Deutschland im 1. Quartal 2011: BMW 5er & 7er an der Spitze

News | 12.04.2011 von 30

Das Kraftfahrtbundesamt hat mittlerweile auch die März-Zahlen der einzelnen Segmente zugänglich gemacht und so können wir ein Fazit für das erste Quartal ziehen. Über die …

Das Kraftfahrtbundesamt hat mittlerweile auch die März-Zahlen der einzelnen Segmente zugänglich gemacht und so können wir ein Fazit für das erste Quartal ziehen. Über die Gesamtzahlen haben wir ja bereits berichtet und dabei festgestellt, dass BMW / MINI in Deutschland wie üblich hinter Mercedes / Smart und vor Audi lagen. Weltweit lag im ersten Quartal 2011 die BMW Group klar an der Spitze, auf dem zweiten Platz konnte Audi aber Mercedes verdrängen.

Beim Blick auf die einzelnen Segmente ergeben sich stets Probleme bei der Vergleichbarkeit, weil manche Modelle vom KBA gemeinsam, andere aber getrennt gezählt werden, was in manchen Segmenten kaum sinnvolle Vergleiche erlaubt. So zählt beispielsweise der auf der E-Klasse basierende und deutlich kürzere Mercedes CLS beim KBA zur Oberklasse und kann sich dort mit 1.701 Einheiten im ersten Quartal an der Spitze platzieren.

Vergleicht man hingegen nur die Modelle Mercedes-Benz S-Klasse, Audi A8 und BMW 7er steht der Münchner mit 1.453 an der Spitze. Der jüngere Audi A8 liegt mit 1.307 Einheiten vor der S-Klasse mit 1.237 neuen Kunden.

Bei den Roadstern liegt der Audi TT mit 1.440 verkauften Fahrzeugen haarscharf vor dem BMW Z4, der in den ersten drei Monaten 1.424 Kunden fand. Der Mercedes SLK folgt mit 1.194 Einheiten auf dem dritten Rang, wurde aber auch erst im März neu eingeführt und lag im März mit 963 Verkäufen an der Spitze, dicht gefolgt vom BMW Z4 (926).

In der oberen Mittelklasse dominiert die BMW 5er-Reihe mit 15.697 Einheiten das erste Quartal, aber auch hier werden sich in den kommenden Monaten durch den Marktstart des neuen Audi A6 Veränderungen ergeben. In den ersten drei Monaten lag die Mercedes E-Klasse mit 10.797 verkauften Fahrzeugen auf dem zweiten Rang vor Audi A6 und Audi A7, die gemeinsam 8.933 Kunden finden konnten.

In der Mittelklasse liegt der Audi A4 mit 13.598 deutlich an der Spitze, dazu kommen theoretisch sogar noch 5.498 verkaufte Audi A5. Die Mercedes C-Klasse kommt auf 12.796 Einheiten und liegt somit knapp vor der BMW 3er-Reihe, die im kommenden März ersetzt wird und noch 12.754 Kunden fand.

In der Kompaktklasse fand der BMW 1er mit 12.037 Kunden mehr Käufer als der Audi A3 (11.858), obwohl die 1er-Reihe im Herbst abgelöst wird. Noch deutlich mehr Kunden entschieden sich für die Mercedes-Modelle der A- (6.425) und B-Klasse (11.803), wenn man die Zahlen beider Fahrzeuge addiert.

Bei den Premium-Kleinwagen lag der MINI mit 7.846 verkauften Fahrzeugen vor dem nur bedingt vergleichbaren Smart (7.596) und dem erheblich jüngeren Audi A1 (6.912), der bisher nur bedingt Fahrt aufgenommen hat und für sein Segment überdurchschnittlich oft an Händler verkauft wird, um dann als Tageszulassung etwas günstiger angeboten werden zu können.

(Quelle: KBA, teilweise via Auto Motor und Sport)

  • Anonymous

    Immer am Puls der Zeit.

    Danke Benny. =)

  • Anonymous

    Kann mir Benny evt. sagen warum gerade der A7 mit zum A6 gezählt wird?? Schon seltsam. Der A5 wird doch auch nicht zum A4 gezählt….

    • Um das zu können, muss man vermutlich beim KBA arbeiten 😉
      So unlogisch finde ich das nicht, aber dann müsste man eben konsequenterweise auch den 6er zum 5er und den CLS zur E-Klasse zählen, was aber nicht passiert. Andere Merkwürdigkeiten gibt es da aber auch, z.B. zählen VW Sharan und Touran zum selben Segment und der Nissan Qashqai ist kein Geländewagen, sondern ein Mini-Van…

      • Michael MPower

        “Falls Sie in unserer Übersicht den Nissan Qashqai vermissen: Den listet Nissan nicht als SUV, sondern als Minivan in der Zulassungsstatistik. Mit 4.638 Neuzulassungen hätte es diesmal bei den SUV für Rang zwei gereicht.” so schreibt es auch die AMS: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/zulassungszahlen-im-maerz-die-tops-und-flops-bei-den-suvs-3640114.html

      • Michael MPower

        “Falls Sie in unserer Übersicht den Nissan Qashqai vermissen: Den listet Nissan nicht als SUV, sondern als Minivan in der Zulassungsstatistik. Mit 4.638 Neuzulassungen hätte es diesmal bei den SUV für Rang zwei gereicht.” so schreibt es auch die AMS: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/zulassungszahlen-im-maerz-die-tops-und-flops-bei-den-suvs-3640114.html

        • Anonymous

          Ach meine Audi-Motor-Sport.de, so ein Lach verein. Jedes 2te Titel Bild ist dort ein Audi, egal wo… Die wettern gegen BMW wo es geht. bsp.: “Der ehemals sieggewohnte BMW X6 baut weiter ab – seine Popularität scheint zu schwinden.”

          Dieser Haufen und viele User sind nur lächerlich!!

      • Anonymous

        Meine mal gelesen zu haben, dass das Audi beim KBA gewünscht hat, dass A7 mit zum A6 gezählt wird. Als der A7 auf den Markt kam wurde der beim KBA auch (wie der A5) getrennt gezählt. Ein Schelm, der böses dabei denkt… 😉

  • Anonymous

    -Mini mit 7800 und der A1 mit 6900 verkauften ist aber für mich kein großer unterschied, da der 4 Türer ja noch fehlt und Mini viel viel mehr Derivate aufweißen kan.

    -Wenn Mercedes die A und B KLasse nicht hätte, dann wären sie auch im Nirwana in Deutschland…

    -Der 1er vor A3?? Hätte ich nicht gedacht!

    -Wenn BMW den 3er oder gar den 1er nur ansatzweiße so bringt wie den 5er, dann wird der sicher sehr stark einschlagen…

    • Bei MINI sind nicht alle Fahrzeuge der Marke inbegriffen, sondern nur die Kleinwagen. Der Countryman dürfte da nicht mitgezählt werden, macht aber mindestens 25 Prozent der MINI-Zahlen aus. Außerdem muss man immer sehen, dass der A1 noch kein Jahr auf dem Markt ist und sich der MINI schon in der zweiten Lebenshälfte befindet.

      • Anonymous

        Danke. Der 1er wird doch auch ein halbes Jahr vor dem A3 raus kommen, Herbst 2011, richtig?? Bzw. wird der 3er fast zeitgleich mit dem A3 kommen oder? Frühjahr 2012

        • Ja. Der 1er F20 kommt im Herbst, der 3er F30 kommt im Frühjahr 2012. Der A3 kommt ebenfalls 2012.

    • Anonymous

      Der A1 wird ja auch nur vom Audi Marketing so positioniert. Kein Mensch, der einen MINI kauft überlegt vorher ob es nicht doch ein Polo, äh, A1 sein soll. Ausserdem sind die Zahlen in D bei Mini nur ein Teil, weltweit gesehen spielt der A1 keine Rolle und wird es auch nicht.
      Die Regel weltweit gesehen lautet: Je teurer desto MB oder BMW aber nicht Audi. Das sieht man bei den weltweiten Zahlen. Der Vergleich der Umsätze hinkt sicher etwas aber Audi macht rund 35 Milliarden im Jahr und BMW 65 Milliarden. Also schafft es BMW viel teurere und größere Autos zu verkaufen als Audi.

      • Anonymous

        stimmt schon, aber mit VW im Nacken kann Audi die Entwicklungskosten sicherlich kräftig drücken und günstiger an Technik kommen als MB oder BMW

        • RAudi

          Schon klar, aber das steigert noch keine Verkausfszahlen.

          • Anonymous

            Steigert zwar nicht die Verkaufszahlen, aber der Gewinn ist größer, wenn desto günstiger der Umsatz erzeugt wird. Dementsprechend würde Audi durch Kooperation mit VW bei gleichen Stückzahlen vermutlich mehr Gewinne einfahren, wenn sie an andere Stellen nicht viel schlechter als BMW stehen würden.

    • Anonymous

      Der A1 wird ja auch nur vom Audi Marketing so positioniert. Kein Mensch, der einen MINI kauft überlegt vorher ob es nicht doch ein Polo, äh, A1 sein soll. Ausserdem sind die Zahlen in D bei Mini nur ein Teil, weltweit gesehen spielt der A1 keine Rolle und wird es auch nicht.
      Die Regel weltweit gesehen lautet: Je teurer desto MB oder BMW aber nicht Audi. Das sieht man bei den weltweiten Zahlen. Der Vergleich der Umsätze hinkt sicher etwas aber Audi macht rund 35 Milliarden im Jahr und BMW 65 Milliarden. Also schafft es BMW viel teurere und größere Autos zu verkaufen als Audi.

  • BUB

    hab ne kleine frage an dich Benny: kann man den herausfinden welche 5er reihe und 7er reihe mit welchem Motor verkauft wurden? das würde mich sehr interessieren damit ich mir ein Bild machen kann welche motoren den Kunden gefallen haben. Danke schonmal im voraus

    • Ich könnte das bei BMW anfragen, falls es wichtig ist. Um Dir aber eine generelle Tendenz zu geben, wirst Du in Deutschland nicht falsch liegen, wenn Du an einen Diesel als meistverkaufte Motorisierung denkst. Im Fall des 7ers wird es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um den 730d handeln und auch beim 5er tippe ich aus dem Bauch heraus auf den 530d, könnte aber auch der 520d sein. Brauchst Du es im Detail?

  • BUB

    danke Benny ich hab mir das schon irgendwie gedacht das es diese Motoren sein werden ich glaube wir haben das selbe bauchgefühl also zumindest bei mir knurrt der Magen 😀 vielen dank Benny

  • Mistu

    Der Audi A1 liegt für ein hier oft als “unverkäuflich” bezeichnetes Fahrzeug wirklich sehr nah am etablierten Mini und Bennys Begründung scheint mir dann doch etwas konstruiert. Man darf auch mal anerkennen, dass Audi ein erfolgreiches Unternehmen ist, dessen Marketing wunderbar funktioniert. Ich fahre und kaufe lieber BMW. Dennoch muss man doch anerkennen, dass Audi sich vom “fahren nur Spießer” zum angesagten Autohersteller gemausert hat. Ein Grund mehr, dass sich BMW anstrengt und noch besser Autos baut. Der Designfehlgriff beim vorherigen 7er z. B. darf eben nicht oft passieren, will man vor Audi bleiben. Audi schützt uns BMW-Fahrer somit vor weiteren Entgleisungen a la Bangle. 😉

    • Die Bezeichnung “unverkäuflich” kam sicherlich nicht von mir, denn es handelt sich ohne Zweifel um eine attraktive Alternative zum MINI, die ja auch ihre Fans findet.
      Es fällt momentan schwer, die Verkaufszahlen des A1 völlig korrekt einzuordnen, weil es ihn nur als Dreitürer und noch nicht überall auf der Welt gibt. Aber um die ganze Sache mal mit ein paar mehr Zahlen auszustatten: Insgesamt kam er in Q1 laut Audi weltweit auf “knapp 31.000 Einheiten”. MINI verkaufte im selben Zeitraum 60.860 Fahrzeuge, davon etwa 25 Prozent Countryman, bei den sonstigen Modellen ist der dreitürige Hatchback in der Regel für ~70 Prozent der verkauften Fahrzeuge zuständig (z.B. im Jahr 2010). Somit kann man näherungsweise von 32.000 verkauften MINI R56 ausgehen, somit also kaum mehr Einheiten als Audi vom A1 abgesetzt hat.

      Die entscheidende Frage ist nun, wie hoch der Anteil an Eigenzulassungen / Händlerzulassungen ist, was letztlich auf (kaum) versteckte Rabattierungen hinausläuft. Die AutoBild schrieb dazu Anfang März ausführlich, hier zu lesen: http://www.autobild.de/artikel/audi-a1-verkaufszahlen-1572133.html
      Nur mal drei Zitate von Rupert Stadler herauskopiert, inklusive Datum:
      “Wir werden bis Ende Oktober die Jahresproduktion von 50.000 A1 verkaufen.” (Anfang Oktober 2010)
      “Wir werden bis zum Jahresende 30.000 bis 40.000 A1 ausliefern.” (November 2010)
      “Das Verkaufsziel für 2010 von 25.000 bis 30.000 A1 ist erfüllt worden.” (Januar 2011)

      So ganz wie geplant läuft es also definitiv nicht. Auch die Zeit schrieb Anfang April von unzufriedenen Händlern ( http://mobil.zeit.de/auto/2011-04/premiumhersteller-auto-modelle) und das würde eigentlich wenig Sinn ergeben, wenn der A1 sich auch real auf dem Level des MINI R56 befinden würde. Wirklich exakt einschätzen lässt es sich für Außenstehende leider nicht, weil Audi naturgemäß sagt, dass alles in Butter oder besser als geplant läuft.

      • Mistu

        Nein, “unverkäuflich” kam nicht von dir. Der Markt für teure Kleinwagen ist überschaubar und vor diesem Hintergrund sind die Zahlen für den A1 so schlecht nicht. Klar, es gibt übermäßig viele Händlerzulassungen.

        Mein BMW-Händler war seinerzeit auch sehr unzufrieden und sprach hinter vorgehaltener Hand von einem Flop, als der Mini von BMW in seiner Erstauflage erschien. Man muss das mal abwarten.

        • RAudi

          Ich habe in München noch keinen A1 mit M-Kennzeichen rumfahren gesehen. Das steht fast immer ein “IN” im Kennzeichen (Ingolstadt). Hm, woran das wohl liegt …

      • Anonymous

        Oh danke Benny, erst recht fürs Datum hinter den jeweiligen Zitaten!

        “Wir werden bis Ende Oktober die Jahresproduktion von 50.000 A1 verkaufen.” (Anfang Oktober 2010)
        “Wir werden bis zum Jahresende 30.000 bis 40.000 A1 ausliefern.” (November 2010)
        “Das Verkaufsziel für 2010 von 25.000 bis 30.000 A1 ist erfüllt worden.” (Januar 2011)

        😀

    • Die Bezeichnung “unverkäuflich” kam sicherlich nicht von mir, denn es handelt sich ohne Zweifel um eine attraktive Alternative zum MINI, die ja auch ihre Fans findet.
      Es fällt momentan schwer, die Verkaufszahlen des A1 völlig korrekt einzuordnen, weil es ihn nur als Dreitürer und noch nicht überall auf der Welt gibt. Aber um die ganze Sache mal mit ein paar mehr Zahlen auszustatten: Insgesamt kam er in Q1 laut Audi weltweit auf “knapp 31.000 Einheiten”. MINI verkaufte im selben Zeitraum 60.860 Fahrzeuge, davon etwa 25 Prozent Countryman, bei den sonstigen Modellen ist der dreitürige Hatchback in der Regel für ~70 Prozent der verkauften Fahrzeuge zuständig (z.B. im Jahr 2010). Somit kann man näherungsweise von 32.000 verkauften MINI R56 ausgehen, somit also kaum mehr Einheiten als Audi vom A1 abgesetzt hat.

      Die entscheidende Frage ist nun, wie hoch der Anteil an Eigenzulassungen / Händlerzulassungen ist, was letztlich auf (kaum) versteckte Rabattierungen hinausläuft. Die AutoBild schrieb dazu Anfang März ausführlich, hier zu lesen: http://www.autobild.de/artikel/audi-a1-verkaufszahlen-1572133.html
      Nur mal drei Zitate von Rupert Stadler herauskopiert, inklusive Datum:
      “Wir werden bis Ende Oktober die Jahresproduktion von 50.000 A1 verkaufen.” (Anfang Oktober 2010)
      “Wir werden bis zum Jahresende 30.000 bis 40.000 A1 ausliefern.” (November 2010)
      “Das Verkaufsziel für 2010 von 25.000 bis 30.000 A1 ist erfüllt worden.” (Januar 2011)

      So ganz wie geplant läuft es also definitiv nicht. Auch die Zeit schrieb Anfang April von unzufriedenen Händlern ( http://mobil.zeit.de/auto/2011-04/premiumhersteller-auto-modelle) und das würde eigentlich wenig Sinn ergeben, wenn der A1 sich auch real auf dem Level des MINI R56 befinden würde. Wirklich exakt einschätzen lässt es sich für Außenstehende leider nicht, weil Audi naturgemäß sagt, dass alles in Butter oder besser als geplant läuft.

  • Anonymous

    So gefällt mir der 5er. In Carbonschwarz mit M-Sportpaket und als Limo.

  • Anonymous

    Es lebe der Stadler, ein “Hochstabler” wie man ihn kennt. Wir werden sehen ob un wie sich der A1 verkaufen wird. Jedenfalls hört man von vielen Ecken die Tageszulassungen und dazu sehe ich jetzt schon mehr 5er auf deutschen Straßen als ein A1, bei einem viertel der Investition. 🙂

  • Cw17

    Um die A1 Zahlen (die nur knapp hinter Mini sind) mal etwas zu relativieren: Der A1 nimmt nicht Mini Kunden weg (jedenfalls nicht groß, siehe weltweite Zahlen für Mini 2011, extrem gut), sondern größtenteils A3 Kunden. Das sieht man eindeutig an den Werten, denn der 1er BMW der nur noch wenige Monate hat läuft noch vor dem A3 von den Stückzahlen her. Sicher wird der 1er am “Ende” nochmal rabattiert um die Fertigungslinien bei BMW auszulasten, aber trotzdem dürfte ein klarer Vorsprung für ein technisch altes Modell eher unwahrscheinlich sein. Wer mal den A1 neben einem Mini gesehen hat weiß, dass das völlig unterschiedliche Fahrzeuge sind (vor allem innen), und kaum dieselbe Zielgruppe ansprechen. Der A1 möchte gern ein Mini-Konkurrent sein, allerdings hat Audi das Problem, dass sie kaum das Innendesign so verändern können dass es Mini ähnlich wird (company flow wäre zerstört). Also ist es eine Art Mini-A3 mit Polo Technik geworden, wo man versucht kühle technische Nüchternheit die in jedem Audi herrscht emotional aufzuladen wie einen Mini (wie erwartet gelingt das nur bedingt). Und genau das ist die Zielgruppe: Kunden die unbedingt Audi fahren wollen, und vorher den A3 genommen haben. Das heißt, der Kunde muss überhaupt erst einmal von AUDI an sich überzeugt werden um einen A1 zu kaufen, er “bleibt” also quasi bei Audi, sprich irgendwo fehlt der Umsatz dann. Oder anders formuliert: Wer einen A1 kauft hätte sonst A3 gekauft, war also für Mini/BMW sowieso nicht erreichbar. Wer Mini hingegen wählt, will anders sein. Nicht technisch besser mit tausend Schnick Schnack Sachen aus der Oberklasse, die eh niemand aufrüstet (wer zahlt 40 Scheine für einen A1 *haha*), und auch nicht cooler, einfach ANDERS. Dem Mini Kunden ist bewußt (oder egal?), dass er ein Auto fährt, was er größer und billiger haben könnte (Golf, Astra, 116i ohne Extras etc.), aber er möchte eben gerade Mini, WEIL es anders ist. Wer Mini fährt, fährt nicht irgendetwas geschrumpftes (wie A1 zu A3), sondern er fährt “just mini”. Und das ist ein anderes Gefühl. In einem A1 hätte ich immer das Gefühl dass Leute von mir denken “schau mal, nicht mal für einen A3 hat es gereicht”. Im Mini würde ich das nicht denken. Und das ist etwas, das werden diese Heinis von Audi niemals verstehen, das kann man nicht in Tabellen und Präsentationen ausdrücken bzw. für den A1 “diverse Farbgebungen für die Außenspiegel” anbieten, weil man glaubt das ist das Erfolgsgeheimniss von Mini. Der A1 ist ein technisch gutes Auto, zu einem sehr anspruchsvollen Preis, genau wie ein Mini. Aber es IST kein Mini. Und mal unter uns: Schaut mal wenn ihr auf der Autobahn fahrt in die Minis rein: Die Leute (meist hübsche Mädels) sehen einfach glücklich aus 🙂

    just my 2 cents.

    • Anonymous

      “Die Leute (meist hübsche Mädels) sehen einfach glücklich aus :)” So ist es, erfolgreiche Frauen die Wert auf das besondere legen… Danke Cw17, anders hätte ich es auch nicht schreiben können…

      Unterschreib____XXX_____

  • Der 5er ist ein guter Wurf.
    Mal schauen obs der F30 dann auch an die Spitze schafft.

    Mich würds nicht wundern, wenn der A7 auch nicht oft verkauft wird. Den sieht man selten.
    Wobei der 5er GT auch zum 5er gezählt wird.
    Als direkte Konkurrenz darf man wohl zukünftig den F06 sehen. Aber auch gegen das 6er Coupé dürfte der A7 keine Chance haben. Da sieht man ja jetzt schon häufig das Cabrio rumfahren.

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