Deutschland im Juli 2011: BMW kann Vorjahresniveau nicht halten

News | 2.08.2011 von 14

Die bevorstehenden Modellwechsel bei BMW 1er- und 3er-Reihe werfen ihr Schatten voraus und trüben die Verkaufszahlen für den deutschen Heimatmarkt im Juli erheblich. Während der …

Die bevorstehenden Modellwechsel bei BMW 1er- und 3er-Reihe werfen ihr Schatten voraus und trüben die Verkaufszahlen für den deutschen Heimatmarkt im Juli erheblich. Während der Gesamtmarkt um 9,9 Prozent wuchs und sich die wichtigsten Wettbewerber Mercedes und Audi um 7,7 respektive 11,1 Prozent steigern konnten, lagen BMW und MINI mit insgesamt 23.192 verkauften Fahrzeugen um 0,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

In absoluten Zahlen liegen BMW und MINI damit weiter hinter Mercedes und Smart, die zusammen auf 28.994 Einheiten kamen. Audi folgt mit 21.234 verkauften Fahrzeugen auf dem dritten Rang der Premiummarken.

Im Gesamtjahr 2011 kommen BMW und MINI bisher auf 172.995 verkaufte Fahrzeuge und liegen somit um 9,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Gesamtmarkt ist in dieser Zeit um 10,4 Prozentpunkte gewachsen, weshalb der Marktanteil von BMW und MINI leicht zurückging. Mercedes wuchs in den ersten sieben Monaten um 2,2 Prozent und kommt gemeinsam mit Smart auf 183.522 Einheiten. Audi profitiert weiterhin von der Einstiegsbaureihe A1 und wuchs um 13,7 Prozent auf 146.194 Fahrzeuge.

In den nächsten Stunden erwarten wir die Juli-Zahlen aus den USA, bis zur Bekanntgabe der weltweiten Verkaufszahlen müssen wir uns aber vermutlich noch bis Anfang nächster Woche gedulden.

(Quelle: KBA)

  • Anonymous

    Die Zahlen verwundern nicht. BMW läuft gerade an der Kapazitätsgrenze (siehe Lieferzeiten) und hat kein Interesse den deutschen Markt durch Kaufanreize weiter anzuheizen (auf gut deutsch: die Leasingangebote sind im Moment alles andere als attraktiv). Weltweit gesehen brummt die Hütte…

  • Mitsu

    Nun ist alles aus! Ich habe es gewusst!

  • Anonymous

    Löschst Du mal diesen Post Benny? Danke. Habe einen anderen Artikel gefunden wo der besser passt.

  • Vielfahrer99

    Klaro, alles noch in Q2 reingehauen und somit das beste Quartalsergebnis der Geschichte hingelegt.

    • Anonymous

      ja, BMW hat alle Verkäufe in Q2 reingehauen damit das Q2 das beste der Geschichte wird und bleibt unter dem Vorjahresniveau zurück. Und jetzt: finde den Fehler!

    • Anonymous

      ja, BMW hat alle Verkäufe in Q2 reingehauen damit das Q2 das beste der Geschichte wird und bleibt unter dem Vorjahresniveau zurück. Und jetzt: finde den Fehler!

      • Vielfahrer99

        Ich würde in diesem Zusammenhang nicht unbedingt von Fehler sprechen. Diese quartalsgetriebenen Umsatz-Push-Aktionen findet man mehr und mehr auch bei deutschen Aktiengesellschaften, selbst wenn sie das Unternehmen im ersten Monat des neuen Quartals wie ein Bumerang wieder treffen und zumindest anfänglich für vergleichsweise schlechtere Zahlen sorgen.

        • Anonymous

          …was denkst du denn warum es Unternehmen sind, bzw. Unternehmer?! Es sind Menschen die zick hunderttausende Mitarbeiter beschäftigen, solche Unternehmen in der großenordnung werden und müssen immer Pushen, egal in welchem Land. Wenn ich nicht unternehmerisch denke, dann bin ich kein Unternehmer.

        • Anonymous

          Aber gerade dann wird man statt in einem Quartal schadensbegrenzung zu betreiben lieber die Verkäufe ins nächste stecken um dort statt einem guten Absatz einen Rekordabsatz zu haben. Die Technik ist ja nichts neues, nur das gerade für dieses Q2 zu “unterstellen” (wirklich verwerflich ists ja nun nicht), in dem es eben unter dem Vorjahresniveau Verkäufe gab, finde ich eher unpassend.

    • Anonymous

      reingehauen? Was denn, erzahl mal? bin ganz OHR °;.;°

  • iQP

    Mich würde aber jetzt schon interessieren wieviele Mini’s es sind.
    Im Prinzip ist das zwar egal, weil ein Mini auch ein BMW ist aber nicht als direkter Konkurrent zu Audi zu sehen ist. Wobei BMW Aktuell auch nichts gegen den A1 hat, außer Mini.
    Audi profitiert jetzt also davon, dass sie einen weiteren VW unter dem Audi Logo verkaufen.

    • Anonymous

      “Wobei BMW Aktuell auch nichts gegen den A1 hat, außer Mini.”

      Die Frage ist ob BMW auch ein Konkurrenzprodukt neben dem Mini braucht?

      Ich denke nicht. Die Luft ist in den Regionen so dünn, dass mit Frontantrieb und verringerter Materialanmutung ( Analog X1 ) zu rechnen wäre.

      Darauf könnte ich gern verzichten. Diesbezüglich kann jeder BMW Fan wohl froh sein, dass der A1 bis jetzt absolut keine Erfolgsgeschichte ist und BMW wohl derartige Planspiele nicht verfolgen wird.

      Außerdem würden sie sich ja die Kunden im eigenen Minilager abjagen, da der Mini in dem untersten Premiumsegment führend sein dürfte.

    • Anonymous

      Die Zahlen findest Du auf den Herstellerseiten. Auch wenn man MINI komplett aus den BMW Cars Zahlen rausrechnet verkauft BMW immer noch deutlich mehr Autos der Marke “BMW” als Audi Autos der Marke “Audi” (inkls. A1!) verkauft. Und der Vorsprung wird größer, Audi holt trotz des A1 NICHT auf! Desweiteren verkauft BMW deutlich mehr größere und teurere Autos als Audi. In einem anderen Post von mir hab ich anhand der Zahlen mal gezeigt wer wirklich “Premium” ist. In der Summe ist BMW die Nummer eins (auch locker ohne MINI), Mercedes die Nummer Zwei und Audi mit Abstand dahinter. Sieht man das Premiumsegment noch deutlich enger im Sinne “Welcher Kunde bezahlt “viel” Geld für ein Auto der Marke XY?” dann ist Mercedes die Nummer eins: Die schaffen rund 100.000 Autos pro Jahr in der Liga S-Klasse, SL, SLS etc., BMW verkauft rund 60.000 7er und Audi erreicht gerade mal so rund 20.000 A8 + nen paar R8. In dem Segment versucht gerade BMW mit dem 6er Boden auf MB gut zu machen. Und schaut man mal zu AMG, M GmbH und Quattro GmbH dann wird es noch deutlicher: BMW verkauft allein nur vom M3 pro Jahr mehr Autos als die Quattro GmbH von allen Modellen zusammen!!!

      Die Marke BMW braucht unter dem Label “BMW” einen A1 Gegner (?!) wie ich ein zweites Loch im Ar… 😉
      Im Segment eines gut ausgestatten DACIA muss sich die Marke BMW mM nach nicht tummeln, das kann Audi (warum auch immer) mal schön alleine machen. Warum wohl z.B. Mercedes auch Smart für das Segment hat? Na, wird wohl Zufall sein… 😉

  • Anonymous

    Die Story über ‘alles in Q2 reingehauen’ ist schon was fürs Schmunzelkabinett. Die Betrachtung zurückliegender Zeitreihen macht klar warum das Q2 so ist wie es ist – und eben nicht nur bei BMW oder den Premiumherstellern schlechthin. Das ist schlicht und einfach der Marktverlauf.

    Daimler hat gerade ein Wachstum von 2,7% für Juli verkündet und den Juli als Besten aller Zeiten und Rekordmonat glorifiziert. Wie man leicht sieht – in Stuttgart freut man sich auch über peanuts.

    Und wie nehmen sich daneben die von Reithofer annoucten 7% (ich denke es werden eher 8+) aus? Halt wie ein 2,5fach stärkeres Wachstum (absolut noch mehr) als bei Daimler. Apropos – Daimler hat Rückgänge bei der S-Klasse weltweit und in Summe auch in China. Das wäre schon eher ein Grund für eine Sorgenfalten-Analyse.

    Und noch ein Letztes zur Hersteller-Betrachtung: Mini ist eine BMW-Marke (ja – der Hersteller heisst BMW) und Premium und deshalb gibt es nur eine korrekte Stückzahl zu betrachten und das ist die der BMW Group! Auch wenn der Herr der 4 Ringe dies hirnwäschemässig anders haben möchte und diverse Hauspostillen (u.a. ams) das Geschwäsch kritiklos nachplappern ………

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