Ein BMW M4 Cabrio in Borusan Turkish Blue ist nicht nur ein besonderer Hingucker, sondern auch ein Stück bayerische Automobilgeschichte: Der 530 PS starke M4 ist der 13-millionste BMW, der im Werk Dingolfing vom Band gelaufen ist. Bestimmt ist das Jubiläumsmodell für einen Kunden in den USA, doch zuvor war es Teil eines Fotoshootings mit anderen legendären Fahrzeugen aus Dingolfing. Der Meilenstein unterstreicht die Bedeutung des niederbayerischen Standorts, der seit mehr als fünf Jahrzehnten zu den wichtigsten Produktionsstätten der BMW Group zählt.
Die Automobilfertigung in Dingolfing begann aus der Sicht von BMW im Jahr 1973, doch die Wurzeln des Standorts reichen in Form der Glas-Werke bis ins Jahr 1905 zurück. Am 27. September 1973 lief schließlich der erste BMW aus Dingolfing vom Band – ein 5er der ersten Generation. Seither hat sich das Werk zu einem der größten und vielseitigsten Automobilstandorte Europas entwickelt. Kein anderes Fahrzeugwerk der BMW Group hat bislang mehr BMW Automobile produziert. Mit dem jetzt erreichten Meilenstein setzt Dingolfing seine Erfolgsgeschichte fort, die eng mit dem Ausbau der großen BMW Baureihen und der zunehmenden Internationalisierung des Unternehmens verbunden ist.

Aktuell entstehen in Dingolfing die Modelle der BMW 4er-, 5er- und 7er-Reihe sowie der vollelektrische BMW iX. Ab November kommt der neue BMW 3er (G50) hinzu. Die Fertigung ist dabei auf Flexibilität ausgelegt: Unterschiedliche Modellreihen und Antriebsvarianten laufen auf den Bändern der beiden Montagehallen im Mix. Das ermöglicht es BMW, die Produktion an wechselnde Nachfrage anzupassen und verschiedene Fahrzeugkonzepte an einem Standort zu vereinen. Mehr als 80 Prozent der in Dingolfing gefertigten Autos sind für den Export in andere Länder bestimmt.
Insgesamt fertigte die BMW Group im Jahr 2025 in ihren deutschen Werken mehr als eine Million Fahrzeuge. Damit stammte rund jedes vierte in Deutschland produzierte Automobil von BMW oder MINI. Dingolfing ist ein zentraler Baustein dieses Produktionsnetzwerks und soll auch bei der Weiterentwicklung der Fertigung eine wichtige Rolle spielen.
Christoph Schröder (Leiter BMW Werk Dingolfing): “13 Millionen Fahrzeuge sind das Ergebnis der Leistung und des Engagements vieler Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie haben das Werk Dingolfing über Jahrzehnte zu dem gemacht, was es heute ist: ein wesentlicher Eckpfeiler des weltweiten BMW Group Produktionsnetzwerks. Unser Wettbewerbsvorteil sind unsere hoch kompetenten und motivierten Mitarbeitenden. Sie sind mit ihrer Flexibilität und Bereitschaft, neue Wege zu gehen und Chancen von Digitalisierung und KI konsequent zu nutzen, Garanten für langfristige Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.”




