Nach dem ersten Drittel des Jahres 2026 ist BMW nicht nur auf den meisten Einzelmärkten, sondern auch auf dem gesamten Heimatkontinent Europa klarer Premium-Marktführer. Laut Zahlen des Verbands der europäischen Autobauer (ACEA) kommt BMW in den Ländern der EU auf einen kumulierten Absatz von 256.180 Einheiten, Mercedes-Benz ist mit 182.806 Einheiten weit abgeschlagen und landet sogar hinter der zuletzt nicht gerade erfolgsverwöhnten VW-Tochter Audi, die auf 186.456 Einheiten kommt. Beiden Rivalen fehlen damit rund 70.000 Einheiten auf BMW, sodass schon nach vier Monaten kaum noch von einer Schlagdistanz für den Rest des Jahres gesprochen werden kann.

Deutlich enger rücken die drei deutschen Premium-Anbieter zusammen, wenn man die Zahlen von EU, EFTA und Großbritannien zusammenzählt: Inklusive Norwegen, der Schweiz, Island, Liechtenstein und den Brexit-Ländern wächst der BMW-Absatz auf 267.075 Einheiten an, die Zahlen von Mercedes klettern aber sogar auf 222.744 Einheiten. Auch hier liegt Audi noch vor den Stuttgartern und kommt sogar auf 230.595 Neuzulassungen. Die Ingolstädter konnten sich dabei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit Abstand am stärksten steigern und die relativ schwachen 2025er-Zahlen um 7,2 Prozent übertrumpfen. Mercedes steigerte sich um 3,4 Prozent, während BMW bei einem Plus von 1,1 Prozent kaum über den Vorjahreswerten liegt.

An der Spitze des europäischen Gesamt-Rankings liegen naturgemäß Marken mit durchschnittlich niedrigeren Preisen: In EU, EFTA und UK liegt Volkswagen mit 469.524 Einheiten klar an der Spitze, dahinter folgt die Konzerntochter Skoda mit 300.163 Neuzulassungen. Auf den weiteren Rängen liegen Toyota (289.286), Renault (250.217), Peugeot (231.397), wobei die Franzosen nicht ganz an die Zahlen von BMW heranreichen.

Auf Ebene der Konzerne liegt Volkswagen mit 1.201.873 Einheiten weit vor sämtlichen Konkurrenten, Stellantis hat mit 740.496 Neuzulassungen einen erheblichen Rückstand. Auf den weiteren Rängen folgen die Renault Group (425.197), die Hyundai Group (348.582), die BMW Group (327.152) und die Toyota Group (313.171).