im Winter nicht auf Allrad angewiesen, deshalb scheiden sämtliche Audis für mich schon layouttechnisch einfach aus. Dazu kommt eben noch das Selbstbild, das beide Marken vermitteln, bei dem mir Audi einfach zu große Töne spuckt. BMW hat eben den Vorteil des Marktführers, der die Zahlen für sich sprechen lassen kann.

                  • Acer Deshojo

                    Sehe ich auch ähnlich. FWD kommt für mich nicht in Frage. FWD Fahrzeuge dienen für mich lediglich als “Nutzfahrzeuge”, also nichts was Spaß macht. Bei großen Limos greife ich grds. zu AWD – egal welcher Marke. 2t und RWD passen für mich einfach nicht zusammen. Kleinere Wagen müssen diese Mehrgewicht nicht unbedingt mit sich tragen.

                    Zu den Zahlen: Da hat BMW klar den Vorteil ggü. Audi und da muss man auch nicht so aggressiv vorgehen. Sollte sich das Blatt wenden, dann wird auch BMW deutlich aggressiver Werbung machen, wetten? Das ist eben Marktwirtschaft. Keiner der hersteller möchte den anderen das Feld überlassen.

                    p.s. Mich kümmern Stadler Aussagen überhaupt nicht. Der Mann macht seinen Job und der Erfolg gibt ihm Recht. Das ist alles Show und Shine, ähnlich wie bei Apple vs. Samsung und ist sogar teilweise ganz lustig. Die USA Werbungen von Audi, benzn und BMW sind auf jeden echt gelungen, wenn auch in Dtl. niemals möglich.

                • Steve8178

                  ..richtig, darum gings mir, man kennt sich eben. BMW muss hier “alleine” weit mehr machen als Audi dies tut, die eben mal schnell ins VAG Regal greifen.
                  BMW wird den Baukasten sicher ned neu erfinden, aber eben anders Arbeiten wie es der VAG Konzern macht mit seinen über 10 Herstellern.

                  • der_ardt

                    Ich sehe VW/Audi zwar als Vorteil für Audi an, aber andererseits wirds für Audi dadurch schwer aus dem VW+-Image auszubrechen und mal wirklich unabhängig der Baukästen Hinterradantriebautos mit Übersteuern. Auch bei Audi haben die Ingeneure einiges drauf (nur leider keinen Geschmack ;-)

          • Marktkenner

            Ja, BMW hat künftig auch mehr Systembaukästen. Nur bleibt man damit in den Marken (BMW und Mini). Bei Audi wird damit auch das Billigsegment (Skoda, Seat, VW) bestückt. Wo bleibt also das angebliche Premium von Audi, wenn die gleichen Teile hauptsächlich in der Masse verbaut werden?

            • Acer Deshojo

              Das führt dann ein wenig zu weit und hat mit meiner Aussage nichts zu tun. Jeder hat seine Ansichten und man sollte erst über etwas urteilen, wenn man es getestet hat, was ich bei deiner Aussage stark bezweifle.
              Ich habe mich lediglich zum “miesen” Baukastensystem geäußert, welches so schlecht ist und doch überall nachgemacht wird. Ob auf dem Fensterheberstellmotor, Kabelbäume und Klimaggregate BMW, Mercedes oder VW draufsteht ist mir eigentlich wurscht, da es i.d.R. vom gleichen Zulieferbetrieb kommt und keine der Hersteller diese Dinge selbst entwickelt und baut.

              • Steve8178

                “”””Jeder hat seine Ansichten”””””

                Ach also doch, ich denke man ist dann “nur” subjektiv und nicht wie du 0-0bjektiv

        • Der_Namenlose

          “Großes Geschrei um nix” ist doch gerade die Spezialität vom Kollegen Stadler:)

          • Marktkenner

            Richtig! Beim Sprüchekloppen, beim Konkurenzanpöbeln und bei der Kirmesbeleuchtung ihrer Autos ist Audi bereits heute die Nr. 1 im sogenannten Premiumsegment. Ob es zu mehr reicht, darf getrost bezweifelt werden.

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