Neulinge absolvieren erfolgreiche Testfahrten mit dem BMW M3 DTM

Motorsport | 14.10.2011 von 8

Die letzten drei Tage hat BMW Motorsport nicht nur zu weiteren Testfahrten mit dem BMW M3 DTM genutzt, sondern auch zum Kennenlernen von drei Kandidaten …

Die letzten drei Tage hat BMW Motorsport nicht nur zu weiteren Testfahrten mit dem BMW M3 DTM genutzt, sondern auch zum Kennenlernen von drei Kandidaten für die noch zu vergebenden Cockpits in der Saison 2012. Als Fahrer bestätigt sind bisher nur Andy Priaulx und Augusto Farfus, insgesamt werden die drei Teams Schnitzer Motorsport, RBM und RMG aber sechs Fahrzeuge an den Start bringen.

Auf dem Lausitzring durften nun René Rast, Jean-Karl Vernay und Richie Stanaway ihr Können am Lenkrad beweisen. Alle drei Fahrer glauben, die Erwartungen erfüllt zu haben und konnten die Testfahrten allem Anschein nach genießen. Zum Vergleich mit dem bekannten Fahrerkader und zur Weiterentwicklung des Rennwagens gingen außerdem Andy Priaulx, Augusto Farfus, Jörg Müller und Dirk Werner an den Start und sprachen im Anschluss von einem produktiven Test. Wie schon bei den letzten Tests gab es auch dieses Mal keine technischen Probleme, weshalb an drei Tagen insgesamt 1.102 Runden gefahren und sehr viele Daten gesammelt werden konnten.

Andy Priaulx: “Einmal mehr haben wir große Fortschritte gemacht, es war ein ausgesprochen produktiver Test, der für die Zukunft wichtige Erkenntnisse gebracht hat. Persönlich bin ich außerordentlich zufrieden mit der Arbeit von BMW. Alles, was neu ins Gesamtpaket kommt, ist richtig gut. Natürlich wissen wir erst im ersten Rennen, wie wir im Vergleich zur Konkurrenz dastehen, aber bisher bin ich mit dem Setup mehr als zufrieden.”

Augusto Farfus: “Ein fantastischer Test. Es ist immer schön, das DTM-Auto fahren zu dürfen. Je näher die Saison kommt, desto mehr Bedeutung kommt jedem einzelnen Test zu. Mit dem Wetter hatten wir Glück, wir bekamen mehr Runden im Trockenen als erwartet. Wir verstehen das Auto immer besser und haben eine gute Pace. In diese Richtung müssen wir weiterarbeiten und das Momentum behalten. Bereits jetzt bin ich allerdings sehr beeindruckt von den guten Ergebnissen, die BMW Motorsport und die Teams mit ihrer Arbeit abgeliefert haben.”

Dirk Werner: “Ich bin wirklich rundherum zufrieden. Ich habe inzwischen ein sehr gutes Gefühl für den BMW M3 DTM entwickelt. Wir hatten bei diesem Test keinerlei Probleme und konnten uns durch ein umfangreiches Programm arbeiten. Es war auch interessant, mit dem Auto bei kühlen und wechselnden Bedingungen zu fahren. Insgesamt haben wir wieder viele Daten und Informationen gesammelt.”

Jörg Müller: “Wir konnten unser Programm zur Weiterentwicklung gut durchbringen und dürfen sehr zufrieden sein mit den Testtagen, denn wir sind ein gutes Stück vorangekommen. Es war auch wertvoll, dass wir auf nasser Strecke testen konnten, wer weiß, wann sich dazu noch einmal die Gelegenheit ergibt. Jetzt wissen wir wenigstens, wie es bei Regen ist. Wir sind im voll im Zeitplan.”

René Rast: “Mir hat der Test viel Spaß gemacht, es war eine super Erfahrung. Ich habe mich im gesamten Team sehr wohl gefühlt und konnte viel lernen. Generell bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich glaube, die Erwartungen erfüllt zu haben. Das Auto ist gutmütig und macht Spaß zu fahren. Zwar sind insbesondere die Dynamik und die starken Bremsen schon etwas anderes, als die Fahrzeuge, in denen ich bisher unterwegs war, aber ich konnte mich schnell einstellen und immer weiter ans Limit gehen.”

Jean-Karl Vernay: “Es ist großartig, dass ich hier sein durfte und die Chance bekam, den BMW M3 DTM zu testen. Das war mein erster richtiger Test in einem Tourenwagen. Der BMW M3 DTM ist faszinierend, besonders der Abtrieb und der Grip. Ich denke, meine Rundenzeiten waren in Ordnung, ich konnte sie im Verlauf der Tests immer weiter steigern. Ich konnte ein gutes Gefühl für das Auto entwickeln.”

Richie Stanaway: “Dieser Test war eine tolle Erfahrung für mich. Schon als Kind habe ich davon geträumt, einen DTM-Rennwagen zu fahren. In einer so professionellen Umgebung zu arbeiten, war ebenfalls fantastisch. Die Unterschiede zwischen einem Formel-Fahrzeug und dem BMW M3 DTM sind riesig. Er wiegt fast doppelt so viel und hat sehr viel mehr Abtrieb. Zudem unterschieden sich die Kurvengeschwindigkeit sowie die Bremspunkte von der Formel 3. Ich musste meinen Fahrstil also anpassen, glaube aber, eine solide Leistung abgeliefert zu haben.”

(Bilder & Infos: BMW Motorsport)

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