Weitere Spyshots vom BMW 1er der M GmbH zeigen Breitbau-Front

BMW 1er M Coupé | 8.06.2010 von 12

Schon auf den ersten Spyshots des künftigen 1er-Ablegers der M GmbH war unübersehbar, dass das sportlichste 1er-Derivat über eine deutlich breitere Spur an Front und …

Schon auf den ersten Spyshots des künftigen 1er-Ablegers der M GmbH war unübersehbar, dass das sportlichste 1er-Derivat über eine deutlich breitere Spur an Front und Heck verfügen wird. Auf den neuesten Bildern von MotorAuthority sehen wir nun die kräftig ausgeformten vorderen Kotflügel besonders gut, aber auch die hinteren Kotflügel sind unverkennbar deutlich stämmiger.

Wir freuen uns vor allem mit Blick auf die Fahrdynamik auf das noch immer unbenannte Modell, das vermutlich nicht den Namen “BMW M1” tragen darf. Dank der aufwändigen Hinterachse mit Sperrdifferential, die technisch sehr nah an der Konstruktion des BMW M3 sein soll, können wir eine überragende Traktion erwarten. Da auch an der Vorderachse umfangreiche Arbeiten stattgefunden haben, können wir wohl von einem äußerst neutralen und agilen Handling ausgehen, das mindestens auf dem querdynamischen Niveau des BMW M3 liegen dürfte.

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Allerdings wird sich das Modell auch längsdynamisch nicht weit hinter dem M3 einreihen, denn die derzeit kolportierten 350 PS dürften im etwas leichteren 1er Coupé ebenfalls für sehr gute Beschleunigungswerte sorgen. In den von Fachzeitschriften noch immer geliebten Durchzugswerten dürfte der 1er der M GmbH dank Aufladung sogar besser abschneiden als der M3 mit seinem Hochdrehzahl-V8. Die Bedeutung dieser Zahlen wollen wir allerdings nicht überbewerten, denn im idealen Gang dürfte der M3 kaum im Nachteil sein.

Sicherlich wird BMW ein Interesse daran haben, dass der “M1”, “M135i”, “135is”, “135tii” (oder wie auch immer) dem M3 nicht den Rang abläuft. Als Beispiel für derartige Firmenpolitik könnte man auf Porsche verweisen, wo ebenfalls tunlichst vermieden wird, dass der Mittelmotor-Cayman der Legende 911 das Wasser reicht. In Anbetracht des hohen technischen Aufwands, den wir anhand der Spyshots und vermeintlichen Fakten erahnen können, scheint die M GmbH aber relativ wenig Rücksicht auf die Ikone BMW M3 zu nehmen, die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiert.

Auf den Markt kommen soll das neueste Modell von BMW M im kommenden Jahr, erste verlässliche Informationen direkt von BMW erwarten wir gegen Ende 2010. Die Vorstellung könnte dann auf dem Genfer Salon im März 2011 stattfinden, aber einen bestätigten Termin gibt es natürlich noch nicht. Sobald es weitere Infos gibt, werden wir natürlich darüber berichten. Noch mehr Spyshots gibt es direkt bei MotorAuthority.com.

  • Stefan

    Klar sind jetzt auch die vier Auspuffrohre, oder sah man die schon auf anderen Spyshots? Ich meine, es wären da immer nur zwei zu sehen gewesen…

    • Benny

      Ja, die haben wir schon vor ein paar Wochen vermeldet 🙂

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  • Klaus

    Warum nicht alte Traditionen wieder aufleben lassen und den Neuen M135i nennen? Oder M135CSi. Damit wertet man weder einen M1 ab, noch schafft man Verwechslungsgefahr mit den Nicht-M-Modellen.

    Klaus

  • 20cm

    nix neues

  • RoEr

    Ich denke, dass der 1er M (vielleicht auch 135Mi???) kein Exot gegenüber eines M3 bleibt.

    Warum?
    Ein M3 hat heute Preise wir früher ein 8er BMW!
    Auch schon die Preisspanne zwischen E46 M3 und E92 M3 ist riesig. Ein E46 hat damals rund 57.000 Euro gekostet, der E92 geht nun bereits ab 69.000 Euro los.
    Der 1er M wird sicherlich spürbar darunter liegen und fahrleistungsmäßig einen akutellen M3 sehr stark die Stirn bieten können, den E46 sowieso!

    Es gibt nur ein SEHR!!! großes Manko bei dem Wagen. Er kommt deutlich zu spät!
    2011??? Schon ein Jahr später folgt der neue 1er F20.

    • 20cm

      der segler nannte den umstand der späten einführung als einen großen faktor für eine evtl. “wertstabilität”….verrückt!

      dieser 1er wird stückzahlen weit über denen normaler alpina-serien erreichen und selbst diese sind nicht wertstabil. der mann geht gar nicht.

      mal sehen ob ein cabrio kommt.

      • six-in-a-row

        meinst nich der wertverlust wäre wesentlich größer wenn man ihn früher eingeführt hätte, sprich wenn das ding seit 2008/09 auf dem markt wäre? außerdem hätte sich dann wohl niemand den 135i geholt, wem der zu “wenig” war, der holt sich jetzt halt den “M1” also hat man so ziemlich alle käuferschichten abgegrast

      • Klaus

        Ich denke nicht, dass das ein Problem ist, weil die M-Modelle sich sehr weit von der technischen Basis entfernen. Die M-Version wird weniger Bauteile mit dem 135i gemeinsam haben als ein Golf VI mit einem Golf V. Insofern erwirbt man schon ein modernes und neu konzipiertes Fahrzeug. Aber mal was anderes: War nicht mal die Rede davon, dass der M gar keinen Sechszylinder bekommt, sondern einen Vierzylinder-Turbo mit sowas um die 270 PS? Ich habe sogar eine Äußerung von einem Verantwortlichen der M GmbH im Kopf, dass die M Version nicht zwingend das leistungsstärkste, sondern nur das sportlichste Modell einer Baureihe sein muss.

        Klaus

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