Das Petit Le Mans 2026 war bis zur letzten Runde spannend und auch wenn es nach zehn Stunden aufgrund einer einzigen fehlenden Sekunde nicht zum Sieg für den BMW M Hybrid V8 in der GTP-Klasse reichte, hatte BMW Motorsport großen Grund zur Freude: In der GTD Pro-Klasse holte Paul Miller Racing mit Connor de Phillippi, Neil Verhagen und Dan Harper mit dem BMW M4 GT3 Evo die Meisterschaft! Für den Titel reichte ein hart umkämpfter dritter Platz in Road Atlanta, um in der Gesamtwertung der IMSA 2026 ganz oben zu fahren. Die Freude war umso größer, weil bei einem Rückstand von 47 Punkten vor dem letzten Rennen niemand ernsthaft mit diesem Erfolg gerechnet hatte.
In der Spitzenklasse GTP zeigte das Team WRT erneut eine sehr starke Performance, beinahe hätte es nach dem Sieg in Indianapolis zum zweiten Triumph in Folge gereicht. In der Schlussphase fuhr Sheldon van der Linde direkt hinter Laurens Vanthoor im Porsche, konnte ihn aber letztlich nicht mehr überholen: 1,205 Sekunden trennten die beiden schnellsten Fahrzeuge des Rennens, aber auch der zweite Platz zeigt deutlich, dass der BMW M Hybrid V8 absolut siegfähig war – und ohne einen Dreher von Robin Frijns wäre möglicherweise wirklich noch mehr als der zweite Platz drin gewesen. Hinter den beiden deutschen fuhren Cadillac, Aston Martin und Acura auf die weiteren Plätze.

BMW nutzt die Bühne des Petit Le Mans auch, um mit großen Anzeigen unter dem Claim “3 Pedal Perfection” auf die weiterhin angebotenen Modelle mit manuellem Getriebe hinzuweisen. Im Fokus des Werbeplakats steht der nur auf dem US-Markt angebotene BMW M3 CS Handschalter, aber sowohl in Nordamerika als auch in Europa sind außerdem auch der BMW M2 (G87 LCI), die M3 Limousine (G80 LCI) und das M4 Coupé (G82 LCI) mit drei Pedalen erhältlich. Mit dem BMW Z4 Handschalter (G29 LCI) gab es außerdem bis vor kurzem noch eine weitere hochattraktive Option für alle Liebhaber des dritten Pedals.
Franciscus van Meel (Geschäftsführer BMW M GmbH): „Tolles Rennen, tolle Ergebnisse, tolle Fans, tolle Autos – was für ein Event! Dass wir uns am Ende fast schon über einen zweiten Platz ärgern, zeigt, wie stark wir zum Ende dieser Saison mit dem BMW M Hybrid V8 waren. Dann noch der Titelgewinn für Paul Miller Racing mit dem BMW M4 GT3 EVO – Wahnsinn! Gratulation und danke an alle Beteiligten.“
Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Das Petit Le Mans war ein spektakuläres Rennen mit Höhen und Tiefen. Auf der GTP-Seite sind wir superglücklich mit dem zweiten Platz für die Nummer 24. Wir haben bis zur letzten Runde um den Sieg gekämpft und die Saison auf einem Hoch beendet. Leider hatte die Nummer 25 einen heftigen Unfall, bei dem Kevin Magnussen zum Glück nichts passiert ist. Ich freue mich riesig über den GTD-PRO-Titel für Paul Miller Racing und unsere beiden Fahrer Connor De Phillippi und Neil Verhagen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser fantastischen Saison! Leider hat es für Turner Motorsport nach einem unglücklichen technischen Problem nicht zum GTD-Titel gereicht, trotzdem haben auch sie eine tolle Saison absolviert. Insgesamt bin ich mit unseren Leistungen in der IMSA-Serie 2026 sehr zufrieden. Vielen Dank an alle Beteiligten!“
Vincent Vosse (Teamchef BMW M Team WRT): „Das war ein starkes letztes Saisonrennen für unsere Nummer 24. Natürlich trauert man mit nur einer Sekunde Rückstand dem möglichen Sieg etwas nach, aber wir haben alles gegeben und bedauern nichts. Leider hatte die Nummer 25 den Unfall, ansonsten wäre auch ein starkes Ergebnis drin gewesen. Das Wichtigste ist, dass sich Kevin Magnussen nicht verletzt hat. Unsere erste IMSA-Saison ist nun zu Ende, und wir werden genau analysieren, wie wir es schaffen, in der kommenden Saison in jedem Rennen so stark zu sein wie zuletzt in Indianapolis und hier.“
Dries Vanthoor (#24 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, 2. Platz): „Das waren ein paar starke Wochen für das Team und mich persönlich mit dem Sieg in Indianapolis sowie den Podien bei der FIA WEC in Fuji und nun hier. Auf der einen Seite freue ich mich, auf der anderen ärgere ich mich, den Sieg bei diesem großen Rennen knapp verpasst zu haben. Glückwunsch an meinen Bruder Laurens zum Sieg.“
Kevin Magnussen (#25 BMW M Hybrid V8, BMW M Team WRT, Ausfall): „Das war nicht das Rennen, das wir uns erhofft hatten, aber ich freue mich sehr für die Crew der Nummer 24. Generell zeigt das IMSA-Programm einen starken Aufwärtstrend. Es war eine große Herausforderung, dieses Team aufzubauen, und ich freue mich zu sehen, dass sich die harte Arbeit immer mehr auszahlt.“
Neil Verhagen (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, Champion GTD PRO): „Ich bin fast sprachlos. Wir kamen mit 47 Punkten Rückstand hierher und wussten, dass wir ein kleines Wunder brauchen, um den Titel noch zu holen – und das ist uns gelungen. Wir haben ein fantastisches Wochenende hingelegt und hatten auch das nötige Glück, das uns in einigen anderen Rennen gefehlt hat. Ich kann allen Beteiligten gar nicht genug für ihren Einsatz danken.“
Connor De Phillippi (#1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, Champion GTD PRO): „IMSA-GTD-PRO-Champions – wow! Was für eine Saison mit Höhen und Tiefen. Es begann großartig mit dem Triumph in Daytona – und danach haben wir nie aufgegeben und immer gekämpft, alle möglichen Punkte zusammengekratzt und hier am Ende noch einmal ein großartiges Rennen abgeliefert, das uns den Titel eingebracht hat. Vielen Dank an meinen Fahrerkollegen Neil Verhagen und das gesamte Team. Das ist einer der größten Erfolge meiner Karriere.“
Robby Foley (#96 BMW M4 GT3 EVO, Turner Motorsport, Ausfall): „Ein ganz unglückliches Ende einer eigentlich sehr starken Saison. Darauf möchte ich meinen Fokus legen. Wir hatten ein tolles Jahr. Vielen Dank an alle bei Turner Motorsport und BMW M Motorsport, die uns in die Situation gebracht haben, im letzten Rennen um den GTD-Titel kämpfen zu können. Leider hat es nicht gereicht. Das ist sehr schade, aber wir greifen im kommenden Jahr wieder an.“
(Fotos & Infos: BMW Motorsport)




















