Nächster Rekordmonat: BMW Group verkauft im Juli 129.000 Fahrzeuge

News | 8.08.2011 von 24

Nach den Rekordmonaten Mai und Juni 2011 ist man in München offenbar auf den Geschmack gekommen und vermeldet auch für den Juli mehr Verkäufe, als …

Nach den Rekordmonaten Mai und Juni 2011 ist man in München offenbar auf den Geschmack gekommen und vermeldet auch für den Juli mehr Verkäufe, als jemals zuvor im siebenten Monat des Jahres getätigt wurden. Mit 129.094 Einheiten konnte der Wert aus dem Vorjahr um 7,6 Prozent übertroffen werden, was vor allem auf ein moderates Wachstum der beiden großen Marken BMW und MINI zurückzuführen ist. Wie erwartet fällt der Juli in absoluten Zahlen deutlich schwächer aus als der Juni, in dem über 165.000 Fahrzeuge verkauft werden konnten.

Der Löwenanteil entfiel auch im Juli auf die Kernmarke BMW, die sich um 7,1 Prozent auf 108.721 Einheiten steigern konnte. MINI konnte auch im Juli die Marke von 20.000 Einheiten für einen Einzelmonat übertreffen und sich um 10,5 Prozent steigern. Im Gesamtjahr entschieden sich bisher 162.066 Kunden für einen neuen MINI, satte 27,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Bei BMW summieren sich die Verkäufe in den ersten sieben Monaten auf 798.590 Einheiten, womit der Vorjahreszeitraum um 16,2 Prozent übertroffen werden konnte. Für die gesamte BMW Group ergibt sich bisher ein Absatz von 962.468 Fahrzeugen, womit man knapp 18 Prozent über den ersten sieben Monaten des Jahres 2010 liegt.

Bei BMW sind vor allem die Baureihen X3 (9.762 Einheiten / +193,2%), 5er (24.196 /+51,7%) und der kleine Geländewagen X1 (10.786 / +22,6%) für das Wachstum verantwortlich, Zahlen zu allen Baureihen veröffentlicht BMW wie gewohnt erst im nächsten Quartalsbericht. Regional betrachtet waren auch im Juli die USA (26.120 / +11,7%) wichtigster Einzelmarkt, auf den weiteren Plätzen folgen der deutsche Heimatmarkt (23.212 / -0,8%) und China (18.858 / +36,1%). Starke Wachstumsraten vermeldet die BMW Group außerdem aus Korea (+94,9%), Indien (+57%), Russland (+53,9%) und Brasilien (+22,1%).

Ian Robertson (Vorstand für Vertrieb und Marketing): “Dies war der bislang absatzstärkste Juli in der Geschichte der BMW Group. Wir sind damit auf einem guten Weg, im Gesamtjahr mit über 1,6 Mio. verkauften Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord zu erreichen. Wir profitieren von unseren attraktiven Modellen, die bei Kunden in aller Welt sehr begehrt sind.”

Der Blick auf die Wettbewerber bestätigt die Rolle der BMW Group als erfolgreichster Premiummarke der Welt. Audi feierte ebenfalls einen Rekordmonat und kam im Juli auf 106.000 Einheiten, ein Plus von 16,0 Prozent. Im Gesamtjahr kommen die Ingolstädter bisher auf 758.950 verkaufte Fahrzeuge und liegen 17,4 Prozent über dem Vorjahr, womit sie trotz kleinerer Basis nicht das prozentuale Wachstum der BMW Group erreichen. Auch Mercedes kann den Juli 2011 als Rekordmonat verbuchen und verkaufte weltweit 108.912 Fahrzeuge, immerhin 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Gesamtjahr liegen die Schwaben mit 774.244 Einheiten 8,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und knapp vor Audi auf dem zweiten Rang der Premiumhersteller.

24 responses to “Nächster Rekordmonat: BMW Group verkauft im Juli 129.000 Fahrzeuge”

  1. Anonymous says:

    Mal sehen wieviele derartige Monate bei der aktuellen konjunkturellen Entwicklung noch zu erwarten sind. =(

  2. Anonymous says:

    Wahnsinn, fast schon eine Mille im Juli, sagenhaft. Hoffe nur das Mercedes unterm Strich 2011 am Ende noch vor Audi kommen. Sehe schon die Audifans-Anhänger ihr ewiges Lied singen, “als nächstes ist BMW dran… ” ;DD

    • Anonymous says:

      Von mir uas kann Audi 3x soviel verkaufen wie BMW. Hauptsache BMW sieht nicht in hohen Stückzahlen das einzige Unternehmensziel.

      Chris

    • CB40CSR says:

      Sollen sie doch, sie werden allerdings nicht Ansatzweise an BMW herankommen.
      Im Jahr 2020 verkauft BMW an die 2,3 Mio Autos, wo hingegen Audi gerade mal auf 1,5 Mio. kommen wird… :-))) 

      • Anonymous says:

        ich sehe das nicht so gelassen.. BMW macht die letzten Jahre mehr oder weniger alles richtig, kann aber dabei auch auf das in den 80ern und 90ern erarbeitete Image dynamischer Fahrzeuge mit Charakter zurückgreifen und das verwischt in den letzten Jahren mehr und mehr aufgrund der Vielfalt der unterschiedlichen Modelle und des doch mehr auf Komfort ausgerichteten Programms. Bleibt offen wie und wie stark die neueren Modelle dieses Image schwächen oder stärken. Audi mit VW im Rücken kann auf größere Reserven zurückgreifen wenn Fehlentscheidungen getroffen werden und billiger Entwickeln wenn es sein muss und auch vom Ingeneurstandpunkt ist es schlichtweg ein großer Fehler Audi zu unterschätzen, den BMW zum Glück nicht macht und machen wird.

        • Anonymous says:

          Könnte von mir sein. =)

          • Anonymous says:

            Wenn du einer derer bist, die in den nicht vorhandenen Fußnoten stehen sollten, bitte ich das zu entschuldigen.
            Ich bin noch relativ am Anfang meiner akademischen Laufbahn und das unauffällige Plagieren gelingt zuweilen nicht in vollem Umfang 😉

            • Anonymous says:

              Ich rufe prophylaktisch schon mal LennardtPlag ins Leben. Sag Bescheid, wenn du mit dem Abschreiben aka. Bachelor- bzw. Masterarbeit fertig bist. 😀

              • Anonymous says:

                Bachelor? … 😀 Reicht Lennardt Rosen rum? xD

              • Anonymous says:

                tue ich unter der Bedingung, dass ihr mit dem Bekanntgeben der Plagiatsvorwürfe bis zum Erreichen wichtiger politischer Ämter wartet (wenn untergehen, dann wenigstens richtig 😉 )

                • Anonymous says:

                  Alles klar… Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Lennardt..

                • Anonymous says:

                  Okay. Aber davor musst du meiner Baufirma dank deiner hohen politischen Position ein paar gute millionenschwere Aufträge vergeben. So ganz legal versteht sich. 😀

                • Anonymous says:

                  Okay. Aber davor musst du meiner Baufirma dank deiner hohen politischen Position ein paar gute millionenschwere Aufträge vergeben. So ganz legal versteht sich. 😀

                  • Anonymous says:

                    Deine Baufirma wird sicherlich die richtigen “Argumente” finden, mich dazu zu bewegen 😉

        • CB40CSR says:

          Ich Unterschätze Audi keineswegs, aber da sie nachwievor immer 2-3 Jahre im Rückstand sind (gibt es schon ein Konkurrenzmodell zu i3 / i8? Ich denke nicht) werden sie es wohl kaum je schaffen mehr als BMW zu verkaufen, sie schaffen es ja nicht mal mit der kleineren Basis A1 an BMW ohne MINI vorbeizuziehen… 🙂 Und wenn doch? Ist doch völlig Wurscht, ist nichts mehr als eine Spielerei und Prestige.

  3. BMW-Fan/a says:

    Da kann man sich als BMW-Fan tatsächlich nur freuen.
    Dennoch befindet sich BMW in einer entscheidenen Phase und Lennardt bringt es diesbezüglich auf den Punkt. Die Kernkompetenz Motorenbau muss oberste Priorität bleiben. Nur dann lässt sich auch dieses Image weiter so gut verkaufen und man wird einem BMW den zu kleinen Kofferraum und so manchen Designfehlgriff verzeihen. Das BMW wieder anfängt Turbo-Motoren zu bauen, ist richtig (aus mehreren Grüden). Aber genau hier findet halt momentan der Wandel statt. Früher konnte man bis ca. 220 PS 6-Zylinder fahren, heute halt erst darüber. Das heißt das Alleinstellungsmerkmal für die breite Masse gibt es nicht mehr und deshalb muss der BMW 4-Zylinder deutlich besser sein als der 4-Zylinder TSI / TDI. Auch in Sachen Design hat BMW noch Luft nach oben.

  4. […] Verkaufszahlen dürften weder in Stuttgart noch in Ingolstadt Begeisterungsstürme auslösen: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 konnte die BMW Group ihren Vorsprung auf die Wettbewerber weiter ausbauen, von […]

  5. […] Million Einheiten erstmals schon im August knacken konnte – wofür nach den guten Zahlen aus den ersten sieben Monaten des Jahres allerdings streng genommen auch schon weniger als 38.000 Fahrzeuge genügt […]

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