BMW M2 Competition: 7:52 Minuten für die Nordschleife

BMW M2 | 11.10.2018 von 2

Der neue BMW M2 Competition tritt zum Supertest der sport auto an. Schon vor dem Heft mit allen Zahlen und Daten haben die Stuttgarter ein …

Der neue BMW M2 Competition tritt zum Supertest der sport auto an. Schon vor dem Heft mit allen Zahlen und Daten haben die Stuttgarter ein Onboard-Video von der Nürburgring Nordschleife veröffentlicht, in dem wir Christian Gebhardt am Steuer des BMW M2 Competition durch die Grüne Hölle jagen sehen. Neben den ungefilterten Fahreindrücken erhalten wir so auch schon die Rundenzeit: 7:52 Minuten benötigt der Kompaktsportler für die Nordschleife – und bleibt damit wohl ein paar Sekunden hinter den Erwartungen und Hoffnungen mancher Fans zurück.

Wie im Video deutlich zu sehen ist, hat der BMW M2 Competition an einigen Stellen mit Untersteuern zu kämpfen. Dennoch bewegt sich die Rundenzeit auf dem von BMW M prognostizierten Niveau, denn Testfahrer Jörg Weidinger ist laut sport auto eine Zeit von 7:50 Minuten gefahren und damit auf dem gleichen Level unterwegs. Im Vergleich zum offiziell 370 PS starken, seinerzeit aber mit 400 PS gemessenen Standard-M2 von 2016 entspricht die von Christian Gebhardt erzielte Rundenzeit einer Verbesserung um 9 Sekunden. Einst kritisierte Gebhardt zu viel Übersteuern, im jetzigen Video scheint das Problem eher umgekehrt gelagert zu sein.

Dass der BMW M2 Competition nicht noch etwas schneller ist, überrascht vor allem in Anbetracht der kaum langsameren Rundenzeit des deutlich schwächeren und zudem weniger exponiert positionierten BMW Z4 M40i: Der nominell 70 PS schwächere Roadster absolvierte die Nordschleife kürzlich in 7:55 Minuten. Beide Fahrzeuge nutzen prinzipiell ähnliche Fahrwerkstechnik und bedienen sich im Teileregal von M3 und M4. Das ursprüngliche M4 Coupé F82 fuhr 2014 mit 431 PS eine Zeit von 7:52 Minuten, bisher schnellster Serien-BMW ist der M4 GTS mit einer von Jörg Weidinger gefahrenen Zeit von 7:28 Minuten.

Wer sich noch mehr Rennstrecken-Performance von einem Kompaktsportler erwartet, wird 2019 mit dem BMW M2 CS bedient. Mehr Leistung, nochmals verfeinerte Fahrwerksabstimmung, optimierte Aerodynamik und eine noch leistungsfähigere Bremsanlage sollten die Fahrleistungen des M2 Competition spürbar überbieten.

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

2 responses to “BMW M2 Competition: 7:52 Minuten für die Nordschleife”

  1. Levente Levi says:

    wahnsinn der 15 jahre alte m3 csl ist immer noch 2 sekund schneller

    • manuelf says:

      Die Fabelzeit (siehe meine Ausführungen unten) wurde auf einem ziemlich extremen Semi-Slick gefahren (Cup 1), der bzgl. Trockengrip sogar noch über einem aktuellen PSC2 anzusiedeln ist.
      Also sind die Zeiten formal schon nicht vergleichbar. Ich bin aus Bayern… ich habe die Werkstestfahrer damals mit dem CSL bei Regen auf der AB beobachtet … unfahrbar … stehende Hindernisse … da sind heutige Semis zigmal alltagstauglicher … dafür war der damalige Cup bei Trockenheit wohl echt krass.

      Jetzt mal was zur sagenumwobenen 7:50 …
      Die Geschichte mit dem E46 M3 CSL und der Fabelzeit im Supertest, ist Fluch und Segen für BMW zugleich. Wobei es sich aktuell eher als Fluch herausstellt.

      Ganz ehrlich: Ich bezweifle die Zeit (und nicht nur ich!). Zumindest bezweifle ich die Vergleichbarkeit mit den aktuellen Zeiten, die von Christian Gebhardt gefahren werden!
      Zu allem, was ich hier aufführe gibt es genügend Quellen im Netz!

      – es gibt erdrückende Hinweise, dass zu Supertest Zeiten von HvS, Best-Sektorzeiten mehrerer Runden zusammengestückelt wurden!
      – Es gab nie einen Inboard-Beleg von der CSL Zeit
      – Es gibt Aussagen, dass nicht alle NoS Zeiten von HvS gefahren wurden
      – 2003 wurde in der SA bzgl. der Testfahrzeuge NICHTS gemessen! Was die Leistung des Test CSL anbelangt oder vor allem mit welchem Radsturz der zum Test antrat, dazu gibt es nix.
      – selbst viele CSL Besitzer und sehr gute Hobby-Piloten (auf HvS Niveau, der ist auch nur Hobbyfahrer/Amateur), sind skeptisch, wie die Zeit mit nem Serienfahrzeug geklappt hat.
      – der M3 GTS war nur 1 Sekunde schneller im Supertest? Es gibt genügend Hardcore M Fans, die beide besitzen (CSL, und E92 GTS) … die sagen durch die Bank: never.
      – Christian Gebhardt ist anerkanntermaßen ein merkbar schnellerer Fahrer als HvS… da passen die Zeiten noch weniger zusammen. Was wäre C.G. denn dann 2003 gefahren? Und was ist er aktuell mit einem Porsche GT4 gefahren, der in einer völlig anderen Liga spielt??? Die wären quasi gleichschnell! No way.

      Versteht mich nicht falsch. Der CSL war ein Meilenstein. Gar nicht mal nur wegen der rohen Performanz, sondern wegen Fahrspass, Handling und Rückmeldung!
      Aber diese Zeit … im Nachhinein hat die sport auto BMW keinen Gefallen getan, weil nun immer dieser Vergleich mit dieser sehr fragwürdigen Zeit im Raum steht…

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