Exklusive Spyshots: AC Schnitzer arbeitet am BMW 1er M Coupé

BMW 1er M Coupé | 3.07.2011 von 33

Das BMW 1er M Coupé gehört eindeutig zum Besten, was man in der 50.000-Euro-Preisklasse kaufen kann. Fahrdynamisch ist der Wagen eine wahre Pracht und erreicht …

Das BMW 1er M Coupé gehört eindeutig zum Besten, was man in der 50.000-Euro-Preisklasse kaufen kann. Fahrdynamisch ist der Wagen eine wahre Pracht und erreicht beeindruckende Kurvengeschwindigkeiten, bei denen andere untersteuernd die Leitplanke anpeilen müssen. Wir haben während unserer Probefahrt vor wenigen Wochen bei der Verwandlung vom 135i zum M keine echten Kritikpunkte finden können: Alles wirkt satt, straff, überlegen. Nur mit entsprechendem Know-how und technischen Möglichkeiten ließe sich hier eine relevante Steigerung umsetzen.

Die brandaktuellen Bilder von unserem Leser Basti lassen erahnen, wie dies möglich sein könnte: Auf einer Raststätte konnte er eine Evolutionsstufe des 1er M Coupé beim Tanken beobachten, die offenbar von AC Schnitzer stammt und derzeit entwickelt wird. Zum Glück konnte Basti mit seinem iPhone ein paar gute Bilder vom völlig ungetarnten Prototypen machen, über den man in Aachen derzeit noch nicht offiziell reden möchte.


Da der Motor im Prinzip dem des Z4 sDrive 35is gleicht, kann man von einer Leistungssteigerung auf 380 PS und 520 Nm ausgehen. Beschleunigungszeiten von etwa 4,5 s von 0 auf 100 km/h erscheinen ebenso realistisch wie eine Vmax von etwa 300 km/h. So erreichte ein derart erstarkter Z4 sDrive35is von AC Schnitzer letztes Jahr im berühmten Hochgeschwindigkeitsoval bei Nardò bereits 303 km/h.

Das “Erprobungsfahrzeug” hatte ein Gewindefahrwerk verbaut, wie der Blick durch die luftigen Felgen vom Typ V im 20 Zoll-Format verriet. Auf den Felgen der Dimension 9,0Jx20 waren Continental-Reifen im Format 235/35 R 20 vorn und 295/25 R 20 hinten montiert. An der Hinterachse stehen somit satte sechs Zentimeter mehr Auflagefläche als beim Serienfahrzeug zur Verfügung, die Traktion des modifizierten 1er M müsste davon erheblich profitieren.

Wie schon beim alpinweißen Z4 auf der Essen Motor Show hatte der Wagen geschlitzte Bremsscheiben mit Mehrkolben-Festsätteln. Mehrere Testberichte zeigten jüngst in Fachzeitschriften wie Auto Bild Sportscars und Sport Auto, dass die teuren Power-Bremsanlagen von AC Schnitzer hervorragend mit den restlichen Gegebenheiten auf Serienstand funktionieren.

Der zentrale Endschalldämpfer mit den vier Endrohren wurde – trotz der knappen Zeit seit Vorstellung des Wagens – den Bildern nach gegen ein eigenes Exemplar getauscht. Ob es bei der Endrohrvariante “Racing” bleibt oder ob später das eigentlich für M-Modelle typische Design “Sports Trim” verkauft wird, kann man im Augenblick naturgemäß nicht vorhersehen. Der Innenraum glich bis auf ein geändertes Lenkrad und einen Schaltknauf von Schnitzer der Serie. Vielleicht werden die komfortablen Sportsitze auch noch gegen superleichte Schalensitze auf Recaro getauscht, dann könnte auch das Realgewicht unter die magische 1,5-Tonnen-Marke fallen.

Wir können uns auch eine Clubsport-Variante gut vorstellen, bei der der aerodynamische Abtrieb mittels Frontspoiler und Heckflügel positiv beeinflusst wird. Das unverkäufliche 1er M Coupé Safety Car für die Moto GP von BMW könnte hier als Anhalt dafür dienen, was möglich ist. In jedem Fall lässt sich sagen, dass in Aachen etwas Scharfes geplant ist. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball und werden berichten, sobald es weitere Infos zum 1er M von Schnitzer gibt.

33 responses to “Exklusive Spyshots: AC Schnitzer arbeitet am BMW 1er M Coupé”

  1. Flo Poe says:

    also eigentlich bin ich kein fan der schnitzer felgen – aber auf dem M Coupe sehen die irgendwie echt mächtig aus 😀 der ESD ändert sich hoffentlich noch, sieht bissl gebastelt aus.
    steht insgesamt aber gut da das teil!

    • manuelf says:

      Naja – aber ich finde – auch optisch – sind die 20 Zoll auf dem E82 einfach zu viel. Von der Fahrdynamik mal nicht zu reden… Bereits die Serien 19 Zoller sehen mächtig auf dem 1M aus! Aber die Tuner haben eben das Problem IMMER noch eins drauflegen zu müssen – scheinbar scheint das Publikum das zu erwarten (egal wie sinnvoll)

  2. Anonymous says:

    Das tolle an den Felgen von Schnitzer ist dieses leichfüßige Aussehen, weils eben nur fünf Speichen sind. Die Felgen derart groß zu machen wirkt echt schon fast lächerlich. Etwas kleiner würde dem 1er M echt super stehen.
    Und die Auspuffblenden gehen echt garnicht! Das sieht fast aus wie die Dinger die sich die Audifans (dann eben jeweils zwei sich schneidende Ringe pro Seite) oft anbauen..

    • Anonymous says:

      Allright…

    • Anonymous says:

      Richtig. Vorallem nen 25 Querschnitt ist sicher sehr komfortabel und flott auf der Rennstrecke… 😀
      Ne ne, Serie reicht.

      • Anonymous says:

        ach wenn die den mit den Schlappen drauf verkaufen will ich mal sehen wie die AMS-Reporter nach einer Probefahrt mit scherzverzehrten Gesichtern aussteigen und sich anschließend über den zu kleinen Kofferraum beschweren 😀

      • Anonymous says:

        ..ist da überhaupt noch Gummi verhanden bzw. Restkomfort bei Fahren?!! Neee 18 bzw 19er mit 35/40 Querschnitt sind da schon besser aufgehoben..  

        • Anonymous says:

          Das Ding geht dir im Nassen sicher sofort quer und mit so wenig Reifen ist ein Drift schon sehr schwierig zu halten bzw. zu kontrollieren, da der Reifen ja kaum “arbeiten”, sprich walken kann.

          FAZIT: Eisdiele ja, aber sonst *Zonk* mit den Reifen…

        • Florianoest says:

          Die Felgen sind am Holm bestimmt nur noch in ein bisschen Gummi getaucht 😀

          • Anonymous says:

            Die werden vor der Montage neben einem Reifenwerk gelagert für ca. einer Woche. In der Umgebungsluft des Werks setzt sich dann eine hauchzarte Schicht auf die Felgen die durchaus als Gummi bezeichnet werden darf. 😉

  3. […] sister magazine BimmerToday spotted a BMW 1M that belongs to the famous German tuner AC Schnitzer. Known for offering their own […]

  4. Christian Fraenkel says:

    Die Räder müssen auf jeden Fall das Radhaus besser ausfüllen als bei der Serienversion…wobei mir da tiefer und breiter (mittels Distanzen) reichn würde…
    Die 19″-Competition-Felgen sehen schon arg klein aus auf diesem Monster…

  5. Anonymous says:

    Verschlimmbessert…die Räder der Serie sind wesentlich schöner, genauso wie die Auspuffblende, dieses Plasteteil geht ja mal überhaupt nicht, lachhaft sowas an einen M zu bauen…

  6. Klemenslichty says:

    ach, so schlecht find ich die Felgen nicht – wer sie nicht will, braucht sie ja nicht bestellen.
    Aber aufs Show-Vorzeige-Car müssen die natürlich schon rauf, ganz klar….

  7. Klemenslichty says:

    ach, so schlecht find ich die Felgen nicht – wer sie nicht will, braucht sie ja nicht bestellen.
    Aber aufs Show-Vorzeige-Car müssen die natürlich schon rauf, ganz klar….

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  10. […] de la BimmerToday au reperat un BMW 1M ce apartine celebrei case germane de tuning AC Schnitzer. Binecunoscuti pentru […]

  11. Dhdhdhdd says:

    “Das BMW 1er M Coupé gehört eindeutig zum Besten, was man in der 50.000-Euro-Preisklasse kaufen kann. ”

    bullshit….für 50k kriege ich nen gebrauchten M6 V10.

    • Anonymous says:

      Ja, mit Gebrauchtwagenpreisen diskutieren ist sehr angebracht 😀

      • Anonymous says:

        Öhm eh ich ~ 50 – 65 k für einen neuen 1 M rauswerfen würde, würde ich das Geld auch eher in einen gebrauchten Alpina / M5 / M6 V10 stecken. 😉

        • Anonymous says:

          ich würd mir allgemein keinen Neuwagen kaufen, weil man praktisch immer für weniger Geld weit besseres kriegen kann, meistens weit mehr Dampf und so viel günstiger dass der Mehrverbrauch auch erstmal rausgefahren werden muss 😉
          Glücklicherweise denken viele anders, kurbelt die Wirtschaft an

          • Anonymous says:

            Ach was… So viel anders denkt kaum einer… 😉 Ohne Leasing gäbe es auch kaum noch Neuzulassungen… Richtig “gekauft” werden kaum noch Fahrzeuge in den Segmenten. 

            • Anonymous says:

              als Firmenkunde leasen finde ich noch halbwegs sinnvoll, aber privat? Ich hätte keine Lust so viel Geld in eine Auto zu stecken und nach drei Jahren abgeben zu müssen.
              Aber wenns sein muss..

    • Grinsekatze says:

      Außerdem fährt Du mit einem 1er M Kreise um den 10-Zylinder-Kübel.

      • Anonymous says:

        Unzulässige Pauschalisierung, denn es ist hierbei auf den Verwendungszweck abzustellen.

        Sollte man das Fahrzeug vordergründig auf kurvenreichen Geläuf wie verwinkelten Landstraßen oder einer entsprechenden Rennstrecke bewegen, dürfte der 1 ///M schon gut aussehen, auch wenn ich glaube, dass der M6 vor allem mit Competitionpaket trotz seines Gewichtes ganz schön unterschätzt wird.

        Nutzt man so ein Fahrzeug so wie ich es nutzen würde, nämlich als längsdynamische Boden/Boden Rakete auf der Spielwiese Autobahn und als Langstreckenfahrzeug zum Urlaubsort, würde der 1 ///M dank HDZ und SMG inklusive Launch control von Meter zu Meter im Rückspiegel noch kleiner werden, als er ohnehin schon ist.

        Naja Muschi’s und Autos… 😉

        • Grinsekatze says:

          Lach. Ja, der M6 ist schon faszinzierend, aber den 6er kannst du als Sportwagen echt den Hasen geben. Hatte das Vergnügen. Das Auto wird eher überschätzt. Das ist so wie bei den AMGs oder dem RS6, superstark, Wahnsinnsmotor, tolle Längsdynamik, aber sonst… Ohne all die elektronischen Helferlein sähe es besonders bei Nässe echt düster aus, da könnte es sein dass die Boden/Bodenrakete im Boden steckenbleibt! Wundere mich über die PS-Orgien von G-power, hätte lieber mehr Traktion statt mehr Leistung gehabt. Naja, den neuen gibt es ja mit Allrad. Und dazu noch das SMG. Grausam! Eines BMWs unwürdig! Verhält sich bei langsamer Fahr wie ein Gaul der dich abwerfen will;-). (Da ist der Alpina viel besser!) Nene, da ist mir was kleines finkes lieber. Der ideale Kompromiss ist für mich da immer noch der M3. Für mich der einzig wahre BMW. Oder gleich nen Sportwagen, aber sowas gibts ja aus München nicht und wirds wohl auch nicht geben. Sind da ja auch gebrannte Kinder. Immer Geld verloren damit. Warum hat Audi aus dem Stand heraus damit Erfolg? Warum geht so was bei BMW nicht, ich glaube die haben Schiss. Diesen i8 oder wie das Ding heissen soll, 200.000 Euro plus wie man hört. Viel zu teuer.

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