Süddeutsche Zeitung spricht mit Adrian van Hooydonk

Sonstiges | 16.03.2009 von 0

In der Süddeutschen Zeitung findet sich heute ein interessantes Interview mit dem Mann, der vor kurzem Chris Bangle als Chefdesigner der BMW Group abgelöst hat. …

In der Süddeutschen Zeitung findet sich heute ein interessantes Interview mit dem Mann, der vor kurzem Chris Bangle als Chefdesigner der BMW Group abgelöst hat.

Der Niederländer Adrian van Hooydonk steht schon länger in exponierter Stellung, wenn es um das BMW-Design ging, und war auch lange vor dem Rücktritt Bangles als Design-Chef der BMW Group schon für das Design der Marke BMW verantwortlich.

Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung betont er, dass man mit dem kontroversen Design der letzten Jahre keineswegs schocken wollte, aber da es nun einmal passiert sei, sei es auch nicht schlimm.

Für künftige Stadtfahrzeuge geht er von einem Fokus auf Wohlfühlatmosphäre und Wellness aus, die BMW-typische Dynamik spiele bei Stadtautos eine untergeordnete Rolle. Ob unterhalb des BMW 5er GT noch ein 3er GT nachgeschoben werden wird, hängt laut van Hooydonk davon ab, wie der 5er GT aufgenommen wird.

Ich persönlich gehe fest davon aus, dass es auch einen BMW 3er GT geben wird, der die Modellpalette auch beim BMW 3er um ein weiteres Angebot bereichern wird.

Außerdem ist die Aussage van Hooydonks interessant, dass man sich wohl auch in Zukunft bezüglich der automobilen Fortbewegung nicht allzu sehr einschränken müsse. Schließlich habe man dergleichen schon 1972 gedacht, auch damals gab es letztlich keine fundamentalen Änderungen.

Zudem seien die Kunden keineswegs bereit, auf den gewohnten Luxus zu verzichten. Vielmehr verlangen sie von der Autoindustrie, den gewohnten Luxus durch neue Technologien mit einem reinen Umweltgewissen zu kombinieren.

BMW als sparsamster Premiumhersteller befindet sich hier sicherlich auf dem richtigen Weg, zumal die demnächst angebotenen Hybridmodelle diesen Status in absehbarer Zeit weiter verbessern sollten.

Dazu kommt die große Unbekannte Project i, die uns vermutlich einen Smart-Konkurrenten von BMW bescheren wird, der mit extrem niedrigen Verbräuchen auf sich aufmerksam machen soll und speziell auf den Stadtverkehr zugeschnitten ist.

Auf der IAA im September wird es zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Studie zum Thema BMW Z2 geben, die uns einen Ausblick auf künftige Elektroautos von BMW geben wird, die wohl unter dem Namen eDrive vermarktet werden und deren Technik sich an der bereits erprobten Technik des MINI E orientieren wird.

Das gesamte Interview findet sich hier.

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