Premium-Absatz im April 2019: BMW legt zu, Mercedes baut ab

News | 15.05.2019 von 1

Mit einer weiteren Absatz-Steigerung konnte die BMW Group den Druck auf Daimler im April 2019 erhöhen und erneut gegen den Trend wachsen. Wie schon im …

Mit einer weiteren Absatz-Steigerung konnte die BMW Group den Druck auf Daimler im April 2019 erhöhen und erneut gegen den Trend wachsen. Wie schon im März konnte die BMW Group das hohe Niveau des Vorjahres leicht übertreffen, während sich Mercedes-Benz weiterhin leicht unterhalb des hohen Vorjahresniveaus bewegt.

Im April 2019 schrumpfte der Absatz der Kernmarke Mercedes um 5,5 Prozent auf 181.936 Fahrzeuge, BMW legte um 2,3 Prozent zu und verkaufte weltweit 171.154 Einheiten. Beim Blick auf den Absatz seit Jahresbeginn meldet Daimler einen Rückgang der Mercedes-Verkaufszahlen um 5,6 Prozent, während BMW ein minimales Plus von 0,2 Prozent vermelden kann.

Obwohl die Kernmarke der BMW Group derzeit leicht zulegt und Mercedes leicht schrumpft, haben die Stuttgarter bei den absoluten Zahlen weiterhin die Nase vorn: Im April 2019 wurden 181.936 Mercedes-Benz verkauft, dem stehen 171.154 BMW gegenüber. Seit Jahresbeginn steht es im Vergleich der Kernmarken 742.809 zu 690.469. Betrachtet man auch die jeweiligen Tochtermarken MINI und Smart, ergibt sich ein umgekehrtes Bild und die BMW Group liegt in Front.

Audi kann das Treiben an der Spitze auch weiterhin nur aus der Ferne beobachten und kann nicht mit den Absätzen der Premium-Konkurrenz mithalten. Die Ingolstädter verkauften im April 2019 weltweit 140.300 Fahrzeuge und haben nach vier Monaten bereits über 100.000 Einheiten Rückstand auf BMW und mehr als 150.000 Einheiten Rückstand zu Mercedes.

Beim Blick auf die Regionen fällt vor allem auf, dass die BMW Group anders als die Wettbewerber weiterhin in der Lage ist, relevantes Wachstum in China zu generieren. Die Münchner steigerten ihren China-Absatz im April um 18,2 Prozent, dem stehen +0,8 Prozent bei Daimler und sogar -11,5 Prozent bei Audi gegenüber.

Die Verantwortlichen der Autobauer kommentierten den April-Absatz ihrer jeweiligen Marken wie folgt:

Pieter Nota (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb): “Die in einem herausfordernden Umfeld erzielte positive Absatzentwicklung zeigt, dass wir mit unseren aktuellen Modelleinführungen neue Kunden für unsere Kernmarke gewinnen. Wir liegen damit auf Kurs, 2019 wie geplant unseren Absatz zu steigern. Die Nachfrage nach dem BMW X7 übertrifft unsere Erwartungen und trägt dazu bei, dass im April der Gesamtabsatz unserer BMW X Fahrzeuge um über 20% gestiegen ist. Der Modellwechsel des BMW 3er verläuft wie geplant. In jenen Märkten, in denen die siebte und damit aktuelle Generation des Erfolgsmodells bereits verfügbar ist, ist das Feedback der Kunden sehr positiv.”

Britta Seeger (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb): “Mit der Verkaufsfreigabe des EQC am 6. Mai haben wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in eine neue Ära bei Mercedes-Benz erreicht: Der EQC ist der Vorreiter unseres zukünftigen Mercedes-Benz EQ Fahrzeug-Portfolios. Wir freuen uns nicht nur auf den ersten vollelektrischen SUV von Mercedes-Benz, sondern auch über die hohe Nachfrage nach unseren neuen Premium-SUVs: Das neue Modelljahr des GLC und GLC Coupé sowie der neue GLS sind seit April bestellbar und werden zusammen mit dem GLE und unseren neuen Kompaktwagen für weiteren Schwung im Jahresverlauf sorgen.”

Martin Sander (Vice President Global Marketing and Sales der AUDI AG): “Die Erneuerung unserer Produktpalette macht nach wie vor große Anstrengungen erforderlich. Der Erfolg des neuen Audi Q3 in Europa zeigt beispielhaft, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Im Laufe des Jahres rollen wir dieses und zahlreiche andere Modelle international weiter aus. Dazu zählen unter anderem der neue Audi Q3 Sportback oder der umfangreich überarbeitete Audi A4.”

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