Mehr Power für das C-Klasse Coupé: Mercedes stellt C63 AMG Coupé vor

BMW M3 | 20.03.2011 von 22

Wenn man in Affalterbach mit der Überarbeitung eines Fahrzeugs fertig ist, sitzt unter der Haube in der Regel ein dickes V8-Triebwerk mit reichlich Hubraum und …

Wenn man in Affalterbach mit der Überarbeitung eines Fahrzeugs fertig ist, sitzt unter der Haube in der Regel ein dickes V8-Triebwerk mit reichlich Hubraum und jeder Menge Motorleistung. Das neue Mercedes C 63 AMG Coupé auf Basis des erst vor kurzem vorgestellten C-Klasse Coupés stellt hier keine Ausnahme dar und im aktuell kleinsten AMG-Modell arbeitet auch weiterhin der Saugmotor mit etwas mehr als 6,2 Litern Hubraum, während in größeren Baureihen bereits auf einen aufgeladenen Motor mit 5,5 Litern Hubraum umgestellt wurde.

Normalerweise darf der Motor im C 63 AMG Coupé 457 PS leisten, aber direkt zum Marktstart erhält man auch das optionale AMG Performance Package, das unter anderem mit einer Leistungssteigerung auf 487 PS verbunden ist. Je nach Ausbaustufe soll das C-Klasse Coupé dann in 4,5 oder sogar nur 4,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Das Performance-Paket bietet 30 Mehr-PS auch rote Bremssättel, eine Carbon-Abrisskante auf dem Heckdeckel, das AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa mit Griffbereich aus Alcantara sowie ein titangrau lackiertes Schaltsaugrohr unter der Motorhaube.

Bildvergleich-BMW-M3-E92-Mercedes-C63-AMG-Coupé-Front

Bei so viel Power muss das BMW M3 Coupé zumindest auf dem Papier die Segel streichen, denn sein V8 mit 4,0 Litern Hubraum leistet “nur” 420 PS und bringt das M3 Coupé bestenfalls, also mit verbautem 7-Gang-DKG, in 4,6 Sekunden auf 100 km/h. Beim in dieser Fahrzeug- und Leistungsklasse weniger bedeutsamen Kraftstoffkonsum liegt der M3 mit DKG knapp unterhalb (11,2) und mit Schaltgetriebe knapp oberhalb (12,4) der neuen Alternative aus Affalterbach (12,0 Liter / 100 km), die stets mit einem 7-Gang-Automatikgetriebe mit vier Fahrprogrammen und Launch Control kombiniert ist.

Gegenüber der maximal 306 PS starken Basis aus Stuttgart hat man bei AMG eine neue Dreilenker-Vorderachse, eine verstärkte Raumlenker-Hinterachse und eine größere Spurweite gewählt, damit auch die Querdynamik zum stämmigen Auftritt des C 63 passt. Rundum setzt man auf etwas mehr negativen Sturz, Stabilisatoren mit mehr Querschnitt und spezifisch angepasste Feder- und Dämpferraten. An der Vorderachse sollen 235er Reifen die Kraftübertragung sicherstellen, hinten kommen 255er Breitreifen zum Einsatz.

Die Preise für das Mercedes C 63 AMG Coupé beginnen bei 72.590 Euro und liegen somit knapp oberhalb der Limousine und ebenso knaupp unterhalb des T-Modells. Für das Performance Package werden gegebenenfalls weitere 7.116,20 Euro fällig. Das BMW M3 Coupé ist ab 68.750 Euro zu haben und kann mit dem 4.300 Euro teuren und auf unseren Bildern zu sehendem Competition Paket ebenfalls aufgerüstet werden – statt mehr Leistung gibt es hier aber mehr Querdynamik durch Modifikationen am Fahrwerk und anderes Räderwerk.

(Bilder & Infos Mercedes C 63 AMG Coupé: Mercedes-Benz / Bilder BMW M3: BMW)

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