Mehr Eigenständigkeit: BMW & MINI künftig oft in getrennten Häusern?

MINI | 3.10.2011 von 24

Sowohl bei BMW als auch bei MINI sind die letzten und auch die kommenden Jahre von einem Ausbau der Modellpalette geprägt, weshalb der Platzbedarf bei …

Sowohl bei BMW als auch bei MINI sind die letzten und auch die kommenden Jahre von einem Ausbau der Modellpalette geprägt, weshalb der Platzbedarf bei den Händlern stetig steigt. Während MINI lange Jahre nur zwei Karosserievarianten anbot, ist man mittlerweile dank des MINI Coupé bei fünf angekommen und auch das sechste und siebente Modell stehen in Form von MINI Roadster und MINI Paceman R61 schon in den Startlöchern.

Gleichzeitig wird auch die Palette der Muttermarke BMW immer umfangreicher, wozu speziell ab 2013 die Modelle mit Frontantrieb sowie die Fahrzeuge der neuen Submarke BMW i beitragen werden. Speziell die Fronttriebler von BMW bereiten in München offenbar etwas Kopfzerbrechen, denn durch die technische Nähe zur nächsten MINI-Generation F56 liegt es auf der Hand, dass MINI der “unteren Klasse” von BMW einige Kunden wegnehmen könnte.

Völlig verhindern lässt sich dieser Effekt ohnehin nicht, aber um ihn nicht unnötig zu verstärken, strebt man nun offensichtlich eine stärkere Trennung der beiden Marken an. Gemeint ist damit vor allem eine Trennung in der Wahrnehmung der Kunden, was durch getrennte Bereiche mit eigenen Eingängen oder sogar getrennte Gebäude bei den Niederlassungen erreicht werden soll.

Einige Niederlassungen haben entsprechende Baumaßnahmen schon in den letzten Jahren in Angriff genommen und umgesetzt, von allen übrigen Händlern wünscht man in München nun ähnliche Schritte. Um die Finanzierung der Umbauarbeiten sicherzustellen, unterstützt BMW derartige Maßnahmen mit 60.000 bis 300.000 Euro – übrigens auch rückwirkend für jene Händler, die schon heute die neuen Anforderungen erfüllen.

(Bilder: BMW / Quelle: Automobilwoche.de)

24 responses to “Mehr Eigenständigkeit: BMW & MINI künftig oft in getrennten Häusern?”

  1. Anonymous says:

    Ich verstehe ohnehin nicht, wieso man BMWs mit Frontantrieb anbieten möchte, wenn MINI eh bereitsteht. Und ausserdem stellt sich die Frage – wozu für einen BMW, der nichtmal einer ist, mehr zu bezahlen, als für einen MINI mit derselben Technik? Ist doch dasselbe bei VW und Audi – wozu einen kaufen, wenn VW eh billiger ist und dieselbe Technik vorhanden ist?

    Naja ein frontgetriebener BMW ist kein BMW und Punkt.

    emirbmw

    • Benny says:

      Ich würde keinen relevanten Preisunterschied zwischen MINI F56 und BMW F46 erwarten. Es sind zwei unterschiedliche Charaktere, aber da Abmessungen und Technik identisch sind und es sich in beiden Fällen um Premiummarken handelt, sehe ich keinen Grund für größere Preisunterschiede. Viel höher als einen MINI kann man einen Kleinwagen preislich auch einfach nicht positionieren…

      • Anonymous says:

        Wenn das schon so ist, wozu dann ein BMW mit Frontantrieb?

        emirbmw

        • Benny says:

          Der MINI trifft nicht jeden Geschmack (“Frauenauto”, “verspielter Innenraum” etc.), daher kann man dieselbe Technik auch für ein Auto mit völlig anderem Charakter nutzen. So erhöht man im Idealfall Marktanteile, weil man für “jeden” das richtige Auto im Angebot hat – und der MINI bietet zwar ein tolles Fahrverhalten, aber er kommt eben für manchen Kunden aus anderen Gründen nicht in Betracht.

          • Anonymous says:

            Verstehe.

            emirbmw

          • Anonymous says:

             Dieses Frauenauto-“Gelaber” mag ich gar nicht. Ich seh in München genug Männer in Minis rum fahren und jeder der mal einen gefahren ist, weiß das das mit Frauenauto wenig zu tun hat. Zumindest ab Cooper D bzw Cooper S gehn die ab wie sau 😀

            • 1234 says:

              Nur weil etwas abgeht wie Sau, heißt das noch lange nicht, dass es sich um ein richtiges Männerauto handelt. 🙂 Der Mini ist und bleibt ein verspieltes Frauenauto – Cooper S hin oder her.
              Der SLK350 geht auch wie Sau – ist aber trozdem ein Arztgattinenauto 😉

              • Anonymous says:

                ….fragen wir mal so, was definiert ein Männerauto denn?? Ein Frauenauto muss was haben!!!???

                Ich sehe den einzigen Grund warum man Männerautos und Frauenautos auseinandert hält, nur in dem Grund, weil sie nicht so hart zu fahren sind oder maskulin wirken, so war es doch auch im alten Z4, der für viele Frauen zu hart und im Exterieur zu maskulin war. Im gegensatz zum alten SLK der weiche Linien im Bechle hatte und auch komfortabler war.
                Klar fahren viele Frauen einen Mini, aber kaum ´eine´ einen S im Schriftzug des Minis.

                • Anonymous says:

                   Aber trotz alledem liebe ich das Go-Kart Feeling in einem Mini und hab jedesmal ein grinsen auf dem Gesicht wenn ich aussteige 😀 Und das verspielte interessiert mich weniger, es ist funktionell und wenn man sich einmal zurecht gefunden hat einfach zu bedienen. Die “kopie” vom I-Drive könnte etwas besser umgesetzt sein. Sonst hab ich am Mini wenig auszusetzen 🙂

    • Anonymous says:

      .

      😉

  2. BMWmaster says:

    Viele Kaufinteressenten werden sich ab 2013 evtl. sogar die Frage stellen, ob man einen 1er oder MINI mit Frontantrieb kaufen soll, oder warum dann nicht gleich z.B. einen VW Golf = ??!! 

    Für mich war der 1er mit typischem BMW-Heckantrieb eben genau durch den Antrieb ein besonderes Auto der Kompaktklasse. Ab 2013 ist er dann halt nur noch ein weiteres Auto der Kompaktklasse = mit einem hohen Preisniveau. Ob sich damit die Absätze steigern lassen? Ich glaubs kaum . . . .

    • Anonymous says:

      Sehe das auch so. In einen BMW gehört Hinterradantrieb!

      emirbmw

    • Benny says:

      Es wird sich zeigen, ob es eine Nachfrage nach diesen Fahrzeugen gibt. In jedem Fall gibt es den BMW 1er F20 bis 2018, den hat man ja nicht nur für 2 Jahre Laufzeit entwickelt 😉

  3. Guest says:

    Macht Sinn, da es die Neue Mini Marke bisher nicht geschafft hat, an die Qualität von BMW Fahrzeugen heranzukommen (sehrwohl aber beim Preis).  :-/

  4. […] Hast du dir den Modellnamen BMW Mini gerade ausgedacht? Das Fahrzeug heißt nämlich nicht so. BMW und Mini sind seperat vergebene "Händlerlizenzen". Nicht jeder BMW Händler kann dir einen Mini verkaufen, allein das zeigt schon, dass es sich eben nicht um ein Fahrzeug der Marke Mini handelt. Die relativ große Händlerintegration die du beschreibst wird übrigens aktuell bereits reduziert (vgl. hier) […]

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