BMW M GmbH mit deutlicher Steigerung im Jahr 2008

News | 2.02.2009 von 2

Trotz der Finanzkrise laufen einige Produkte weiterhin sehr gut. Dazu gehören vor allem teure Edelmarken wie Rolls Royce, aber auch die BMW M GmbH ist …

Trotz der Finanzkrise laufen einige Produkte weiterhin sehr gut. Dazu gehören vor allem teure Edelmarken wie Rolls Royce, aber auch die BMW M GmbH ist von der Krise bisher eher weniger betroffen.

Gegenüber dem Jahr 2007 gelang der M GmbH eine Steigerung des Fahrzeugabsatzes um beinahe unglaubliche 50% auf 24.186 Einheiten. Auch in der zweiten Jahreshälfte war kein signifikanter Rückgang der Verkaufszahlen feststellbar.

m3cab

Den mit Abstand größten Anteil am Erfolg haben dabei die verschiedenen Varianten des BMW M3, von denen fast 18.000 Einheiten verkauft werden konnten. Trotz der häufig zu lesenden Kritik einiger Konsumenten, der neue M3 sei zu schwer und nicht mehr sportlich genug, hat die M GmbH offenbar den Geschmack der Kunden getroffen.

Objektiv betrachtet ist der neue M3 ja auch trotz seines Mehr-Gewichts alles andere als langsam. Nicht nur in Folge der besseren Längsdynamik lässt er seinem Vorgänger auch auf diversen Rennstrecken keine Chance. Von einem unsportlicheren Fahrzeug kann also kaum die Rede sein.

Innerhalb der M3-Baureihe ist das Coupé mit Abstand am Erfolgreichsten (10.571 Einheiten), auf den Plätzen folgen das oben abgebildete Cabrio (4.169) und die Limousine (3.253).

Von den Fahrzeugen der M5-Reihe konnten insgesamt 2.465 Einheiten abgesetzt werden, wobei die Verkäufe nicht zwischen Limousine und Touring aufgeschlüsselt sind. Es ist aber davon auszugehen, dass deutlich mehr Limousinen als Tourings verkauft worden sind.

Zwischen M6 Cabrio und M6 Coupé fand ein Kopf-an-Kopf-Rennen statt, dass das Cabrio schließlich mit 1.158 Verkäufen knapp für sich entscheiden konnte. Der Rückstand des Coupés beträgt allerdings nur 56 Fahrzeuge.

Von den beiden im letzten Produktionsjahr befindlichen Modellen Z4 Roadster und Z4 Coupé konnten ebenfalls noch einige Einheiten abgesetzt werden. Hier konnte das Coupé mit 739 Einheiten den Roadster mit seinen 699 Einheiten ebenfalls nur hauchdünn schlagen.

Neben dem zweiterfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte nach 2002, als 26.776 Einheiten verkauft werden konnten, gab es mit dem insgesamt dreihunderttausendsten verkauften M-Fahrzeug noch ein weiteres Jubiläum zu feiern.

Wichtigster Markt für M-Automobile waren einmal mehr die USA, wo mit 10.663 Einheiten der Vorjahreswert um fast 70% übertroffen wurde. Mit deutlichem Abstand auf Platz zwei folgt Deutschland, wo immerhin 2.777 Fahrzeuge verkauft werden konnten. Gegenüber 2007 entspricht dies einer Steigerung um etwa 37 Prozent.

Für 2009 erhofft man sich durch die M-Versionen von BMW X5 und BMW X6 weitere positive Impulse. Allerdings wird deren Markteinführung erst spät im Jahr erfolgen, sodass sich die Auswirkungen in Grenzen halten werden.

Quelle: BMW Presserklärung

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