Bildergalerie: Der MINI Countryman R60 ‘On Location’ am Wachauring

MINI | 19.05.2010 von 0

Am Wachauring in Österreich dürfen derzeit einige Journalisten ihren Erstkontakt mit der vierten MINI-Modellreihe erleben. Auch wenn wir nicht vor Ort sein können, wollen wir …

Am Wachauring in Österreich dürfen derzeit einige Journalisten ihren Erstkontakt mit der vierten MINI-Modellreihe erleben. Auch wenn wir nicht vor Ort sein können, wollen wir euch natürlich die zahlreichen Bilder zum MINI Countryman R60 nicht vorenthalten. Dieser trägt am Wachauring ein interessantes Design, das an die Tarnung der Prototypen erinnern soll. Während die Muster am Prototypen zum Verdecken zentraler Details dienen, haben sie in Österreich scheinbar vor allem den Zweck, auf die speziellen Lösungen des Countryman aufmerksam zu machen.

Im Gegensatz zu den sonstigen Karosserievarianten – Hatchback, Cabrio und Clubman – verfügt der intern R60 genannte Countryman über relativ eckige Scheinwerfer, die dem Geländewagen für vier Personen einen maskulineren Auftritt bescheren sollen. Ohne Aufpreis kann man übrigens auch eine Rückbank statt der beiden Einzelsitze im Fond erhalten, wodurch der Countryman zum Fünfsitzer wird. Auffällig ist außerdem das Dachdesign, das am Heck an einen Schutzhelm erinnert und sich damit von den flachen Dächern seiner Artgenossen unterscheidet.

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Auch die Front des 184 PS starken MINI Cooper S Countryman sorgt für neugierige Blicke, denn das Topmodell trägt keine Lufthutze in der Motorhaube. Stattdessen ist die zusätzliche Öffnung an der Front nach unten gerutscht und befindet sich nun zwischen dem hexagonalen Kühlergrill und dem Kennzeichen. Auch am Heck verfügt der Cooper S Countryman über eine spezielle Lösung, denn ähnlich wie beim Clubman trägt das Topmodell je ein Endrohr auf der linken und der rechten Seite, während die beiden Endrohre bei Hatchback und Cabrio mittig angeordnet sind.

Dank aufwändiger Fahrwerkstechnik soll der Countryman trotz gewachsener Außenmaße das von MINI bekannte GoKart-Feeling erlebbar machen und keine Zweifel an seiner Herkunft aus sportlichem Hause aufkommen lassen. Für noch mehr Fahrspaß soll der optionale Allradantrieb ALL4 sorgen, der für die Modelle Cooper D und Cooper S bestellbar ist und dafür sorgen soll, dass Traktionsprobleme der Vergangenheit angehören. Ein endgültiges Urteil über die querdynamischen Qualitäten des Countryman wollen wir aber erst treffen, wenn auch wir den bei Magna in Österreich gebauten Briten gefahren haben.

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Auch im Innenraum möchte der neueste MINI mit Premium-Qualität überzeugen und bietet neben hochwertigen Materialien auch ein absolut eigenständiges und unverwechselbares Design. Völlig neu ist die Idee der Center Rail, auf der sich zahllose Behälter und Gerätschaften befestigen lassen und die somit beinahe uneingeschränkte Variabilität ermöglicht. Das Gepäckraumvolumen liegt zwischen 350 und 1.170 Litern und bietet somit jederzeit genügend Stauraum für spontane oder geplante Ausflüge. Selbstverständlich lässt sich auch der Countryman vielschichtig individualisieren und umfangreich an die Kundenwünsche anpassen.

Bemerkenswert ist auch die Effizienz des Viertürers, denn der MINI One D Countryman mit 90 PS starkem Vierzylinder begnügt sich mit einem Normverbrauch von nur 4,3 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Kaum mehr verbraucht der 112 PS starke Cooper D, der auf 4,4 Liter kommt. Die Verbrauchswerte der Benziner liegen zwischen 5,9 und 6,1 Litern, wobei der letztgenannte Wert mit Blick auf die 184 PS des Cooper S ebenfalls Respekt verdient. Alle Modelle sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, für die Benziner ist gegen Aufpreis auch eine Sechsgang-Automatik erhältlich.

Ein noch stärkerer John Cooper Works ist derzeit angeblich nicht geplant, überraschen würde uns ein höher angesiedeltes Topmodell bei den Benzinern allerdings nicht. Bei den Selbstzündern verdichten sich die Gerüchte, nach denen der aus BMW 118d & Co. bekannte Vierzylinder Turbodiesel mit der internen Bezeichnung N47 auch in den Countryman Einzug halten könnte, offiziell bestätigen möchte das aber noch niemand.

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Die Preise für den MINI Countryman beginnen bei 20.200€ für den 98 PS starken One, am anderen Ende der Preisliste befindet sich erwartungsgemäß der Cooper S für 26.300€. Wer seinen Cooper S oder Cooper D (ab 24.200€) mit dem optionalen Allradantrieb ALL4 ausstatten möchte, muss weitere 1.600€ berappen. Günstigster Selbstzünder ist der One D ab 22.000€, der 122 PS starke Cooper kostet 500€ mehr. Wie gewohnt lassen sich diese Preise mit Hilfe der langen Aufpreisliste ohne Mühe in die Höhe treiben.

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